Schwindel

Von Fabian Seyfried
und , Medizinjournalistin
und , Wissenschaftsjournalistin
Sabine Schrör

Sabine Schrör ist freie Autorin der NetDoktor-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

Carola Felchner

Carola Felchner ist freie Autorin in der NetDoktor-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

Alle NetDoktor-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft.

Schwindel (Vertigo) tritt relativ oft auf. Schätzungsweise fast jeder Dritte erleidet einmal im Leben einen mittleren bis schweren Schwindelanfall, wobei die Häufigkeit im Alter steigt. Meist besteht der Schwindel nur vorübergehend, aber es gibt auch Dauerschwindel. Die Ursachen sind meist harmlos. Schwindel kann aber auch auf eine ernste Erkrankung hinweisen. Lesen Sie hier mehr über Ursachen und Behandlung von Schwindel!

Mann mit Schwindel

Kurzübersicht

  • Beschreibung: Schwindel kann in verschiedenen Formen (z.B. als Dreh- oder Schwankschwindel), einmalig oder wiederholt auftreten. Die Ursache ist meist harmlos, manchmal aber auch eine ernste Erkrankung.
  • Ursachen: z.B. kleine Kristalle im Gleichgewichtsorgan, Nervenentzündung, Morbus Menière, Migräne, Epilepsie, gestörte Hirndurchblutung, Reisekrankheit, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Unterzucker, Medikamente, Alkohol, Drogen
  • Schwindel im Alter: keine Seltenheit; kann verschiedene Ursachen haben, aber auch ungeklärt bleiben.
  • Wann zum Arzt? Wenn Schwindel plötzlich, heftig und wiederholt ohne erkennbare Ursache oder während einer Infektion auftritt, von bestimmten Situationen oder Kopfhaltungen ausgelöst oder von weiteren Symptomen (Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Sehstörungen etc.) begleitet wird. Auch Schwindel im Alter immer abklären lassen.
  • Diagnostik: u.a. Erhebung der Krankengeschichte, körperliche Untersuchunge, je nach Bedarf weitere Untersuchungen (wie neurologische Untersuchung, Langzeit-Blutdruckmessung, Bildgebung, EEG, Blutuntersuchungen)
  • Therapie: je nach Ursache, z.B. Medikamente, regelmäßige Lagerungsmanöver des Kopfes, Verhaltenstherapie, Hilfsmittel wie Gehstock oder Rollator
  • Was Sie selbst tun können: u.a. ausreichend schlafen und trinken, regelmäßig essen, Stress reduzieren, Alkohol und Nikotin meiden, regelmäßig Blutdruck und bei Diabetes Blutzucker messen, spezielle Übungen

Was ist Schwindel?

Schwindel ist neben Kopf- und Rückenschmerzen das häufigste Symptom im Bereich des Nervensystems. Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwindelattacke steigt mit dem Alter: In jungen Jahren tritt schwerer Schwindel nur bei jedem Sechsten bis Zehnten auf. Bei den Über-75-Jährigen sind dagegen mehr als 30 Prozent betroffen.

Fast "immun" gegen Schwindel sind etwa Kleinkinder, also Kinder unter zwei Jahren. Bei ihnen ist nämlich der Gleichgewichtssinn noch wenig ausgeprägt. In den ersten Lebensjahren können ihnen deshalb Autofahrten auf kurvigen Straßen oder der Aufenthalt auf einem schwankenden Boot wenig anhaben. Bei älteren Kindern ist Schwindel dagegen ein relativ häufiges Phänomen, etwa wenn sie zu wenig gegessen oder getrunken haben. Jugendliche nach der Pubertät sind dann oft wieder weniger anfällig für Gleichgewichtsstörungen.

Der Gleichgewichtssinn

Drei Sinnesorgane ermöglichen im Zusammenspiel die räumliche Orientierung und steuern das Gleichgewichtsempfinden:

Der Vestibularapparat befindet sich zwischen Trommelfell und Gehörschnecke im Innenohr. Das mit Flüssigkeit gefüllte Hohlraumsystem besteht aus drei Bogengängen (einem oberen, einem seitlichen und einem hinteren), zwei Vorhofsäcken sowie dem Endolymphgang (Ductus endolymphaticus). Wenn sich der Körper dreht oder beschleunigt wird (z.B. auf dem Karussel, bei Autofahrten), bewegt sich die Flüssigkeit im Vestibularapparat, was die Sinneszellen an seinen Wänden reizt. Der Gleichgewichtsnerv (Nervus vestibularis) leitet diese Reize an das Gehirn weiter.

Dort gehen auch Reize der Augen ein, die darüber informieren, wie sich räumliche Fixpunkte und der Horizont bewegen.

Tiefenrezeptoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken sind das dritte Element des Gleichgewichtssinns. Diese teilen dem Gehirn beispielsweise mit, wenn das Kniegelenk Schwankungen ausgleichen muss.

