Nephropathie

Von Simon Korn
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Nephropathie ist der medizinische Überbegriff für nicht entzündliche Nierenerkrankungen. Die häufigste Form ist die diabetische Nephropathie - eine Schädigung der Nieren bei Diabetikern, bei denen der Blutzucker über viele Jahre zu hoch ist. Eine Nephropathie kann aber auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten wie Bluthochdruck auftreten. Lesen Sie hier, wie eine Nephropathie entsteht und wie sie behandelt wird.

nephropathie

Nephropathie: Beschreibung

Unter den Begriff Nephropathie fallen verschiedene nicht-entzündliche Erkrankungen der Nieren. Dazu zählen:

  • diabetische Nephropathie (Nierenerkrankung infolge von Diabetes)
  • Hypertensive Nephropathie (Nierenerkrankungen infolge von Bluthochdruck)
  • Nephropathie infolge von Giftstoffen (beispielsweise Bleinephropathie) oder Arzneimitteln (Analgetikanephropathie)
  • Hyperkalzämische Nephropathie (Nierenerkrankung infolge erhöhten Kalziumspiegels)
  • HIV-assoziierte Nephropathie
  • schwangerschaftsbedingte Nephropathie (Nephropathia gravidarum)

Die diabetische Nephropathie ist am häufigsten. Sie kann sowohl bei Typ-1- als auch Typ-2-Diabetikern auftreten.

Funktion und Aufbau der Nieren

Die Nieren sind ein Teil des Harnsystems des Körpers und paarig angelegt. Das heißt, jeder Mensch besitzt zwei Nieren. Sie übernehmen wichtige Funktionen:

  • Sie helfen bei der Regulierung des Blutdrucks.
  • Sie sind an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.
  • Sie filtern Abfallprodukte des Stoffwechsels aus dem Blut.
  • Sie produzieren den Harn.
  • Sie bilden verschiedene Hormone.
  • Sie regulieren den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt
  • sowie den Säure-Basen-Haushalt.

Jede Niere besteht aus etwa einer Millionen kleiner Untereinheiten, den sogenannten Nephronen. Wichtigster Teil eines Nephrons ist das Nierenkörperchen (Glomerulum), ein Knäuel feinster Blutgefäße. Diese haben die Aufgabe, das Blut zu filtern. Werden sie geschädigt, leidet die Filterfunktion der Niere. Die Schädigung kann beispielsweise durch Bluthochdruck oder langjährig überhöhte Blutzuckerwerte verursacht werden.

Nephropathie: Symptome

Diabetische Nephropathie: Symptome

Eine Nephropathie verläuft oft jahrelang schleichend ohne spürbare Symptome oder Beschwerden. Sie wird deshalb in vielen Fällen nur zufällig entdeckt, zum Beispiel im Rahmen einer Urinuntersuchung, die bei Diabetikern regelmäßig durchgeführt wird. Findet sich vermehrt das Eiweiß Albumin im Urin, deutet dies auf eine Nierenschädigung hin. Gesunde Nieren filtern nämlich das Eiweiß bei der Urinproduktion heraus, sodass der Harn letztlich frei von Eiweiß ist.

Erst bei einer fortgeschrittenen diabetischen Nephropathie machen sich Symptome bemerkbar. Das ist nach mehrjährigem Verlauf der Fall. Zu den wichtigsten Symptomen der diabetischen Nephropathie zählen:

Schreitet eine Nephropathie fort, müssen sich die Patienten möglicherweise einer Blutwäsche (Dialyse) oder einer Nierentransplantation unterziehen.

