Epilepsie

Von , Medizinredakteurin
und , Medizinredakteurin und Biologin
Aktualisiert am
Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für NetDoktor ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

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Epilepsie (lat. Epilepsia) ist eine Fehlfunktion des Gehirns. Im Deutschen ist sie auch als "Fallsucht" bekannt. Auslöser sind Nervenzellen, die plötzlich gleichzeitig Impulse abfeuern und sich elektrisch entladen – so entstehen epileptische Anfälle. Lesen Sie hier alles zu Ursachen, Symptomen und Behandlung der Epilepsie!

epilepsie hat vielfältige Formen

Kurzübersicht

  • Symptome: Epileptische Anfälle unterschiedlicher Ausprägung von blosser "geistiger Abwesenheit" (Absence) bis hin zu Krämpfen und anschliessenden Zuckungen unter Bewusstlosigkeit ("Grand mal"); auch örtlich begrenzte (fokale) Anfälle möglich
  • Behandlung: Meist mit Medikamenten (Antiepileptika); wenn diese nicht ausreichend wirken, gegebenenfalls Operation oder elektrische Stimulation des Nervensystems (wie Vagusnervstimulation)
  • Ursachen: Teils unbekannt, teils andere Erkrankungen (Gehirnschädigung oder Hirnhautentzündung, Gehirnerschütterung, Schlaganfall, Diabetes etc.); oft Kombination aus genetischer Veranlagung und anderen Erkrankungen oder Auslösern
  • Diagnostik: Krankengeschichte (Anamnese), am besten unterstützt durch Angehörige/Begleitpersonen; Elektroenzephalografie (EEG) und bildgebende Verfahren (MRT, CT), gegebenenfalls Liquorpunktion und Laboruntersuchungen
  • Krankheitsverlauf und Prognose: Unterschiedlich je nach Epilepsieform und Grunderkrankung; bei etwa der Hälfte der Betroffenen bleibt es bei einem einzelnen epileptischen Anfall

Was ist Epilepsie?

Die Epilepsie ("Fallsucht") ist eine relativ häufige neurologische Erkrankung. Sie gehört zu den vorübergehenden Funktionsstörungen des Gehirns und ist durch epileptische Anfälle gekennzeichnet: Dabei feuern Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn plötzlich für kurze Zeit synchron und unkontrolliert Impulse ab.

Epileptische Anfälle verlaufen unterschiedlich stark ausgeprägt. Dementsprechend variabel sind auch die Auswirkungen. Manche Betroffenen verspüren zum Beispiel nur ein leichtes Zucken oder Kribbeln einzelner Muskeln. Andere sind kurzzeitig "wie weggetreten" (abwesend). Im schlimmsten Fall kommt es zu einem unkontrollierten Krampfanfall des ganzen Körpers und zu kurzer Bewusstlosigkeit.

Laut der Internationalen Liga gegen Epilepsie (International League Against Epilepsy, ILAE) sind die Voraussetzungen für die Diagnose Epilepsie:

  • Es treten mindestens zwei epileptische Anfälle im Abstand von mehr als 24 Stunden auf. Meist kommen diese Anfälle "aus dem Nichts" (nicht-provozierte Anfälle). Bei selteneren Epilepsie-Formen gibt es ganz bestimmte Auslöser, beispielsweise Lichtreize, Geräusche oder warmes Wasser (Reflexanfälle).
  • Es tritt zwar nur ein einzelner nicht-provozierter Anfall oder Reflexanfall auf, aber die Wahrscheinlichkeit für weitere Anfälle ist ebenso hoch wie bei zwei nicht-provozierten Anfällen (mindestens 60 Prozent in den nächsten zehn Jahren).
  • Es liegt ein sogenanntes Epilepsie-Syndrom vor, zum Beispiel das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS). Epilepsie-Syndrome werden anhand bestimmter Befunde diagnostiziert, die etwa die Anfallsart, die elektrische Hirnaktivität (EEG), das Ergebnis bildgebender Untersuchungen und das Erkrankungsalter einbeziehen.

Von dieser "echten" Epilepsie lassen sich sogenannte Gelegenheitsanfälle unterscheiden. Das sind einzelne epileptische Anfälle, die im Verlauf von anderen Erkrankungen auftreten. Sobald diese abklingen, bleiben auch diese Gelegenheitskrämpfe aus. Ein Beispiel dafür sind Fieberkrämpfe: Diese epileptischen Anfälle kommen besonders bei kleinen Kindern in Zusammenhang mit hohem Fieber vor. Dabei gibt es aber keine Hinweise auf eine Infektion des Gehirns oder eine andere konkrete Ursache.

