Schwitzen

Von , Medizinredakteurin und Biologin
und , Medizinjournalistin
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Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Sabine Schrör

Sabine Schrör ist freie Autorin der NetDoktor-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

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Schwitzen schützt den Körper vor Überwärmung, etwa bei hohen Temperaturen oder anstrengender körperlicher Aktivität. Auch bei Aufregung oder dem Verzehr scharfer Speisen beginnen wir oft zu schwitzen. Daneben gibt es übermässig starkes Schwitzen, das man als Hyperhidrose bezeichnet. Ebenfalls möglich ist fehlendes Schwitzen (Anhidrose). Lesen Sie hier, warum wir schwitzen und wie Sie starkes Schwitzen in den Griff bekommen.

Schwitzen

Kurzübersicht

  • Was ist Schwitzen? Normalerweise ein Regulationsmechanismus des Körpers, um übermässige Wärme abzugeben. Kann aber auch krankheitsbedingt sein.
  • Was tun gegen Schwitzen? z. B. luftdurchlässige Kleidung sowie Lederschuhe statt Schuhwerk aus Synthetikmaterialien tragen, fettreiche und scharf gewürzte Mahlzeiten meiden, Deo verwenden, Übergewicht abbauen, Heilpflanzen atwa als Tee anwenden, regelmässig in die Sauna und/oder zum Sport gehen, um Funktion der Schweissdrüsen zu trainieren
  • Ursachen: Normales Schwitzen zur Temperaturregulation bei hohen Temperaturen oder körperlicher Anstrengung, aber auch bei Nervosität oder nach scharfem Essen. Krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrose) kann durch Erkrankungen oder Medikamente bedingt sein (sekundäre Hyperhidrose) oder keine erkennbare Ursache haben (primäre Hyperhidrose).
  • Wann zum Arzt? Bei starkem Schwitzen ohne erkennbare Ursache, plötzlichen Schweissausbrüchen ohne ersichtlichen Grund, begleitendem Fieber über 40°C oder wenn wiederholt nachts starkes Schwitzen auftritt.

Beschreibung: Was ist Schwitzen?

Schwitzen ist ein natürlicher Regulationsmechanismus des Körpers: Es dient der Abgabe übermässiger Körperwärme, kann aber beispielsweise auch durch emotionale Faktoren wie Lampenfieber ausgelöst werden. Fachleute unterscheiden folgende Formen von normalem Schwitzen:

  • Thermoregulatorisches Schwitzen: Dadurch wird eine erhöhte Körpertemperatur (etwa bei grosser Hitze oder nach körperlicher Aktivität) wieder nach unten reguliert.
  • Emotionales Schwitzen (emotionelles Schwitzen): Nervöse Erregung, wie sie etwa bei Befangenheit, Prüfungsangst, Lampenfieber, Wut oder Schreck auftritt, lässt die meisten Menschen vor allem an den Handflächen und in den Achseln, aber auch an den Fusssohlen und an der Stirn schwitzen.
  • Gustatorisches Schwitzen (Geschmacksschwitzen): Das Kauen von sauren oder scharf gewürzten Speisen sowie Alkoholgenuss regen den Stoffwechsel und damit die Wärmeproduktion an. Das hat vor allem Schwitzen im Gesicht (Stirn, Wangen, Oberlippe), seltener am Körperstamm (Oberkörper) zur Folge. Nicht zum Geschmacksschwitzen im engeren Sinne zählt das Schwitzen nach Aufnahme von heissen Speisen oder Getränken, da hier die Schweissproduktion nicht direkt durch einen Geschmacksreiz ausgelöst wird, sondern durch die Hitze.