Andere Formen von Nephropathie: Symptome

Bei anderen Formen der Nephropathie treten andere Anzeichen auf:

  • Nephropathie durch Giftstoffe: Die Giftstoffe verursachen chronische Schäden an verschiedenen Funktionseinheiten der Niere wie den Nierenkanälchen (Tubuli) oder deren Gefäßen (Glomeruli). Bei einer Blei-Nephropathie wird Zellen der Nierenkanälchen geschädigt, woraufhin sie der Körper abbaut - die Tubuli schrumpfen, was ihre Funktion beeinträchtigt. Zudem entwickelt sich ein zu hoher Blutdruck in der Niere. Außerdem kommt es zum Anstieg von schädlichen Stoffwechselprodukten in der Niere, was zu Verstopfung oder Appetitlosigkeit und schließlich zu einem Nierenversagen führen kann. Andere Giftstoffe wie Quecksilber oder Arsen können ebenfalls ein Nierenversagen verursachen.
  • Bei der Analgetika-Nephropathie werden die Nierenkanälchen durch Schmerzmittel geschädigt. Es kommt zur Auflösung von roten Blutkörperchen (Hämolyse) bis hin zu einem akuten Nierenversagen.
  • Bei der Hypertensiven Nephropathie treten Symptome erst auf, wenn der Bluthochdruck bereits Schäden an der Niere verursacht hat. Möglich sind unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Krampfanfälle.
  • Bei der Hyperkalzämischen Nephropathie treten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Muskelschwäche, Bluthochdruck, Fieber bis hin zur Nierenschwäche auf.
  • Der schwangerschaftsbedingten Nephropathie geht meist ein zu hoher Blutdruck voraus. Auch hier verliert der Körper viel Eiweiß über die Nieren; oft bilden sich Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an Armen, Beinen sowie im Gesicht.

Nephropathie: Ursachen

Nephropathien können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wie oben erwähnt, ist die diabetische Nephropathie die häufigste Variante.

Diabetische Nephropathie

Eine diabetische Nephropathie hat ihre Ursache in einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel. Dieser schädigt die Blutgefäße: Es bilden sich Ablagerungen in den Gefäßen, die zu Verengungen führen (Arteriosklerose), sodass der Blutfluss gestört wird.

Die Niere leidet als stark durchblutetes Organ besonders schwer unter einer diabetesbedingten Gefäßschädigung. Vor allem die kleinen Gefäße der Nierenkörperchen (Glomeruli) sind bei einer diabetischen Nephropathie betroffen. Durch die Schädigung der Gefäße steigt der Blutdruck innerhalb der Nierenkörperchen an. In der Folge ist die Nierenfunktion, speziell die Filterfunktion der Niere, eingeschränkt. Der Körper scheidet nun verstärkt Eiweiße mit dem Urin aus, der normalerweise frei von Eiweißen ist.

Menschen mit einer diabetischen Nierenerkrankung leiden oft gleichzeitig unter einem erhöhten Blutdruck. Durch die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) der Nierengefäße steigt der Blutdruck weiter an.

Verschiedene Risikofaktoren beschleunigen die Entwicklung der diabetischen Nephropathie. Dazu gehören:

  • erhöhter Blutdruck (Hypertonie)
  • Rauchen
  • vermehrte Eiweißaufnahme mit der Nahrung
  • erhöhte Blutfettwerte
  • genetische Veranlagung

Weitere Formen von Nephropathie

  • Bei Nephropathien durch Giftstoffe, sog. toxische Nepropathien, sind Umweltgifte wie Blei, Quecksilber, Arsen oder Cadmium die Ursachen. Sie lagern sich im Körper, vor allem in der Niere, ab und schädigen das umliegende Gewebe.
  • Bei der sogenannten Analgetika-Nephropathie ist ein lang andauernder Missbrauch von Schmerzmitteln (wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure) die Ursache für die Nephropathie. Besonders die kombinierte Einnahme solcher Schmerzmittel schädigt die Nieren.
  • Die Hypertensive Nephropathie entsteht, wenn ein zu hoher Blutdruck die Nierenkörperchen schädigt.
  • Die Hyperkalzämische Nephropathie hat ihre Ursache in einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie), der zu Störungen der Niere führt.
  • Bei der schwangerschaftsbedingten Nephropathie lagern sich Eiweiße in den Nierengefäßen ab. Das passiert beispielsweise bei schwangerschaftsbedingten Bluthochdruckerkrankungen wie der Präeklampsie.