Ausserdem treten Gelegenheitskrämpfe mitunter bei schweren Durchblutungsstörungen, Vergiftungen (mit Medikamenten, Schwermetallen), Entzündungen (wie Hirnhautentzündung = Meningitis), Gehirnerschütterung oder Stoffwechselstörungen auf.

Häufigkeit

In Industrieländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zwischen fünf und neun von 1.000 Menschen von einer Epilepsie betroffen. Jährlich erkranken etwa 40 bis 70 von 100.000 Menschen neu daran. Am höchsten ist das Erkrankungsrisiko im Kindesalter sowie jenseits des 50. bis 60. Lebensjahres. Eine Epilepsie ist aber grundsätzlich in jedem Lebensalter möglich.

Generell gilt: Das Risiko, im Laufe des Lebens eine Epilepsie zu entwickeln, liegt derzeit bei drei bis vier Prozent; Tendenz steigend, weil der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zunimmt.

Epilepsie-Formen

Es gibt unterschiedliche Formen und Ausprägungen von Epilepsie. Die Einteilungen in der Fachliteratur variieren allerdings. Eine häufig verwendete (grobe) Klassifikation sieht wie folgt aus:

  • Generalisierte Epilepsien und Epilepsie-Syndrome: Hier erfassen die Anfälle das gesamte Gehirn. Je nach Art des Anfalls unterteilt man generalisierte Anfälle noch weiter, zum Beispiel in tonischen Anfall (Gliedmassen verkrampfen und versteifen), klonischen Anfall (langsame Zuckungen grosser Muskelgruppen) oder tonisch-klonischen Anfall ("Grand mal").
  • Fokale Epilepsien und Epilepsie-Syndrome: Hier beschränken sich die Anfälle auf ein begrenztes Hirnareal. Von dessen Funktion hängen die Symptome des Anfalls ab. Möglich sind zum Beispiel Zuckungen des Arms (motorischer Anfall) oder Sehveränderungen (visueller Anfall). Ausserdem beginnen manche Anfälle fokal, greifen dann aber auf das gesamte Gehirn über. So entwickelt sich daraus ein generalisierter Anfall.

Neben diesen beiden grossen Gruppen von Epilepsien gibt es Anfälle mit unklarem Beginn sowie nicht klassifizierbare epileptische Anfälle. Mehr über die verschiedenen Epilepsie-Anfallsformen lesen Sie im Beitrag Epileptischer Anfall.

Epilepsie: Was sind die Symptome?

Die genauen Symptome bei Epilepsie hängen von der Form der Erkrankung und der Ausprägung der epileptischen Anfälle ab. So besteht zum Beispiel die mildeste Variante eines generalisierten Anfalls in einer kurzzeitigen geistigen Abwesenheit (Absence): Der Betroffene ist kurz "weggetreten".

Am anderen Ende der Skala findet sich der "grosse Anfall" (Grand mal): Zuerst verkrampft und versteift sich der ganze Körper (tonische Phase). Dann beginnt er unkontrolliert zu zucken (klonische Phase). Während eines solchen tonisch-klonischen Anfalls sind die Patienten bewusstlos.

Eine weitere schwere Ausprägung der Epilepsie ist der sogenannte "Status epilepticus": Dabei handelt es sich um einen epileptischen Anfall, der länger als fünf Minuten anhält. Manchmal kommt es auch zu einer Serie mehrerer Anfälle kurz hintereinander, ohne dass der Patient dazwischen das volle Bewusstsein wiedererlangt.

Solche Situationen sind Notfälle, die schnellstmöglich eine ärztliche Behandlung erfordern!

Mehr über die verschiedenen Symptome und Ausprägungen von Epilepsie lesen Sie im Beitrag Epileptischer Anfall.

Welche Medikamente werden bei Epilepsie verwendet?

Die langfristige Behandlung von Epilepsie-Patienten übernimmt meist ein niedergelassener Neurologe beziehungsweise Kinder- und Jugendneurologe. Manchmal ist es sinnvoll, sich an eine ambulante Einrichtung oder Klinik zu wenden, die auf die Epilepsie-Behandlung spezialisiert ist (Schwerpunktpraxis für Epilepsie, Epilepsieambulanz, Epilepsiezentrum). Das gilt zum Beispiel, wenn die Diagnose unklar ist, es trotz Behandlung zu epileptischen Anfällen kommt oder spezielle Probleme mit der Epilepsie zusammenhängen.

Therapie nicht immer nötig

Hatte jemand nur einen epileptischen Anfall, ist es meist möglich, mit der Behandlung zunächst abzuwarten. In manchen Fällen genügt es, wenn die Betroffenen bekannte Auslöser (wie laute Musik, Flackerlicht, Computerspiele) meiden und sich einen gesunden Lebensstil aneignen. Dazu gehören unter anderem eine regelmässige Lebensführung, ein geregelter und ausreichender Schlaf sowie der Verzicht auf Alkohol.