Krankhaftes Schwitzen

Bei manchen Menschen ist die Schweissproduktion gestört - die Betroffenen schwitzen entweder gar nicht, reduziert oder übermässig stark. Je nachdem, sprechen Mediziner von:

  • Anhidrose: Die Schweisssekretion ist unterbunden, das heisst, die Betroffenen schwitzen gar nicht.
  • Hypohidrose: Die Schweisssekretion ist vermindert, die Patienten schwitzen also weniger als normal.
  • Hyperhidrose (auch Hyperhidrosis): Die Schweissabsonderung ist gesteigert. Allerdings leidet nicht jeder, der stark schwitzt, aus medizinischer Sicht an Hyperhidrose. Denn der Begriff definiert sich nicht anhand der Schweissmenge, sondern der Fehlfunktion des Schwitzens, die über die notwendige Wärmeregulierung hinausgeht.

Die Übergänge zwischen dem "normalen" (physiologischen) Schwitzen und dem krankhaften (pathologischen) Schwitzen sind fliessend, da die Schweissabgabe von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ist.

Hyperhidrose

Ein Anzeichen für krankhaftes, gesteigertes Schwitzen kann schnelles, starkes Schwitzen bei fehlender oder geringer körperlicher Belastung sein. Besonders starkes Schwitzen in der Nacht kann auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen. Doch nicht immer lässt sich ein Grund für eine Hyperhidrose finden. Demnach unterscheiden Mediziner zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose:

Primäre Hyperhidrose

Auch essenzielle oder idiopathische Hyperhidrose genannt. Hier lässt sich keine Grunderkrankung oder äussere Ursache für das vermehrte Schwitzen finden. Die primäre Hyperhidrose ist viel häufiger als die sekundäre. Sie beschränkt sich meist auf die Pubertät und das junge Erwachsenenalter. Starkes Schwitzen tritt hier nachts nicht auf.

Die primäre Hyperhidrose ist meist begrenzt auf bestimmte Körperstellen (fokale Hyperhidrose). Typisch ist zum Beispiel starkes, übermässiges Schwitzen am Kopf, heftiges Schwitzen im Gesicht oder im Schritt. Oder die Hände und/oder Füsse schwitzen übermässig stark.

Neben dem fokalen Hyperhidrose gibt es auch die generalisierte Hyperhidrose - also starkes Schwitzen am ganzen Körper.

Sekundäre Hyperhidrose

Hier ist das übermässige Schwitzen oft Symptom einer Erkrankung. Als Auslöser kommen zum Beispiel Infektionen (Grippe, Malaria etc.), Tumoren (Leukämie, Lymphdrüsenkrebs etc.), Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes), hormonelle Störungen (wie bei Schilddrüsenüberfunktion oder in den Wechseljahren) oder neurologische Krankheiten (wie Morbus Parkinson) infrage. Auch bestimmte Medikamente wie Antidepressiva können verstärktes Schwitzen verursachen.

Im Unterschied zur primären Hyperhidrose tritt bei sekundärer Hyperhidrose manchmal auch nächtliches Schwitzen auf. Man spricht dann von nächtlicher Hyperhidrose. Lässt sich keine Ursache für das nächtliche Schwitzen finden, sprechen Ärzte von idiopathischen Nachtschweiss. Wenn Sie nachts im Schlaf stark schwitzen, zum Beispiel im Brustbereich, kann dies aber auch auf eine Erkrankung wie Diabtes mellitus hinweisen.

Nächtliches Schwitzen bei der Frau kann seine Ursache auch in hormonellen Umstellungen haben (z.B. während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren). Nächtliches Schwitzen beim Mann kann ebenfalls hormonelle Gründe haben. So verringert sich bei Männern mit zunehmenden Alter der Testosteronspiegel, was sich ebenfalls durch starkes Schwitzen in der Nacht bei betroffenen Männern bemerkbar machen kann.

Geht übermässiges Schwitzen mit Krankheitssymptomen wie Hautrötung samt Hitzegefühl (Flush), einer veränderten Wahrnehmung von Sinnesreizen (Sensibilitätsstörungen) oder Schmerzen einher, sprechen Mediziner von Schwitzkrankheit. Wird das starke Schwitzen von einem unangenehmen Geruch (ranzig, muffig, käsig etc.) begleitet, liegt eine sogenannte Bromhidrose vor.

Alles Wichtige über das krankhaft gesteigertes Schwitzen erfahren Sie im Beitrag Hyperhidrose.