Nephropathie: Untersuchungen und Diagnose

Beim Verdacht auf eine Nephropathie führt der Arzt in der Regel Blut- und Urinuntersuchungen sowie teilweise bildgebende Verfahren wie Röntgen durch.

Eiweiß im Urin

Als Erstes prüft der Arzt die Albuminmenge im Urin. Albumin ist ein Eiweiß, das im Blut vorkommt. Der Urin dagegen ist normalerweise frei von Albumin und anderen Eiweißen. Wenn nun aber vermehrt Eiweiße mit dem Urin ausgeschieden werden (Proteinurie), liegt das möglicherweise an einer Nephropathie.

Zur Messung kann der Arzt einen Albumin-Schnelltest verwenden. In der Regel aber wird der Urin über 24 Stunden gesammelt (24-Stunden-Sammelurin) und dann auf Eiweiß untersucht. Bereits geringfügig erhöhte Mengen an Albumin im Urin weisen auf eine Nierenschädigung hin:

  • Normal sind Albuminwerte von weniger als 20 Milligramm Albumin pro Liter Urin (mg/l) innerhalb von 24 Stunden.
  • Werte zwischen 20 und 200 mg/l werden als sogenannte Mikroalbuminurie bezeichnet und sind ein Hinweis auf eine beginnende Nierenschädigung.
  • Werte von mehr als 200 mg/l Albumin im Urin werden als sogenannte Makroalbuminurie bezeichnet und sind ein Zeichen für eine fortgeschrittene Nephropathie.

Kontrolluntersuchungen wichtig

Nicht hinter jeder Eiweißausscheidung im Urin steckt eine Nephropathie. Auch bei körperlicher Anstrengung, Harnwegsinfekten, fieberhaften Erkrankungen oder aufgrund kurzfristig erhöhter Blutzuckerwerte kann der Körper kurzzeitig vermehrt Eiweiß mit dem Urin ausscheiden. Ein einmaliger Nachweis reicht daher nicht aus - Kontrolluntersuchungen müssen den erhöhten Messwert bestätigen.

Diabetiker sollten regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) ihren Urin auf Eiweiße hin untersuchen lassen. Wer bereits an einer Nephropathie leidet, sollte sich je nach Krankheitsstadium zwei- bis viermal pro Jahr untersuchen lassen.

Nierenfunktionswerte

Zur weiteren Diagnostik einer Nephropathie bestimmt der Arzt die Nierenfunktionswerte im Blut und Urin. Dazu zählen unter anderem Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure. Arbeiten die Nieren nicht mehr richtig, sind sie erhöht. Gemeinsam mit den Albuminwerten ermöglichen sie es dem Arzt, den Schweregrad einer Nephropathie zu ermitteln.

Röntgen & Co.

Bildgebende Verfahren setzt der Arzt zum Beispiel beim Verdacht einer Analgetika-Nephropathie oder einer Hyperkalzämischen Nephropathie ein. Diese Erkrankungen lassen sich etwa mit Röntgen, einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) oder Computertomografie (CT) diagnostizieren.

Nephropathie: Behandlung

Eine Nephropathie wird abhängig von der Ursache ganz unterschiedlich therapiert. In den meisten Fällen sind dazu Medikamente zur Behandlung der Grunderkrankung notwendig. Dazu gehören blutdrucksenkende Mittel für Hypertoniker, Insulin für Diabetiker oder sogenannte Komplexbildner, die bei Vergiftungen - beispielsweise mit Blei - eingesetzt werden.

Hinzu kommt, dass mögliche weitere Faktoren, die den Verlauf beeinflussen, ebenfalls bei der Behandlung berücksichtigt werden.