Besondere Vorsicht gilt bei Situationen, in denen ein plötzlicher Anfall mit potenziell schlimmen Folgen verbunden wäre. Das gilt zum Beispiel bei Extremsportarten, Gerüstarbeiten sowie beim Hantieren mit schweren Maschinen. Für Epileptiker ist es ratsam, solche Situationen nach Möglichkeit zu meiden.

Bei einer strukturellen oder metabolischen Epilepsie behandelt der Arzt zunächst die Grunderkrankung (Meningitis, Diabetes, Lebererkrankung et cetera). Auch hier empfiehlt es sich, alle Faktoren zu meiden, die einen epileptischen Anfall begünstigen.

Manchmal ist aber auch schon nach einem einzigen Anfall eine Behandlung mit Epilepsie-Medikamenten ratsam. Das ist womöglich der Fall, wenn der Patient ein hohes Risiko für weitere Anfälle hat. Auch bei bestimmten Epilepsieformen (wie Lennox-Gastaut-Syndrom, Temporallappenepilepsie et cetera) verschreibt der Arzt umgehend eine medikamentöse Therapie.

Im Allgemeinen raten Mediziner spätestens nach dem zweiten Anfall zu einer Epilepsie-Behandlung.

Generell hängt die Behandlung immer auch von der Situation des einzelnen Patienten ab. Manche Betroffenen haben zum Beispiel nur alle paar Jahre einen epileptischen Anfall. Andere haben häufigere Anfälle, die sie aber als wenig belastend empfinden (zum Beispiel nur kurze "Aussetzer" = Absencen). Dann wägt der Arzt Nutzen und Risiken einer Epilepsie-Behandlung besonders sorgfältig gegeneinander ab.

Dabei berücksichtigt er auch, wie gross die Bereitschaft des Patienten ist, sich an ärztliche Empfehlungen zu halten (Therapietreue = Adhärenz). Das Verschreiben von Medikamenten hat nämlich wenig Sinn, wenn der Patient diese dann doch nicht (regelmässig) einnimmt.

Medikamentöse Behandlung

Den meisten Epilepsie-Patienten hilft eine medikamentöse Behandlung, ein anfallsfreies Leben zu führen. Eingesetzt werden sogenannte Antiepileptika. Sie hemmen die übermässige Aktivität von Nervenzellen im Gehirn. Damit senken sie das Risiko für einen Krampfanfall. Deshalb spricht man auch von Antikonvulsiva (= krampfhemmenden Mitteln). Gegen die Ursache der Epilepsie helfen die Medikamente allerdings nicht. Das bedeutet: Antiepileptika wirken nur symptomatisch, ohne die Epilepsie zu heilen.

Als Antiepileptika werden verschiedene Wirkstoffe eingesetzt, zum Beispiel Levetiracetam oder Valproinsäure. Der Arzt wägt für den jeweiligen Patienten ab, welcher Wirkstoff im konkreten Fall vermutlich am besten wirkt. Dabei spielt die Art der Anfälle beziehungsweise die Form der Epilepsie eine wichtige Rolle. Ausserdem berücksichtigt der Arzt bei der Wahl des Antiepileptikums und dessen Dosierung mögliche Nebenwirkungen.

Das Ziel ist, weitere Anfälle zu verhindern (oder zumindest zu reduzieren). Gleichzeitig werden die Nebenwirkungen so gering wie möglich gehalten.

In der Regel verschreibt der Arzt bei Epilepsie nur ein einziges Antiepileptikum (Monotherapie). Wenn dieses Medikament nicht die gewünschte Wirkung zeigt oder starke Nebenwirkungen verursacht, ist es meist einen Versuch wert, mit ärztlicher Rücksprache auf ein anderes Präparat umzustellen. Manchmal findet sich erst beim dritten oder vierten Versuch das individuell beste Antiepileptikum.

Bei manchen Patienten lässt sich die Epilepsie mit einer Monotherapie nicht ausreichend in den Griff bekommen. Dann verschreibt der Arzt womöglich zwei (oder mehr) Antiepileptika. Eine solche Kombinationstherapie wird sorgfältig geplant und überwacht. Denn allgemein gilt: Je mehr verschiedene Medikamente jemand einnimmt, desto eher kommt es zu unerwünschten Wechselwirkungen. Auch das Risiko für Nebenwirkungen steigt.

Die Epilepsie-Medikamente werden oft als Tablette, Kapsel oder Saft eingenommen. Manche lassen sich auch als Spritze, Infusion oder Zäpfchen verabreichen.