Die Gleichgewichtsorgane
Gleichgewichtssinn
Das Zentrum des Gleichgewichtssinns liegt im Innenohr. Aber auch andere Organe tragen maßgeblich zu einem funktionierendem Gleichgewichtssinn bei.

Schwindel im Alter - ein Sonderfall?

Mit zunehmendem Alter leiden Menschen häufiger an Schwindel. So berichtet etwa jeder vierte über 60-Jährige von gelegentlichen Schwindelattacken. Von den Menschen über 75 ist sogar jeder zweite betroffen. Dass Schwindel im Alter zunimmt, liegt unter anderem an altersbedingten Veränderungen sowie alterstypischen Erkrankungen. Letztere können selbst Schwindel als Symptom haben oder werden mit Medikamenten behandelt, die Schwindel als Nebenwirkung auslösen. Wenn sich für den Schwindel bei älteren Menschen keine konkrete Ursache finden lässt (wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankung, Sehstörungen, Medikamente), sprechen Mediziner von Altersschwindel.

Häufig äußert sich Schwindel im Alter in einem „wackeligen“ Gang. Diese Gangunsicherheit bei älteren Menschen kann böse Folgen haben: Senioren können nicht mehr so schnell reagieren und einen Sturz deshalb oft schlecht abfangen. Zudem lässt die physische Widerstandskraft mit dem Alter nach, weshalb es leichter zu Verletzungen kommt. So kann beispielsweise ein Schwindel im Folge von Gleichgewichtsstörungen bei Senioren schnell mit Knochenbrüchen oder anderen ernsten Verletzungen enden.

Schwindel: Ursachen

Ein Schwindelgefühl entsteht oft dann, wenn das Gehirn widersprüchliche Informationen von den genannten Sinnesorganen erhält. Alternativ kann Schwindel auftreten, wenn das Gehirn die eingehenden Signale nicht richtig verarbeiten kann. Außerdem können physische und psychische Erkrankungen für Schwindelattacken verantwortlich sein. Es gibt also viele Ursachen für Schwindel. Prinzipiell unterscheiden Mediziner dabei vestibulären und nicht-vestibulären Schwindel. Der Schwindel im Alter kann sowohl vestibuläre als auch nicht-vestibuläre Ursachen haben..

Vestibulärer Schwindel

Vestibulärer Schwindel entsteht "im Kopf" - also entweder durch widersprüchliche Reize oder eine gestörte Verarbeitung jener Informationen, die von den Gleichgewichtsorganen ans Gehirn geleitet werden. Der Auslöser dafür sind Erkrankungen oder Irritationen des Gleichgewichtssystems.

Betroffene erleben die Schwindelanfälle meist als Drehschwindel. Sind das Innenohr oder der Gleichgewichtsnerv betroffen, handelt es sich um einen peripheren vestibulären Schwindel. Bei Erkrankungen von Hirnstamm, Kleinhirn oder Großhirn spricht man von einem zentralen vestibulären Schwindel.

Die häufigsten Formen und Ursachen von vestibulärem Schwindel sind:

Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPPV)

Der harmlose Lagerungsschwindel ist die häufigste Form von Schwindel. Er wird von kleinsten Kristallen oder Steinchen (Otolithen) im flüssigkeitsgefüllten Gleichgewichtsorgan (Kupulolithiasis, Kanalolithiasis) ausgelöst. Verändert der Betroffene seine Körperhaltung, bewegen sich die Steinchen bzw. Kristalle in den Bogengängen und reizen so die Sinneszellen an den Wänden. Ein akuter, kurzer und heftiger Schwindelanfall ist die Folge, der auch im Liegen auftreten kann. Übelkeit kann hinzukommen. Hörstörungen gehören jedoch nicht zu den Begleiterscheinungen.

Neuritis vestibularis

Eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs ist die zweithäufigste Ursache des peripheren vestibulären Schwindels. Warum sich der Nerv entzündet, ist bislang nicht bekannt. Die Entzündung löst einen äußerst unangenehmen, anhaltenden Drehschwindel aus. Die Symptome klingen nur langsam im Laufe von zwei bis vier Wochen ab. Gelegentlich kündigen kürzere Drehschwindel-Attacken den Hauptanfall einige Tage vorher an.

Vestibulopathie

Typisch für diese Innenohrerkrankung ist ein Dreh- oder Schwankschwindel. Die Betroffenen können ihre Umwelt nur noch verschwommen wahrnehmen, Straßenschilder nicht mehr lesen oder die Gesichter entgegenkommender Menschen nicht mehr sicher erkennen. Die Symptome können zwischen wenigen Minuten und einigen Tagen anhalten und verstärken sich meist in der Dunkelheit und auf unebenem Grund.

Eine Vestibulopathie kann beispielsweise durch Medikamente verursacht werden, die das Innenohr schädigen (etwa bestimmte Antibiotika wie Gentamycin). Auch Morbus Menière (siehe unten) und eine Hirnhautentzündung (Meningitis) kommen als Auslöser in Frage.