Diabetische Nephropathie: Behandlung

Je länger die Blutzuckerwerte bei einem Diabetes schlecht eingestellt sind, desto höher ist das Risiko für die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie. Die Blutzuckerwerte beeinflussen auch den weiteren Krankheitsverlauf.

Die Blutzuckereinstellung lässt sich anhand des Langzeit-Blutzuckerwerts HbA1c beurteilen. Um das Fortschreiten der Nephropathie zu verhindern, wird ein Wert von unter 7,0 Prozent angestrebt.

Gegebenenfalls passt der behandelnde Arzt auch die Diabetes-Therapie an, sobald sich Anzeichen einer diabetischen Nephropathie zeigen. Denn manche Medikamente wie Metformin belasten die Nieren zusätzlich. Auch wird der Arzt Patienten darüber aufklären, welche Wirkstoffe noch gemieden werden sollten (zum Beispiel bestimmte Schmerzmittel).

Nephropathie und Bluthochdruck

Wichtig bei der Behandlung einer Nephropathie ist auch die frühzeitige Behandlung von Bluthochdruck, da dieser die Nieren zusätzlich schädigt. Das gilt vor allem bei der Hypertensiven Nephropathie, deren Hauptursache ein erhöhter Blutdruck ist.

So lässt sich das Risiko einer Nephropathie senken, wenn der Bluthochdruck frühzeitig auf niedrige Werte eingestellt wird. So sollte der systolische Blutdruck unter 140 mmHg (am besten 120 mmHG und darunter) und der diastolische Blutdruck unter 80 mmHg liegen.

Um gesündere Blutdruckwerte zu erreichen, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • blutdrucksenkende Medikamente (v.a. ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten)
  • Behandlung erhöhter Blutfettwerte
  • eiweißarme und salzarme Ernährung
  • Abbau von Übergewicht (mit angepasster Ernährung und regelmäßiger Berwegung/Sport)
  • Verzicht auf Nikotin

Weitere Therapiemaßnahmen bei einer Nephropathie

Im Falle einer Hyperkalzämischen Nephropathie ist es wichtig, möglichst wenig Calcium mit der Nahrung aufzunehmen.

Wird die Nephropathie nicht rechtzeitig behandelt, droht ein Nierenversagen. Dann hilft letztlich nur noch eine regelmäßige Blutwäsche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation. In Deutschland sind etwa ein Drittel aller Patienten, die regelmäßig eine Blutwäsche benötigen, Diabetiker.

Nephropathie: Krankheitsverlauf und Prognose

Nephropathien können abhängig von ihrer Ursache schwer verlaufen und bis hin zu einem akuten Nierenversagen führen. Beginnt die Behandlung rechtzeitig, kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst und teilweise sogar gestoppt werden.

Die häufigste Form von Nephropathie - die diabetische Nephropathie - wird in fünf Stadien eingeteilt:

  • Im ersten Stadium scheidet der Körper vermehrt das Eiweiß Albumin aus. Die Nieren sind also geschädigt, funktionieren aber noch weitgehend normal. Hierbei wird zwischen zwei Formen unterschieden: Bei einer geringen Mengen an Albumin im Urin spricht man von Mikroalbuminurie, bei einer deutlich erhöhten Menge an Albumin von Makroabluminurie.
  • Die weiteren vier Stadien sind durch eine Nierenschädigung mit unterschiedlich stark ausgeprägter Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) gekennzeichnet: leichtgradige, mäßiggradige und hochgradige Nierenschwäche. Im Endstadium ist schließlich von einer terminalen Niereninsuffizienz die Rede.

Wird die Nephropathie rechtzeitig erkannt und der Diabetes daraufhin optimal eingestellt, lässt sich das Fortschreiten der Nierenerkrankung oft verhindern oder zumindest verlangsamen. Im ganz frühen Stadium lassen sich die krankhaften Veränderungen mit entsprechenden Maßnahmen unter Umständen sogar beheben.