Antiepileptika helfen nur dann zuverlässig, wenn sie regelmässig angewendet werden. Es ist also sehr wichtig, sich genau an die entsprechenden Anweisungen des Arztes zu halten!

Wie lange muss man Antiepileptika anwenden?

Antiepileptika werden meist über mehrere Jahre eingenommen. Wenn über einen langen Zeitraum keine epileptischen Anfälle mehr aufgetreten sind, ist manchmal in Absprache mit dem Arzt ein Absetzversuch möglich. Das darf aber nicht abrupt geschehen. Stattdessen empfiehlt es sich, die Dosierung nach ärztlicher Anweisung schrittweise zu verringern.

Bei manchen Betroffenen kehren die epileptischen Anfälle dann zurück (teilweise auch erst nach Monaten oder Jahren). Dann führt kein Weg daran vorbei, die Epilepsie-Medikamente wieder einzunehmen. Andere Patienten bleiben nach dem Absetzen der Antiepileptika dauerhaft anfallsfrei. Zum Beispiel dann, wenn die Ursache der Anfälle (wie eine Hirnhautentzündung = Meningitis) zwischenzeitlich abgeheilt ist.

Vorhersagen lässt sich das im Einzelfall nicht. Der behandelnde Arzt schätzt anhand der individuellen Situation des Patienten ein, wie hoch das Anfallsrisiko ohne Medikamente ist. In manchen Fällen stellen sich Epileptiker am besten von Anfang an darauf ein, dass sie die Medikamente wohl lebenslang brauchen – etwa dann, wenn ein bleibender Hirnschaden die Ursache für die Epilepsie ist.

Setzen Sie Ihre Epilepsie-Medikamente niemals auf eigene Faust ab – das hat unter Umständen lebensgefährliche Konsequenzen!

Operation (Epilepsiechirurgie)

Bei manchen Patienten ist die Epilepsie mit Medikamenten nicht ausreichend behandelbar. Gehen die Anfälle immer von einer begrenzten Hirnregion aus (fokale Anfälle), ist es in manchen Fällen möglich, diesen Teil des Gehirns operativ zu entfernen (Resektion, resektive Operation). In vielen Fällen verhindert dies zukünftige epileptische Anfälle.

Eine resektive Operation kommt aber nur unter bestimmten Voraussetzungen in Frage: Also dann, wenn das Entfernen der betreffenden Hirnregion relativ gefahrlos möglich ist. Ausserdem darf es keine inakzeptablen Nachteile für den Patienten nach sich ziehen, etwa eine ernste Beeinträchtigung bestimmter Hirnfunktionen.

Eine resektive Hirnoperation kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die epileptischen Anfälle im Schläfenlappen (Temporallappen) des Gehirns entstehen.

Andere chirurgische Eingriffe kommen bei Epilepsie eher selten zum Einsatz. Zum Beispiel bei Betroffenen, die häufig schwere Sturzanfälle erleben – also epileptische Anfälle, bei denen sie blitzartig stürzen und sich dabei unter Umständen schwer verletzen. Hier erwägen die behandelnden Ärzte gegebenenfalls eine sogenannte Balkendurchtrennung (Kallosotomie).

Der Chirurg durchtrennt bei der Kallosotomie ganz oder teilweise den sogenannten Balken (Corpus callosum) im Gehirn. Das ist das Verbindungsstück zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte. Dieser Eingriff verringert unter Umständen die Zahl der Sturzanfälle deutlich. Als Nebenwirkung drohen aber kognitive Beeinträchtigungen. Deshalb wägen Ärzte und Betroffene die Nutzen und Risiken der Kallosotomie im Vorfeld sorgfältig gegeneinander ab.

Stimulationsverfahren

Neben einer Operation kommen sogenannte Stimulationsverfahren infrage, wenn Medikamente bei Epilepsie nicht ausreichend wirken. Dabei werden bestimmte Strukturen im Gehirn oder solche, die dorthin führen (Vagusnerv), mit niedriger Stromstärke stimuliert. Das wirkt epileptischen Anfällen zum Teil entgegen.

Zur Anwendung bei Epilepsie kommen verschiedene Verfahren. Am weitesten verbreitet ist die Vagusnerv-Stimulation (VNS): Dabei pflanzt der Chirurg dem Betroffenen ein kleines, batteriebetriebenes Gerät unterhalb des linken Schlüsselbeins unter die Haut. Es handelt sich um eine Art Schrittmacher, der über ein Kabel, das ebenfalls unter der Haut verläuft, mit dem linken Vagusnerv am Hals verbunden wird.

In Intervallen (zum Beispiel alle fünf Minuten für 30 Sekunden) gibt es leichte Stromstösse an den Nerv ab. Dadurch lässt sich die Häufigkeit epileptischer Anfälle deutlich reduzieren. Bei manchen Patienten dauert es allerdings einige Monate, bis dieser Effekt einsetzt.