Vestibularisparoxysmie

Hierbei treten regelmäßig Schwindelattacken (meist Drehschwindel, seltener Schwankschwindel) auf, die nur Sekunden bis Minuten andauern und zu Stand- und Gangunsicherheit führen. Bestimmte Kopfhaltungen können die Anfälle auslösen. Die Ursachen der Vestibularisparoxysmie sind unklar. Man vermutet, dass es hier zu einer Art Kurzschluss zwischen zwei benachbarten Nervenfasern (Axonen) kommt.

Morbus Menière

Typisch für die Menière'sche Erkrankung sind regelmäßig auftretender, plötzlicher Drehschwindel, einseitiger Tinnitus und einseitige Hörminderung. Der Schwindel ist dabei nicht dauerhaft, sondern tritt anfallsartig auf. Eine Attacke kann zwischen 20 Minuten und 24 Stunden anhalten. Morbus Menière macht sich meist zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr bemerkbar, selten im Kindesalter.

Basilaris-Migräne (vestibuläre Migräne)

Diese spezielle Form von Migräne geht mit wiederholt auftretenden Schwindelanfällen einher. Diese werden von Sehstörungen, Stand- und Gangstörungen sowie Schmerzen im Hinterkopf begleitet.

Durchblutungsstörungen im Gehirn

Schwindel kann auch auftreten, wenn das Hirn nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Das passiert zum Beispiel bei einem Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) - einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirns, die als Frühwarnzeichen für einen Schlaganfall gilt! Weitere typische Symptome bei Schwindel infolge gestörter Hirnduchblutung sind Übelkeit und Erbrechen, gestörte Bewegungsabläufe (Ataxie), Gefühlsstörungen, Schluckstörungen und Störungen der Sprechmotorik (Dysarthrie).

Akustikusneurinom

Diese gutartige Geschwulst des Hör- und Gleichgewichtsnervs (achter Hirnnerv) geht von den Schwannschen Zellen aus, die den Nerv umhüllen. Sobald der Tumor eine gewisse Größe erreicht, kann er Symptome wie Hörminderung, Schwindel (Dreh- oder Schwankschwindel) und Übelkeit auslösen.

Felsenbeinfraktur mit Labyrinthausfall

Bei einem schweren Unfall oder Sturz können Schädelknochen brechen (Schädelfraktur). Wenn das Felsenbein betroffen ist (Knochenabschnitt, der das Innenohr umgibt), kann auch das Innenohr mit dem Gleichgewichtssystem Schaden nehmen. Schwindel ist eine der möglichen Folgen.

Vestibuläre Epilepsie

Charakteristisch für die vestibuläre Epilepsie sind Krampfanfälle mit Schwindel und schnellen, zuckenden Augenbewegungen (Nystagmus). Der Schwindel ist häufig das erste Symptom und geht dem eigentlichen Anfall voraus.

Reisekrankheit (Kinetose)

Ungewohnte Bewegungen (zum Beispiel bei Auto- oder Busfahrten auf kurvenreichen Straßen, Turbulenzen im Flugzeug oder starkem Wellengang) können das Innenohr mit Reizen überfluten. Verfolgt der Betroffene die Ursachen dieser Bewegungen nicht ständig mit den Augen, kann das Gehirn die Reize nicht zuordnen und registriert sie als Fehlermeldung. Das kann zum Beispiel passieren, wenn jemand während einer Autofahrt nicht auf die Straße, sondern auf eine Landkarte schaut. Für das Gehirn sitzt der Betroffene dann still - die Karte bewegt sich nicht, wie die Augen registrieren. Aber die anderen Gleichgewichtsorgane melden dem Gehirn Schwankungen und Erschütterungen einer Fortbewegung. Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Erbrechen sind dann oft die Folgen.

Nicht-vestibulärer Schwindel

Wer unter nicht-vestibulärem Schwindel leidet, kann sich nicht mehr im Raum orientieren, geht und steht unsicher und neigt deshalb zu Stürzen. Übelkeit und Erbrechen sind bei dieser Schwindelart jedoch selten.

Beim nicht-vestibulären Schwindel funktionieren die Gleichgewichtsorgane einwandfrei. Auch Nerven und Gehirn sind vollkommen intakt. Die Auslöser finden sich vielmehr in anderen Körperregionen. Zu den Ursachen des nicht-vestibulären Schwindels gehören demnach:

  • Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS-Syndrom): Dieser Symptomkomplex umfasst diverse Beschwerden wie Nacken-, Schulter- und Kopfschmerzen, oft mit neurologischen Symptomen wie Kribbel- oder Taubheitsgefühl in den Fingern. Auch Schwindel und Tinnitus können hinzukommen. Mögliche Ursachen sind Verschleißerscheinungen, Muskelverspannungen, Entzündungen und Verletzungen im Bereich der Halswirbelsäule.
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie) und orthostatische Dysregulation: Letzere bedeutet einen plötzlichen Blutdruckabfall nach Lagewechsel, z.B. bei schnellem Aufstehen aus dem Liegen. Dabei sackt das Blut in die Beine ab, wodurch das Gehirn kurzzeitig zu wenig Blut und damit zu wenig Sauerstoff erhält. Schwindel und Schwarzwerden vor den Augen sind die Folgen.
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Blutarmut (Anämie)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Lungenembolie (ein eher seltener Grund für Schwindel)
  • Schwangerschaft: Die starken körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft können mit Blutdruckschwankungen verbunden sein, die manchmal Schwindelgefühle auslösen.
  • niedriger Blutzuckerspiegel (Unterzucker)
  • Vegetative diabetische Polyneuropathie: Diabetes-bedingte Nervenschäden im Bereich des vegetativen Nervensystems
  • Gefäßverkalkung und -verengung (Arteriosklerose) im Bereich der hirnversorgenden Gefäße
  • Karotissinussyndrom: Dabei reagieren bestimmte Druckrezeptoren der Halsschlagader überempfindlich - schon bei leichtem Druck verlangsamen sie den Herzschlag. Dadurch sinkt der Blutdruck, was Schwindel und Bewusstseinsstörungen (bis hin zu Ohnmacht) auslösen kann.
  • Medikamente (Schwindel als Nebenwirkung)
  • Alkohol und andere Drogen
  • Hyperventilation: übermäßig schnelles und tiefes Atmen
  • schlecht eingestellte oder ungewohnte Brille

Häufig entsteht Schwindel auch ohne erkennbare körperliche Ursache (somatoformer Schwindel). Die Betroffenen leiden dann unter verschiedenartigen Beschwerden, von Schwindel über Luftnot bis hin zu Antriebslosigkeit. Diese Symptome beruhen meist auf psychischen Erkrankungen wie einer Angststörung oder einer Depression.

Phobischer Schwankschwindel ist die häufigste somatoforme Schwindelstörung. In der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen ist er die häufigste Schwindelart überhaupt. Typisch sind Benommenheit, Schwankschwindel, Stand- und Gangunsicherheit sowie häufige Stürze. Die Schwindelanfälle treten auf, wenn die Betroffenen sich mit typischen Auslösern von Panikattacken konfrontiert sehen, beispielsweise beim Überqueren einer Brücke oder inmitten einer Menschenmenge. Der phobische Schwankschwindel ist ein psychogener Schwindel, also seelisch bedingt.

Ursachen von Schwindel im Alter

Schwindel im Alter kann verschiedene Auslöser haben. Oft handelt es sich dabei um den gutartigen Lagerungsschwindel (Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel, siehe oben) - Ohrsteinchen im Innenohr, die bei Bewegung verrutschen und so das Gehirn "verwirren".

Auch alterstypische Erkrankungen wie zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Gefäßerkrankungen, Parkinson, Stoffwechselstörungen oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) können Schwindel bei älteren Menschen verursachen. Das Gleiche gilt für einige Medikamente, die oft von Älteren eingenommen werden (z.B. Blutdruckmedikamente).

Oft ist Schwindel im Alter jedoch einfach eine Folge des Alterungsprozesses. Denn auch die Sinnesorgane, die dafür notwendig sind, dass wir uns schwindelfrei bewegen können, werden älter und funktionieren dann nicht mehr optimal.

So ist das Innenohr mitunter schlechter durchblutet, die Nervenübertragung verlangsamt sich, und die Reizverarbeitung im Gehirn wird schlechter. Das kann sich in Schwank- und Drehschwindel oder Benommenheit und damit verbundenen Gleichgewichtsstörungen im Alter äußern. Dazu beitragen können auch die Augen, die im Alter nachlassen und das räumliche Sehvermögen einschränken. Zudem können abnehmende Muskelmasse und -kraft die Tiefen- und Oberflächenwahrnehmung stören, was ebenfalls Schwindelgefühle hervorrufen oder verstärken kann.

Ein weiterer Faktor, der vielleicht nicht ganz naheliegend, aber umso wichtiger ist, sind seelische Gründe. Laut Deutscher Seniorenliga machen Depression, Einsamkeit, Trauer und dergleichen rund ein Drittel aller Schwindelfälle im Alter aus.

Begleiten den Schwindel Symptome wie Lähmungserscheinungen, Sehstörungen, Erbrechen, plötzliche Schwerhörigkeit oder Kopfschmerzen, sollten Sie sofort einen Arzt verständigen. Es könnte sich um eine ernste Ursache wie einen Schlaganfall handeln!

Schwindel: Symptome

Man unterscheidet zwischen Drehschwindel, Schwankschwindel, Liftschwindel und Pseudo-Vertigo.