Was tun bei starkem Schwitzen?

Mit den folgenden Tipps gegen Schwitzen können Sie selbst etwas gegen vermehrtes, extremes Schwitzen tun:

  • Luftige Kleidung: Tragen Sie lockere, luftdurchlässige Kleidung, am besten aus Baumwolle und Wolle, aber keine Kunstfasern.
  • Zwiebellook: Kleiden Sie sich nach dem Zwiebelprinzip (also zum Beispiel ein T-Shirt plus eine dünne Strickjacke anstelle eines dicken Wollpullovers).
  • Richtiges Schuhwerk: Besonders bei Schwitzfüssen sollten Sie Lederschuhe mit durchgehender Ledersohle (keine Gummi-, Kunststoff- oder Holzsohlen) und im Sommer Sandalen tragen. Wechseln Sie tagsüber öfter die Schuhe.
  • Kühles Schlafzimmer, leichte Bettdecke: Wenn Sie nachts stark schwitzen, kann dies an einer zu hohen Raumtemperatur liegen. Optimal sind etwa 18 Grad im Schlafzimmer. Ein zu dicke Decke kann ebenso der Grund für verstärktes Schwitzen in der Nacht sein. Probieren Sie dann eine dünnere Decke aus. Das reicht oft schon, um Schwitzen im Schlaf zu vermeiden.
  • Barfuss gehen: Laufen Sie so oft wie möglich barfuss, da durch die Stimulation der Fusssohlen die Aktivität der Schweissdrüsen reguliert wird.
  • Richtig essen: Meiden Sie Speisen und Getränke, die das Schwitzen anregen wie fettreiche, üppige und/oder scharf gewürzte Mahlzeiten, Alkohol, Nikotin und Kaffee.
  • Fettpolster abbauen: Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie möglichst abnehmen. Dann schwitzen Sie auch weniger.
  • Genügend trinken: Schränken Sie aus Angst vor Schweissausbrüchen und starkem Schwitzen auf keinen Fall die Flüssigkeitszufuhr ein. Die abgegebene Schweissmenge hängt sowieso nicht von der Trinkmenge ab.
  • Täglich abbrausen: Duschen Sie jeden Tag mindestens einmal. Verwenden Sie dabei zum Beispiel desodorierende Syndets (Reinigungsmittel aus synthetischen Rohstoffen) oder pH-neutrale Seifen.
  • Achselhaare entfernen: Bei starkem Achselschweiss sollten Sie sich die Achselhaare rasieren, um einem Bakterienwachstum mit Geruchsbildung vorzubeugen.
  • Geruch bekämpfen: Verwenden Sie Deodorants (Deoroller, Deosprays etc.), deren Geruchsstoffe und antibakterielle Zusätze den Schweissgeruch reduzieren beziehungsweise überdecken. Die antibakterielle Wirkung ist wichtig, denn der unangenehme Schweissgeruch entsteht erst, wenn sich Bakterien über den Schweiss hermachen.
  • Schweissdüsen trainieren: Gehen Sie regelmässig in die Sauna und/oder zum Sport, um die normale Funktion der Schweissdrüsen zu trainieren. Achtung: Bei bestehenden Grunderkrankungen wie Herzschwäche oder Venenleiden sollten Sie vorher Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.
  • "Wasserkuren": Auch Kalt-Warm-Duschen, Kneipp-Güsse für Arme und Beine sowie Vollbäder mit Sole-, Moor- oder Heublumenzusätzen sind bei übermässigem Schwitzen (zum Beispiel in den Wechseljahren) empfehlenswert.
  • Salbei: Salbeitee ist ein altbekanntes Mittel gegen Schwitzen. Für eine Tasse Tee ein bis zwei Teelöffel Salbei mit heissem Wasser überbrühen, fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Trinken Sie vier Wochen lang dreimal täglich eine Tasse Salbeitee in kleinen Schlucken. Alternativ können Sie fertige Salbeipräparate (Apotheke) einnehmen.