Während der Stromimpulse verspüren einige Behandelte Heiserkeitsgefühle, Hustenreiz oder Missempfindungen ("Summen im Körper"). Die Vagusnerv-Stimulation beeinflusst darüber hinaus eine gleichzeitig bestehende Depression in manchen Fällen positiv.

Ein anderes Stimulationsverfahren ist die tiefe Hirnstimulation: Dabei werden dem Patienten kleine Elektroden an bestimmten Stellen im Gehirn implantiert, zum Beispiel am Thalamus oder Hippocampus. Sie stimulieren das Nervengewebe mit elektrischen Impulsen. In der Folge sinkt bei vielen Betroffenen die Zahl der Anfälle. Mögliche Nebenwirkungen sind Depressionen und Gedächtnisstörungen.

Die tiefe Hirnstimulation wird nur in spezialisierten Zentren durchgeführt. Bislang ist sie als Methode der Epilepsie-Behandlung noch nicht sehr weit verbreitet. Wesentlich häufiger kommt das Verfahren bei Parkinson-Patienten zum Einsatz.

Behandlung bei Status epilepticus

Wenn jemand einen Status epilepticus erleidet, ist es wichtig, sofort den Notarzt zu rufen – es besteht Lebensgefahr!

Der Patient erhält als erstes ein Beruhigungsmittel (Benzodiazepin). Trägt der Epileptiker das Notfallmedikament bei sich, lässt es sich auch von medizinischen Laien verabreichen: Es wird entweder in eine Wange gelegt (Buccaltablette) oder als Creme über eine kleine Tube in den After des Patienten eingeführt.

Der eingetroffene Notarzt verabreicht das Beruhigungsmittel gegebenenfalls auch als Spritze in eine Vene. Dann bringt er den Patienten rasch in ein Krankenhaus. Dort wird die Behandlung fortgesetzt.

Lässt sich der Status epilepticus nach 30 bis 60 Minuten immer noch nicht beenden, bekommen viele Patienten eine Narkose und werden künstlich beatmet.

Epileptischer Anfall

Bei einem epileptischen Anfall ist entweder das ganze Gehirn (generalisierter Anfall) oder ein begrenzter Hirnbereich (fokaler Anfall) plötzlich übermässig aktiv. Das Ganze dauert oft nur wenige Sekunden, manchmal auch etwas länger. In der Regel ist ein epileptischer Anfall aber spätestens nach zwei Minuten vorbei.

Auf einen epileptischen Anfall folgt sehr oft eine Nachphase: Obwohl sich die Gehirnzellen nun nicht mehr krankhaft elektrisch entladen, zeigen sich womöglich noch bis zu mehreren Stunden Auffälligkeiten. Dazu zählen zum Beispiel eine Störung der Aufmerksamkeit, Sprachstörungen, Gedächtnisstörungen oder aggressive Zustände.

Manchmal sind Menschen nach einem epileptischen Anfall aber auch schon nach wenigen Minuten vollständig wiederhergestellt.

Mehr über Ablauf und Ausprägungen von Epilepsie-Anfällen erfahren Sie im Beitrag Epileptischer Anfall.

Erste Hilfe

Ein epileptischer Anfall wirkt auf Aussenstehende oft verstörend. In den meisten Fällen ist er jedoch nicht gefährlich und endet innerhalb weniger Minuten von allein. Wenn Sie einen epileptischen Anfall miterleben, ist es hilfreich, die folgenden Regeln zu beachten, um dem Patienten zu helfen:

  • Ruhe bewahren!
  • Den Betroffenen nicht allein lassen, ihn beruhigen!
  • Den Betroffenen vor Verletzungen schützen!
  • Den Betroffenen nicht festhalten!

Mehr zum Thema Erste Hilfe bei einem epileptischen Anfall lesen Sie im Text Epileptischer Anfall: Erste Hilfe.

Epilepsie bei Kindern

Eine Epilepsie tritt sehr oft schon im Kindes- oder Jugendalter auf. Sie zählt in dieser Altersgruppe zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. In Industrieländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz erkranken pro Jahr etwa 50 von 100.000 Kindern neu an Epilepsie.

Mit der regelmässigen Einnahme von Medikamenten lassen sich meist weitere epileptische Anfälle bei den jungen Patienten verhindern. Wichtig ist auch eine gesunde Lebensführung: Falls die epileptischen Anfälle durch bestimmte Auslöser "getriggert" werden (wie Schlafmangel, flackerndes Licht, bestimmte Geräusche et cetera), ist es ratsam, diese zu meiden.