  • Drehschwindel: Die Umwelt scheint sich um den Betroffenen zu drehen. Das passiert typischerweise nach übermäßigem Alkoholgenuss. Drehschwindel kann aber noch viele andere Ursachen haben (z.B. plötzliches Aufstehen aus dem Liegen). Häufig begleiten ihn Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen und ein vermindertes Hörvermögen.
  • Schwankschwindel: Betroffene haben das Gefühl, der Boden werde ihnen unter den Füßen weggezogen. So sorgt Schwankschwindel für einen unsicheren Gang. Den Betroffenen ist sogar schwindelig, wenn sie ruhig stehen. Begleitsymptome treten nur sehr selten auf.
  • Liftschwindel: Die Betroffenen meinen, zu fallen, und fühlen sich, als ob sie in einem Fahrstuhl schnell nach oben oder unten fahren.
  • Pseudo-Vertigo: Hierbei fühlen sich die Betroffenen benommen und ihnen wird schwarz vor Augen - ohne dass sich die Umgebung zu bewegen scheint. Deshalb spricht man hier nicht von "echtem", sondern von Pseudo-Schwindel.

Schwindel: Wann müssen Sie zum Arzt?

Hinter einem akuten Schwindelanfall steckt oft ein harmloser Lagerungsschwindel, der meist von allein (spontan) innerhalb von Tagen oder Wochen abklingt. Haben Sie jedoch den Verdacht, dass es sich um eine andere Schwindelform handelt oder kehren die Schwindelanfälle immer wieder, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Das gilt besonders dann, wenn

  • der Schwindel plötzlich, heftig und wiederholt auftritt, ohne dass eine äußere Ursache erkennbar ist,
  • bestimmte Kopfbewegungen immer zu Schwindel führen,
  • Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Benommenheit, Sehstörungen oder Atemnot den Schwindel begleiten,
  • der Schwindel während einer Infektion mit oder ohne Fieber auftritt oder
  • sich die Gleichgewichtsstörungen immer wieder in bestimmten Situationen zeigen, zum Beispiel in Menschenmengen oder beim Autofahren. Auch bei stressbedingtem Schwindel empfiehlt sich ein Arztbesuch.

Schwindel im Alter wird von vielen Betroffenen als eine Begleiterscheinung des Alterungsprozesses abgetan, die es zu hinzunehmen gilt, oder einfach verharmlost. Dabei sollte er unbedingt ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden. Möglicherweise steckt eine behandlungsbedürftige Erkrankung dahinter. Außerdem gilt es zu verhindern, dass sich die betroffenen Senioren aus Angst vor dem Schwindel und möglichen Stürzen zurückziehen und kaum noch das Haus verlassen.

Schwindel: Was macht der Arzt?

Die Ursachen von Schwindel betreffen verschiedene medizinische Fachgebiete. Patienten müssen deshalb oft verschiedene Fachärzte aufsuchen (wie HNO-Arzt, Internist, Neurologe), um die Ursache ihres Schwindels zu ermitteln. In vielen Städten gibt es heute Schwindelambulanzen, in denen Spezialisten der verschiedenen Fachgebiete zusammenarbeiten. Sofern sich eine solche Ambulanz in Ihrer Umgebung befindet, sollten Sie sich dort untersuchen und beraten lassen. Ansonsten können Sie sich an Ihren Hausarzt als ersten Ansprechpartner wenden.

Anamnese und körperliche Untersuchung

Zunächst befragt Sie der Arzt zu Ihrer Krankengeschichte (Anamnese). Mögliche Fragen dabei sind:

  • Wie fühlt sich der Schwindel an (Drehen, Schwanken, Auf- und Abbewegung)?
  • Wird Ihnen dabei schwarz vor Augen oder sehen Sie Sternchen?
  • Besteht der Schwindel mehr oder weniger dauerhaft oder tritt er anfallsartig auf?
  • Bei Schwindelattacken: Wie lange dauern sie an?
  • Gibt es bestimmte Situationen, in denen Ihnen schwindelig(er) wird (z. B. beim Drehen, beim Aufstehen, im Dunkeln)?
  • Wird der Schwindel von weiteren Beschwerden begleitet (wie Übelkeit, Schweißausbrüchen, Herzrasen)?
  • Wie sehen Ihre Lebensgewohnheiten aus (Ernährung, körperliche Aktivität, Schlaf ...)?
  • Leiden Sie an irgendwelchen Grunderkrankungen (z.B. Diabetes, Herzschwäche)?
  • Nehmen Sie Medikamente ein?

Es kann auch hilfreich sein, als Betroffener ein Schwindeltagebuch zu führen. Dort notieren Sie, wann und in welcher Form Ihnen schwindelig geworden ist. Die detaillierten Infos helfen dem Arzt bei der Ursachenfindung.

Meist liefert die Anamnese bereits Hinweise auf die zugrundeliegende Schwindelart. Weitere Informationen liefert eine körperliche Untersuchung. Beispielsweise misst der Arzt dabei Puls und Blutdruck. Bei unregelmäßigem Puls kann er ein Elektrokardiogramm (EKG) erstellen, um beispielsweise Herzrhythmusstörungen zu erkennen. Bei Frauen kann zudem ein Schwangerschaftstest erforderlich sein.