  • Traubensilberkerze: Gegen vermehrtes Schwitzen und andere Wechseljahresbeschwerden können Sie pflanzliche Präparate auf der Basis von Traubensilberkerze (Apotheke) einnehmen. Sie enthalten Substanzen mit hormonähnlicher Wirkung, die den zunehmenden Östrogenmangel in den Wechseljahren teilweise ausgleichen können.
  • Beruhigende Heilpflanzen: Schweissausbrüche, vermehrtes Schwitzen und Nachtschweiss können seelisch stark belasten und umgekehrt durch seelische Anspannung hervorgerufen werden. Dann können beruhigende Heilpflanzen wie Baldrian, Passionsblume und Melisse sinnvoll sein. Als heisser Tee bei Schweissausbrüchen (Hitzewallungen) in den Wechseljahren wird etwa eine Mischung aus jeweils einem Teelöffel Johanniskraut, Melisse, Lavendel und Passionsblume empfohlen. Das Ganze mit einer Tasse heissem Wasser übergiessen und nach fünf Minuten abseihen. Trinken Sie dreimal täglich eine solche Tasse in kleinen Schlucken, und zwar vier Wochen lang. Danach mindestens einen Monat pausieren.
  • Entspannungstechniken: Wenden Sie regelmässig Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson an, um das vegetative Nervensystem zu beruhigen. Das beugt Schwitzen vor, denn die Schweissabgabe wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Entspannungstechniken sind auch gut geeignet, wenn Schweissausbrüche und übermässiges Schwitzen durch die Wechseljahre verursacht werden.
  • Homöopathie: Gegen plötzliche Schweissausbrüche mit Hitzewallungen empfiehlt die Homöopathie Acidum sulfuricum D12. Das Homöopathikum Sepia D12 ist angezeigt bei übel riechendem Schweiss, wenn sich die Beschwerden durch Bewegung bessern. Dagegen wird bei übel riechendem Schweiss mit Besserung der Beschwerden durch Kälte das Mittel Sulfur D12 eingesetzt. Das gleiche Mittel sowie Calcium carbonicum D12 können gegen Schwitzfüsse helfen. Bezüglich der Dosierung sollten Sie mit einem erfahrenen Therapeuten sprechen.
  • Bachblüten: Wenn angstauslösende Situationen (wie Prüfungen, Zahnarztbesuch, öffentliche Auftritte) Schweissausbrüche verursachen, können Sie es mit der Bachblütentherapie versuchen: Geeignet sind vor allem die Rescue-Tropfen (Notfall-Tropfen), aber auch Rock Rose und Mimulus.
  • Ätherische Öle: Gegen vermehrtes Schwitzen werden vor allem die ätherischen Öle von Salbei, Citronella, Rose, Rosenholz, Thuja und Zypresse empfohlen, zum Beispiel als Zusätze in Bädern, Duschcreme und Hautcreme. Sie können auch einen Fussbalsam nehmen und zwei bis vier Tropfen Fichten-, Kiefer-, Rosmarin-, Lemongras- oder Teebaumöl dazumischen. Das hilft bei starkem Schwitzen an den Füssen.
  • Apfelessig: Gegen Schwitzen kann auch Apfelessig helfen. Er bewirkt, dass die Schweissdrüsen sich zusammenziehen. So wenden Sie etwa das alte Hausmittel gegen Schwitzen an den Füssen an: Geben Sie 100 ml Apfelessig in 10 l warmes Wasser und baden Sie Ihre Füsse darin.