Insgesamt ist Epilepsie bei Kindern in vielen Fällen gut behandelbar. Die Sorge vieler Eltern, die Epilepsie beeinträchtige die Entwicklung ihres Kindes, ist meist unbegründet.

Alles Wichtige zum Thema lesen Sie im Beitrag Epilepsie bei Kindern.

Epilepsie: Ursache und Risikofaktoren

Die Entstehung von Epilepsie ist vielfältig und komplex. Oftmals bleibt die genaue Krankheitsentwicklung im Dunklen. So lässt sich in einigen Fällen trotz moderner Untersuchungsmethoden keine konkrete Ursache für epileptische Anfälle identifizieren, obwohl es deutliche Hinweise auf eine Ursache im Gehirn gibt. Dann spricht man von ungeklärter (kryptogener) Epilepsie.

Manchmal lässt sich auch überhaupt nicht erklären, warum es bei einem Patienten zu epileptischen Anfällen kommt. Es gibt keinerlei Hinweise auf die Ursache, wie etwa krankhafte Veränderungen im Gehirn oder Stoffwechselstörungen. Das nennen Mediziner eine idiopathische Epilepsie.

Neuerdings ersetzen Mediziner dieser Begriff aber (zumindest teilweise) durch"genetische Epilepsie": Bei vielen Betroffenen bestehen nämlich vermutlich oder nachweislich genetische Veränderungen, etwa an Bindungsstellen (Rezeptoren) für Nervenbotenstoffe. Solche genetischen Veränderungen leisten Experten zufolge wahrscheinlich einen Beitrag zur Entstehung der Epilepsie.

Vererbbar ist sie deswegen meist trotzdem nicht. Die Eltern geben meist nur die Anfälligkeit für Krampfanfälle an ihre Kinder weiter. Zur Erkrankung kommt es dann erst, wenn äussere Faktoren hinzukommen (wie Schlafentzug oder hormonelle Umstellungen).

Schliesslich gibt es im Hinblick auf die Ursachen noch eine weitere Gruppe von Epilepsien: So lassen sich bei vielen Patienten strukturelle Veränderungen des Gehirns oder Grunderkrankungen als Ursache der epileptischen Anfälle identifizieren. Das bezeichnen Mediziner als symptomatische Epilepsie oder – nach neueren Vorschlägen – als strukturell/metabolische Epilepsie.

Darunter fallen zum Beispiel epileptische Anfälle, die auf angeborenen Fehlbildungen des Gehirns oder bei der Geburt erworbenen Hirnschäden beruhen. Auch Schädel-Hirn-Traumata, Hirntumoren, Schlaganfall, Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) oder der Hirnhäute (Meningitis) sowie Stoffwechselstörungen (Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen et cetera) zählen hier zu den möglichen Epilepsie-Ursachen.

Manchmal ist eine Epilepsie sowohl genetisch als auch strukturell/metabolisch bedingt. So wird bei manchen Menschen mit genetischer Anfälligkeit für epileptische Anfälle erst durch einen Schlaganfall, eine Hirnhautentzündung, eine Vergiftung oder eine andere konkrete Erkrankung die Epilepsie-Erkrankung ausgelöst.

Untersuchungen und Diagnose

Wenn man erstmals einen epileptischen Anfall erleidet, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser untersucht dann, ob es sich tatsächlich um Epilepsie handelt oder ob der Anfall andere Gründe hat. Der erste Ansprechpartner ist meist der Hausarzt. Er wird den Patienten bei Bedarf an einen Facharzt für Nervenerkrankungen (Neurologen) überweisen.

Erstgespräch

Der erste Schritt auf dem Weg zur Diagnose "Epilepsie" ist die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese): Dazu unterhält sich der Arzt ausführlich mit dem Patienten (falls alt genug) und Begleitpersonen (wie Eltern, Partner). Dabei lässt er sich den epileptischen Anfall genau schildern. Hierbei ist es von Vorteil, wenn Menschen beim Gespräch dabei sind, die den Krampfanfall beobachtet haben. Der Betroffene selbst erinnert sich nämlich oft nicht gut daran. Anhand der Schilderungen beurteilt der Arzt das Anfallsbild (Anfallsanamnese).

Manchmal gibt es Fotos oder Videoaufzeichnungen des epileptischen Anfalls. Sie sind für den Arzt oft sehr hilfreich, besonders wenn dabei auf das Gesicht des Patienten fokussiert wird. Das Aussehen der Augen gibt nämlich wichtige Hinweise auf Anfallssymptome und hilft, einen epileptischen Anfall von anderen Anfällen zu unterscheiden.