Manchmal sind darüber hinaus weitere Untersuchungen nötig, um die Ursache für den Schwindels abzuklären:

Nystagmus-Untersuchung

Nystagmus ist eine unkontrollierbare, rhythmische Bewegung der Augen ("Augenzittern"). Sie dient dazu, das durch die Augenlinse projizierte Bild konstant auf der Netzhaut zu halten, also Bewegungen auszugleichen. Bei Schwindel-Patienten tritt diese Augenbewegung jedoch auch in Ruhe auf. Sie lässt sich mit einer speziellen Brille (Frenzel-Brille) beobachten.

Manchmal provoziert der Arzt den Nystagmus auch, indem er den Patienten beispielsweise auf einem Drehstuhl dreht oder eine warme Ohrspülung durchführt, die das Gleichgewichtsorgan im Innenohr reizt.

Gleichgewichtsprüfung

Mithilfe verschiedener Gleichgewichts- und Koordinationsprüfungen kann der Mediziner ermitteln, wie gut das Gleichgewichtssystem funktioniert. So muss der Patient beim Romberg-Test mit nach vorn ausgestreckten Armen, geschlossenen Füßen und zunächst offenen, dann geschlossenen Augen mindestens eine Minute lang ruhig dastehen.

Der Arzt kann auch das Gangbild auf Schwankungen oder schiefes Gehen kontrollieren.

Beim Unterberger-Tretversuch tritt der Betroffene mit geschlossenen Augen auf der Stelle. Ein Patient mit gestörten Nervenreflexen dreht sich dabei um die eigene Achse.

Hörtest

Meist untersucht der Arzt bei Patienten mit Schwindel auch die Hörfähigkeit, da Gehör und Gleichgewichtssinn dieselben Nervenbahnen nutzen. Oft erfolgt die Untersuchung mittels Weber-Versuch. Dabei hält der Arzt dem Patienten eine vibrierende Stimmgabel an den Kopf und fragt ihn, ob er den Ton auf beiden Ohren gleich gut hört oder aber auf einem Ohr besser.

Weitere Untersuchungen

Besteht der Verdacht, dass eine bestimmte Erkrankung für den Schwindel verantwortlich ist, können weitere Untersuchungen bei der Diagnose helfen. Einige Beispiele:

  • Schellong-Test (zur Kreislaufprüfung) oder Kipptischuntersuchung (zur Prüfung der lagebedingten Blutdruckanpassung mittels beweglicher Liege)
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Röntgenaufnahmen der Halswirbelsäule
  • Computertomografie (CT)
  • Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT)
  • Elektroenzephalografie (EEG): Messung der elektrischen Hirnaktivität
  • Ultraschalluntersuchung (Dopplersonografie) der Arterien
  • Messung des Liquordrucks (Druck der Gehirnflüssigkeit) bei Lumbalpunktion
  • Evozierte Potenziale (EP): gezieltes Auslösen bioelektrischer Gehirnaktivitäten als Reaktion auf bestimmte Reize, z.B. Motorisch evozierte Potenziale (MEP) und Sensorisch evozierte Potenziale (SEP)
  • Blutuntersuchungen
  • Herzultraschall
  • Elektromyografie (EMG), eine Untersuchung der Reizleitung in die Muskeln
  • Elektroneurografie (ENG), eine Untersuchung zur Prüfung der Funktion peripherer Nerven
  • Karotisdruckversuch zur Untersuchung des Blutdruckreflexes der Halsschlagader

Schwindel: Therapie

Die Behandlung von Schwindel richtet sich nach seiner Ursache. So helfen in einigen Fällen bestimmte Medikamente gegen den Schwindel. Bei anderen Betroffenen kommen Physiotherapie, Psychotherapie oder in Ausnahmefällen auch eine Operation in Frage. Manchmal reichen aber auch kleine Hilfsmittel. Basiert der Schwindel etwa auf einem instabilen Blutdruck, können schon Kompressionstrümpfe einige Attacken verhindern.

Therapie bei Lagerungsschwindel

Der Arzt kann den Kopf des liegenden Patienten langsam in bestimmte Positionen drehen, damit die kleinen Steinchen oder Kristalle die Bogengänge des Gleichgewichtorgans verlassen. Diese Lagerungsmanöver sind nach ihren Entdeckern Epley, Semont beziehungsweise Gufoni benannt. Trainiert der Betroffene zusätzlich in einer Physiotherapie seinen Gleichgewichtssinn, kann dies die Heilung beschleunigen.

Therapie bei Neuritis vestibularis

Glucocorticoide ("Kortison") wie Methylprednisolon verbessern den Gleichgewichtssinn. Zusätzlich können gezielte Gleichgewichtsübungen die Schwindelbeschwerden reduzieren.

Therapie bei Morbus Menière

Bei der Menière-Krankheit lässt sich dem Schwindel medikamentös vorbeugen, zum Beispiel mit einer hochdosierten Betahistin-Behandlung. Dieser Wirkstoff senkt den Überdruck in der Gehörschnecke und kann so den Schwindel verringern. Alternativ spritzt der Arzt manchmal das starke Antibiotikum Gentamicin ins Innenohr.