Die Konzepte der Homöopathie und der Bach-Blütentherapie sind umstritten. Ihre spezifische Wirksamkeit ist durch Studien nicht eindeutig belegt. Auch Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Bei primärer Hyperhidrose können verschiedene Therapieverfahren helfen, zum Beispiel spezielle Deodorants oder die Leitungswasser-Iontopherese. Sehr wirksam ist auch eine Injektionstherapie mit Botox gegen das Schwitzen. Unter Umständen kann der Arzt auch im ganzen Körper (systemisch) wirkende Medikamente gegen das Schwitzen verschreiben. Mehr zu diesen Behandlungsoptionen lesen Sie im Beitrag Hyperhidrose.

Schwitzen: Wann zum Arzt?

Wenn Sie viel schwitzen, das übermässige Schwitzen wiederholt und unabhängig von Temperatur, körperlicher Aktivität oder dem Genuss scharfer Speisen auftritt und Sie in Ihrem Alltag beeinträchtigt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise leiden Sie an einer Hyperhidrose, die medizinisch behandelt werden sollte.

Immer zum Arzt sollten Sie:

  • wenn plötzliches starkes Schwitzen einsetzt, ohne erkennbare Ursache
  • bei plötzlichen Schweissausbrüchen, die Sie sich nicht erklären können
  • wenn Sie wiederholt nachts schwitzen, ohne erkennbaren Grund (etwa durch zu hohe Zimmertemperatur)
  • bei Schwitzen mit Fieber, das über 40 °C ansteigt, länger als drei Tage anhält oder unklarer Ursache ist

Rufen Sie sofort den Notarzt bei:

  • Schweissausbruch mit Unruhe und Bewusstseinstrübung bei Diabetikern
  • plötzlichem Schweissausbruch mit Schwindel und Bewusstlosigkeit, wenn die Ohnmacht länger als eine Minute anhält oder der Betroffene häufiger ohnmächtig wird
  • Schock mit kaltem Schweiss, grauer, kühler Haut, Zittern, Unruhe, Angst und eventuell Benommenheit oder sogar Bewusstlosigkeit

In solchen Fällen deutet das Schwitzen in Kombination mit den anderen Symptomen auf eine ernste Ursache hin, die sehr rasch behandelt werden muss!

Autoren- & Quelleninformationen

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Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Autoren:
Martina Feichter
Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Sabine Schrör
Sabine Schrör

Sabine Schrör ist freie Autorin der NetDoktor-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

Quellen:
  • Achenbach, R.K.: Hyperhidrosis, Springer Verlag, 2012
  • Altmeyer, P.: Therapielexikon Dermatologie und Allergologie, Springer Verlag, 2. Auflage, 2006
  • Buchta, M.: Das Hammerexamen mit StudentConsult-Zugang, , Urban & Fischer Verlag/Elsiever, 2. Auflage, 2008
  • Buchta, M. et al.: Das Zweite StEx: Basiswissen Klinische Medizin für Examen und Praxis, Springer Verlag, 2. Auflage, 2004
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): S1-Leitlinie "Definition und Therapie der primären Hyperhidrose" (Stand: 15.03.2021)
  • Faber, S. et al.: Das TRIAS-Handbuch Richtig selbst behandeln, Georg Thieme Verlag, 2007
  • Gollmitzer, I.: Das Frey- Syndrom: eine prospektive randomisierte Therapiestudie mit Botulinum Toxin A; Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Zahnmedizin einer Hohen Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität-Bochum, 2003
  • Hoffmann, K. et al.: Krankhaftes Schwitzen: Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige, W. Kohlhammer Verlag, 1. Auflage, 2009
  • Krieger, S.: Pathologie-Lehrbuch für Heilpraktiker, Georg Thieme Verlag, 6. Auflage, 2011
  • Orfanos, C.E. & Garbe, C.: Therapie der Hautkrankheiten, Springer Verlag, 2. Auflage, 2002
  • Reuter, H.: Differenzialdiagnose für Heilpraktiker, Foitzick Verlag GmbH, 2010
  • Schlereth, T.: "Hyperhidrose – Ursachen und Therapie von übermäßigem Schwitzen", in: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(3): 32-7; unter: www.aerzteblatt.de
  • Schmiedel, V.: Natürlich gesund! Das Selbstbehandlungsbuch, Georg Thieme Verlag, 2009
  • Thümler, R.: Morbus Parkinson, Springer Verlag, 1. Auflage, 2002
  • Urbon, B.: Gesundes Wissen aus der Natur: Heilkräuter heute, Haug Verlag, 2007
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