Im Rahmen des Gesprächs fragt der Arzt unter anderem nach möglichen Auslösern des Anfalls (wie flackerndes Licht), eventuellen Grunderkrankungen und bekannten Fällen von Epilepsie in der Verwandtschaft.

Untersuchungen

Nach dem Gespräch folgt eine körperliche Untersuchung. Auch den Zustand des Nervensystems prüft der Arzt anhand verschiedener Tests und Untersuchungen (neurologische Untersuchung). Dazu gehört eine Messung der Hirnströme (Elektroenzephalografie, EEG): Manchmal lässt sich eine Epilepsie anhand typischer Kurvenveränderungen im EEG erkennen. Allerdings ist das EEG bei Epilepsie manchmal auch unauffällig.

Sehr wichtig für die Abklärung eines epileptischen Anfalls ist die Magnetresonanztomografie (MRT oder Kernspintomografie). Dabei werden detaillierte Schnittbilder des Gehirns erstellt. Darauf erkennt der Arzt eventuelle Schäden oder Fehlbildungen des Gehirns als mögliche Ursache des Anfalls.

Ergänzend zum MRT wird manchmal ein Computertomogramm des Schädels (CCT) angefertigt. Vor allem in der Akutphase (kurz nach dem Anfall) ist die Computertomografie hilfreich, um beispielsweise Hirnblutungen als Auslöser des Anfalls zu entdecken.

Bei Verdacht auf eine Gehirnentzündung (Enzephalitis) oder eine andere Grunderkrankung als Ursache des epileptischen Anfalls bringen Laboruntersuchungen oft Klarheit. So gibt eine Blutuntersuchung gegebenenfalls Hinweise auf Entzündungen oder Stoffwechselveränderungen. Wenn der Arzt Drogenkonsum als Auslöser des Anfalls vermutet, werden entsprechende Bluttests gemacht.

Ausserdem entnimmt der Arzt eventuell mithilfe einer feinen Hohlnadel aus dem Wirbelkanal eine Probe der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor- oder Lumbalpunktion). Die Analyse im Labor hilft zum Beispiel, Hirn- oder Hirnhautentzündung (Enzephalitis, Meningitis) oder aber einen Hirntumor nachzuweisen beziehungsweise auszuschliessen.

Im Einzelfall sind noch weitere Untersuchungen notwendig, etwa um andere Arten von Anfällen auszuschliessen oder den Verdacht auf bestimmte Grunderkrankungen abzuklären.

Epilepsie: Verlauf und Prognose

Verlauf und Prognose einer Epilepsie hängen von der Anfallsart und der Epilepsieform ab. Ausserdem gibt es Unterschiede von Patient zu Patient. Im Allgemeinen gilt: Bei ungefähr der Hälfte der Patienten bleibt es bei einem einmaligen epileptischen Anfall. Bei der anderen Hälfte tritt früher oder später ein weiterer Anfall auf. Danach steigt das Anfallsrisiko weiter an: Etwa sieben von zehn Patienten, die schon zwei Attacken hatten, bekommen innerhalb eines Jahres einen weiteren epileptischen Anfall.

Besonders gefährdet sind dabei Menschen, bei denen die Epilepsie durch eine Grunderkrankung wie eine Gehirnerkrankung verursacht wird: Das Risiko für weitere Anfälle ist bei ihnen etwa doppelt so hoch wie bei Betroffenen, deren Epilepsie auf einer genetischen Veranlagung beruht oder keine bekannte Ursache hat.

Anfälle vermeiden

Mit der richtigen und konsequenten Behandlung lassen sich in den meisten Fällen weitere epileptische Anfälle vermeiden. Es gibt daneben weitere Massnahmen, um Anfällen vorzubeugen. So profitieren viele Betroffene von ausreichendem Schlaf mit regelmässigen Einschlafzeiten (Schlafhygiene).

Manchmal werden epileptische Anfälle durch bestimmte Auslöser provoziert. Dann ist es ratsam, diese zu meiden. Das geht aber nur, wenn man die Auslöser auch kennt. Dabei hilft ein Anfallskalender: Darin notiert der Patient Tag, Uhrzeit und Art jedes einzelnen Anfalls zusammen mit der aktuellen Medikamenteneinnahme.

Ausserdem werden Begleitumstände und mögliche Auslöser festgehalten, zum Beispiel Computerarbeit, laute Musik, Alkoholkonsum, Schlafentzug, emotionaler Stress oder der Anblick bestimmter optischer Muster (wie Schachbrettmuster). Das hilft Arzt und Patient, die Triggerfaktoren zu identifizieren.