Therapie bei Vestibularisparoxysmie

Auch hier kann man dem Schwindel medikamentös vorbeugen. Dafür eignen sich die Wirkstoffe Carbamazepin und Oxcarbamazepin. Beide senken die Übererregbarkeit der Nerven und werden auch gegen Epilepsie angewendet.

Therapie bei Reisekrankheit

Sogenannte Antivertiginosa (z.B. Medikamente mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat) können Schwindel und Übelkeit unterdrücken. Allerdings eignen sie sich nicht für jeden Schwindel und auch nicht für eine Dauerbehandlung.

Antivertiginosa fallen in die Gruppe der Antihistaminika (Allergiemedikamente), Antidopaminergika oder Anticholinergika.

Therapie bei Schwindel im Alter

Wie der Arzt Schwindel im Alter behandelt, hängt vom Auslöser ab. Stellt er eine zugrundeliegende Erkrankung fest, wird er diese therapieren. Beispielsweise lassen sich Herzerkrankungen, hoher oder zu niedriger Bludruck oft mit entsprechenden Medikamenten behandeln.

Akute Schwindelsymptome lindert der Medikamentenwirkstoff Dimenhydrinat erfolgreich. Ginkgohaltige Medikamente sowie der Wirkstoff Betahistin, der den Überdruck in der Gehörschnecke senken soll, können die Durchblutung und Stoffwechselaktivität des Gleichgewichtsorgans im Innenohr langfristig anregen und so Schwindel reduzieren.

Bei gutartigem Lagerungsschwindel kann eine Physiotherapie helfen: Dabei helfen die oben beschriebenen speziellen Übungen auch gegen Schwindel im Alter.

Um Stürze mit (schweren) Verletzungen zu vermeiden, sollten ältere Schwindel-Patienten Hilfsmittel wie Gehstock oder Gehwagen / Rollator nutzen.

Therapie bei phobischem Schwankschwindel

Antidepressiva in Kombination mit einer Verhaltenstherapie können helfen, psychisch bedingte Schwindelattacken zu bekämpfen.

Schwindel: Das können Sie selbst tun

Sie können selbst einiges tun, um Schwindelanfällen vorzubeugen. So sollten Sie regelmäßig Ihren Gleichgewichtssinn trainieren, indem Sie etwa beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder beim Spazierengehen auf einer imaginären Linie laufen. Auch zahlreiche Sportarten (wie Pilates, Yoga, Inlineskaten, Skifahren) stärken den Gleichgewichtssinn. Zudem schützt das Training vor vielen Schwindelursachen.

Darüber hinaus sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Vermeiden Sie starke körperliche Erschöpfung.
  • Trinken Sie ausreichend, um den Blutdruck zu stabilisieren.
  • Essen Sie regelmäßig, um eine Unterzuckerung zu vermeiden.
  • Schlafen Sie ausreichend.
  • Reduzieren Sie Stress, beispielsweise durch Entspannungsübungen.
  • Verzichten Sie auf übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum.
  • Kontrollieren Sie Ihren Blutdruck.
  • Stehen Sie nicht zu schnell aus sitzenden oder liegenden Positionen auf.
  • Prüfen Sie die Beipackzettel der Medikamente, die Sie einnehmen, auf Schwindel als mögliche Nebenwirkung.
  • Diabetes-Patienten sollten regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren.

Lagerungsschwindel-Übungen

Wenn Sie unter Lagerungsschwindel leiden, können Sie die Epley- und Semont-Manöver oder die Lagerungsschwindel-Übungen nach Brandt und Daroff durchführen, um die Schwindelanfälle zu reduzieren. Lassen Sie sich die Übungen aber zuvor genau von Ihrem Arzt zeigen und führen Sie sie einige Male unter seiner Anleitung aus.

Tipps gegen Reisekrankheit

Um Übelkeit und Schwindel bei Schiffsfahrten, im Bus oder Auto vorzubeugen, genügen manchmal einfache Verhaltenstipps: Blicken Sie nach Möglichkeit geradeaus (in Fahrtrichtung) und fixieren Sie bei Schwankungen den Horizont in Fahrtrichtung. Dann kann sich das Gleichgewichtsorgan mit dem Auge synchronisieren, und Ihnen wird nicht so schnell schwindelig.

Eventuell können Sie auch ein Medikament gegen die Reisekrankheit einnehmen, um Schwindel und Übelkeit unterwegs zu vermeiden.

Vorbeugung von Altersschwindel

Ein Hausmittel wie etwa Kartoffelwickel oder dergleichen gibt es bei Schwindel im Alter nicht.