Ohne Behandlung dagegen verschlechtert sich die Nierenfunktion immer weiter – letztlich helfen nur noch die Blutwäsche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation.

Die diabetische Nephropathie erhöht zudem das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und diabetische Folgeerkrankungen wie der diabetischen Augenerkrankung (diabetische Retinopathie).

Regelmäßige Checks

Daher ist es sehr wichtig, einer diabetischen Nephropathie vorzubeugen beziehungsweise sie rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Außerdem sind regelmäßige Untersuchungen ratsam, um den Krankheitsverlauf und Behandlungserfolg zu kontrollieren und die Behandlung gegebenenfalls zu optimieren.

Lassen Sie regelmäßig Ihr individuelles Risikoprofil überprüfen, damit Sie auf kritische Werte schnellstmöglich reagieren können. Dazu gehören zum Beispiel die Kontrolle des Blutdrucks und der Blutfette (Cholesterin). Da Patienten mit einer diabetischen Nephropathie auch ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems besitzen, ist besonders auf die Cholesterin-Werte zu achten. Entscheidend ist der Wert des LDL-Cholesterins („schlechtes Cholesterin“). Er sollte unter 100 Mikrogramm pro Deziliter (mg/dl) liegen.

Nephropathie: Vorbeugung

Die häufigste Form der Nierenerkrankung ist die diabetische Nephropathie. Die zentrale Stellschraube ist hier der Blutzuckerspiegel: Das Risiko für eine diabetische Nephropathie lässt sich erheblich senken, wenn der Blutzucker optimal eingestellt ist. Auch für den weiteren Krankheitsverlauf ist ein gut eingestellter Blutzucker entscheidend.

Ebenso wichtig ist es, den Blutdruck auf niedrigen Werten zu halten. Auch dies hilft, eine weitere Schädigung der Nieren zu verhindern. Es gibt aber noch andere Faktoren, mit denen sich die Gesundheit der Nieren unterstützen lässt.

Zusammenfassung: Tipps für ein "nierengesundes" Leben

Hier ein Überblick über die wichtigsten Tipps für eine "nierengesunde" Lebensweise:

  • Halten Sie Blutzucker und Blutdruck im Normbereich.
  • Ernähren Sie sich gesund. Behalten Sie vor allem die Eiweiß- und Cholesterinzufuhr im Auge. Ein Arzt oder Diätassistent kann Sie hinsichtlich Ernährung detaillierter beraten.
  • Trinken Sie ausreichend.
  • Seien Sie zurückhaltend mit der Einnahme von Schmerzmitteln.
  • Nehmen Sie Medikamente nur nach Vorschrift ein.
  • Informieren Sie sich über mögliche Wechselwirkungen, wenn Sie verschiedene Medikamente einnehmen.
  • Meiden Sie Schadstoffe, sofern möglich.
  • Verzichten Sie auf Rauchen und Drogen.

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, tragen Sie viel zur Gesundheit Ihrer Nieren bei und können so einer Nephropathie vorbeugen.

Autoren- & Quelleninformationen

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Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Vorlage:
Dr. med. Ingo Röhrig
ICD-Codes:
N12N07N08N11N15I12
ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.
Quellen:
  • Baenkler, H.-W. et al..: Innere Medizin. Thieme Verlag. 4. Auflage 2018
  • Herold, G: Innere Medizin. Eigenverlag. 2021
  • Merker, L. et al.: "Nephropathy in Diabetes", German Diabetes Association: Clinical Practice Guidelines (2020), unter: www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
  • Piper, W.: Innere Medizin. Springer Verlag. 2. Auflage 2013
  • Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch. 268. Auflage 2020
  • Ziegler, D. et al.: "DDG-Praxisempfehlung Diabetische Nephropathie" in: Diabetologie und Stoffwechsel 2020; 15(S 01): S181-S195
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