Leben mit Epilepsie

Ist die Epilepsie mittels Behandlung gut unter Kontrolle, ist für die Betroffenen meist ein weitgehend normales Leben möglich. Sie sollten aber einige Vorsichtsmassnahmen beherzigen, um Gefahrensituationen zu vermeiden:

  • Verwenden Sie keine elektrischen Messer oder Schneidemaschinen.
  • Verzichten Sie aufs Baden und duschen Sie lieber. Gehen Sie nie ohne Begleitung schwimmen. Bei Epileptikern kommt Tod durch Ertrinken etwa 20-mal häufiger vor als im Rest der Bevölkerung!
  • Fahren Sie grundsätzlich nur mit Helm Fahrrad und bevorzugen Sie wenig befahrene Strecken.
  • Wählen Sie ein niedriges Bett (Sturzgefahr).
  • Sichern Sie scharfe Kanten in der Wohnung.
  • Halten Sie einen Sicherheitsabstand zu Strassen und Gewässern.
  • Schliessen Sie sich nicht ein. Verwenden Sie auf der Toilette stattdessen ein "Besetzt"-Schild.
  • Rauchen Sie nicht im Bett!

Ob Sie als Epilepsie-Patient den Führerschein machen beziehungsweise behalten dürfen, hängt davon ab, ob Sie fahrtauglich sind. Fragen Sie dazu Ihren Neurologen um Rat. Er hilft bei der Einschätzung, wie hoch das Anfallsrisiko bei Ihnen ist.

Epilepsie-Patienten, die sich hinters Lenkrad setzen, obwohl sie fahruntauglich sind, gefährden sich selbst und andere! Ausserdem riskieren sie ihren Versicherungsschutz.

Die meisten Berufe und Sportarten sind im Allgemeinen auch für Epileptiker möglich – besonders, wenn dank Therapie keine epileptischen Anfälle mehr auftreten. Im Einzelfall berät Ihr Arzt Sie darüber, ob Sie auf eine bestimmte Tätigkeit oder Sportart besser verzichten. Eventuell empfiehlt er auch besondere Vorsichtsmassnahmen.

Epilepsie: Verhütung & Kinderwunsch

Manche Epilepsie-Medikamente schwächen die Wirkung der Antibabypille ab. Umgekehrt beeinträchtigt die Pille gegebenenfalls die Wirksamkeit einiger Antiepileptika. Für Mädchen und Frauen mit Epilepsie ist es ratsam, solche Wechselwirkungen mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Eventuell wird er ein anderes Verhütungsmittel empfehlen.

Wenn Frauen mit Epilepsie sich Nachwuchs wünschen, empfiehlt es sich, das mit ihrem Neurologen zu besprechen – am besten noch bevor sie schwanger werden. Eventuell ist es notwendig, die medikamentöse Epilepsie-Behandlung in der Schwangerschaft anzupassen.

Antiepileptika in höherer Dosierung haben das Potenzial, die Entwicklung des Kindes zu stören oder Missbildungen zu verursachen (bis zur zwölften Schwangerschaftswoche). Diese Gefahr ist zudem bei einer Kombinationstherapie (mehrere Antiepileptika) höher als bei einer Monotherapie (Behandlung mit einem einzigen Antiepileptikum).

Eine Besonderheit gilt zudem bei Folsäure-Präparaten, die allen Frauen in der Schwangerschaft empfohlen werden: Manche Antiepileptika senken den Folsäurespiegel im Körper ab. Deshalb ist es für Epileptikerinnen unter Umständen ratsam, die Folsäure in höherer Dosierung einnehmen.

Kommt es in der Schwangerschaft zu einem epileptischen Anfall, besteht meist kein besonderer Grund zur Sorge: Dem Ungeborenen schadet der Anfall in der Regel nicht – ausser es handelt sich um einen lang anhaltenden, generalisierten Anfall oder die werdende Mutter verletzt sich dabei schwer. Das passiert aber nur ganz selten. Überhaupt sind Anfälle in der Schwangerschaft nicht sehr häufig: Rund zwei Drittel aller Epileptikerinnen bleiben die ganzen neun Monate über anfallsfrei. Ausserdem bringen die meisten Frauen mit Epilepsie gesunde Kinder zur Welt.

Weiterführende Informationen

Bücher

  • Epilepsie. 100 Fragen, die Sie nie zu stellen wagten (Günter Krämer und Anja Daniel-Zeipelt, 2012, Hippocampus)
  • Epilepsie: Die Krankheit erkennen, verstehen und gut damit leben (Günter Krämer, 2013, Trias)
  • Mein schönes Leben mit Epilepsie: Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige (Silke Meinhardt, 2016, ersa Verlag)

Leitlinien

Selbsthilfe

Autoren- & Quelleninformationen

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Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Vorlage:
Dr. med. Nina Buschek
Autoren:

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für NetDoktor ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Martina Feichter
Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

ICD-Codes:
G40G41
ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.
Quellen:
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