Sie können aber aktiv etwas tun, damit der Schiwndel möglichst gar nicht erst auftritt. Dazu gehört: in Bewegung bleiben. Denn wer im Alter körperlich und geistig aktiv bleibt, verbessert zum Beispiel die Durchblutung des Innenohrs, hält dadurch die dortigen Gleichgewichtsorgane leistungsfähig und kann die Symptome des Altersschwindels reduzieren. Außerdem stärkt Bewegung Muskeln, Gelenke und Knochen und verbessert die Körperwahrnehmung, die allesamt bei Schwindel im Alter bzw. Altersschwindel oft beeinträchtigt sind.

Sie müssen aber nicht zum Spitzensportler werden, um Schwindel im Alter vorzubeugen. Gegen Gleichgewichtsstörungen im Alter helfen bereits Übungen, die Sie problemlos zu Hause durchführen können - manche sogar im Sitzen. Einige Beispiele:

  • Blicken Sie abwechselnd nach oben und unten, ohne den Kopf mitzubewegen.
  • Folgen Sie mit dem Blick einem Bleistift, den Sie vor dem Gesicht hin- und herführen.
  • Beugen Sie sich auf einem Stuhl sitzend nach vorn, um einen Gegenstand vom Boden aufzuheben.
  • Neigen Sie den Kopf nacheinander in Richtung Brust, Nacken, rechte und linke Schulter.

Diese einfachen Übungen können mithelfen, Schwindel im Alter zu vermeiden oder zu lindern.

Weiterführende Informationen

Bücher:

  • Schwindel ohne Befund: Systematisches Training für Gleichgewicht und Sicherheit von Thomas Weiss, Südwest Verlag (2017)

Leitlinien:

Autoren- & Quelleninformationen

Jetzt einblenden
Datum :
Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Autoren:
Fabian Seyfried
Sabine Schrör
Sabine Schrör

Sabine Schrör ist freie Autorin der NetDoktor-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

Carola Felchner
Carola Felchner

Carola Felchner ist freie Autorin in der NetDoktor-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

Quellen:
  • Amboss – Fachwissen für Mediziner: "Audiometrische Verfahren in der HNO", unter: www.amboss.com (Abruf: 30.11.2020)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.: "Schwindel bei Kindern: Meist abfallender Blutdruck der Auslöser", Meldung vom 25.10.2017, unter: www.kinderaerzte-im-netz.de
  • Bewermeyer, H. et al.: Neurologische Differenzialdiagnostik, Schattauer Verlag, 2010
  • Classen, M. et al.: Innere Medizin, Elsevier / Urban & Fischer Verlag, 6. Auflage, 2009
  • Deutsche Seniorenliga e.V.: "Schwindel im Alter", unter: www.schwindel-im-alter.de (Abruf: 30.11.2020)
  • Deutsches Schwindel- und Gleichgewichtszentrum der LMU / Klinikum der Universität München: "BPPV – Lagerungsmanöver", unter: www.klinikum.uni-muenchen.de (Abruf: 30.11.2020)
  • Iglseder, B.: "Schwindel im Alter", in: Österreichische Ärztezeitung (ÖAZ) 22. 25. Novmeber 2015, unter: www.aerztezeitung.at
  • Infobroschüre der Deutschen Seniorenliga e.V.: "Wenn sich alles dreht – Schwindel im Alter", 3. Auflage, Mai 2016, unter: www.deutsche-seniorenliga.de
  • Infoportal der Berufsverbände und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz: "Was ist Schwindel?", unter: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org (Abruf: 30.11.2020)
  • Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG): "Altersschwindel – Symptom für Erkrankungen", unter: www.lzg-rlp.de (Abruf: 30.11.2020)
  • Netzwerk Deutscher Apotheker: "Schwindel", unter: www.apotheken.de (Abruf: 30.11.2020)
  • Neurologienetz – Das Informationsportal für Ärzte: "Vestibularisparoxysmie", unter: www.neurologienetz.de (Abruf: 30.11.2020)
  • Neurologisches Versorgungszentrum Hochsauerland: "HWS-Syndrom", unter: www.neurologie-hsk.de (Abruf: 30.11.2020)
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: "Schwindel im Alter", unter: www.gesundheit.gv.at (Abruf: 30.11.2020)
  • Poeck, K. et al.: Neurologie, Springer-Verlag, 12. Auflage, 2006
  • Pschyrembel Online, Klinisches Wörterbuch: www.pschyrembel.de (Abruf: 30.11.2020)
  • S1-Leitlinie "Schwindel - Diagnose" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Stand: 2012)
  • S1-Leitlinie "Schwindel - Therapie" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Stand: 2012)
  • S3-Leitlinie "Akuter Schwindel in der Hausarztpraxis", DEGAM-Leitlinie Nr. 17 der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (Stand: 11/2015)
  • Weiss, T.: Schwindel ohne Befund: Systematisches Training für Gleichgewicht und Sicherheit, Südwest Verlag, 2017
Teilen Sie Ihre Meinung mit uns
Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie NetDoktor einem Freund oder Kollegen empfehlen?
Mit einem Klick beantworten
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0 - sehr unwahrscheinlich
10 - sehr wahrscheinlich