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Wunde Brustwarzen

Stillen ist die beste und natürlichste Art, ein Baby zu ernähren. Doch trotz aller Vorteile für Mutter und Kind kann es vor allem in der Anfangszeit zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen: Nahezu jede dritte Stillende hat mit wunden Brustwarzen zu kämpfen. In diesem Fall können Stillhütchen hilfreich sein.

Sport nach der Geburt

Viele Mütter machen sich nun bereits Gedanken über ihre Figur. Aber noch ist kein geeigneter Zeitpunkt, die überschüssigen Kilos aus der Schwangerschaft wieder loszuwerden; der Körper befindet sich in der Regenerationsphase. Insbesondere stillende Mütter können durch Radikalkuren ihren Babys sogar schaden: Schadstoffe werden aus dem Körperfett gelöst und gelangen über den Blutkreislauf in die Muttermilch.

Gerade in der Stillphase ist es besonders wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten: Nur so ist gewährleistet, dass nicht nur die Mutter, sondern auch das Baby mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt ist. Auch für sportliche Aktivitäten ist es zu früh – sie werden frühestens sechs Wochen nach der Entbindung empfohlen.

Haarausfall

Die hormonelle Umstellung nach der Geburt führt bei einem Großteil der Frauen zu vorübergehendem Haarausfall. Was zunächst beängstigend erscheint, ist jedoch völlig normal und schon nach einigen Wochen wieder vorbei.

Wunder Po

Gerötete oder sogar wunde Stellen am Po des Babys deuten auf eine sogenannte Windeldermatitis hin. Sie entsteht, wenn die Haut zu lange mit den Ausscheidungen des Kindes in Kontakt ist. Die gereizte Haut sollte in diesem Fall nur mit handwarmem Wasser und nicht mit Feuchttüchern gereinigt werden. Darüber hinaus können möglichst viel frische Luft – dabei die Windel nach Möglichkeit öfter weglassen – und eine Wundschutzcreme Abhilfe schaffen. Bei Babys, die zu Windeldermatitis neigen, sollte die Windel außerdem besonders häufig gewechselt werden.

Sinne

Das Baby wirkt insgesamt wacher und zeigt mehr Interesse an seiner Umwelt. Es beobachtet seine Umgebung und versucht, enge Bezugspersonen nachzuahmen. Bekannte Gesichter kann es bereits von unbekannten unterscheiden.

Manche Babys schielen in den ersten Lebensmonaten, vor allem wenn sie müde sind. Das ist in diesem Alter aber kein Grund zur Besorgnis, die Steuerung der Augenmuskulatur ist noch „im Training“. Die Tränendrüsen sind bereits voll entwickelt. Der Tränenkanal kann in diesem Alter noch verlegt sein, sodass sich oft Sekret in den Augen anstaut.

Körperhaltung

Die Bewegungen werden merklich koordinierter und erscheinen fließender. Liegt das Baby auf dem Bauch, wird es versuchen, den Kopf zu heben und sich im Raum zu orientieren. Diese Reaktion ist der Beginn der aufrechten Haltung und wird sich in den nächsten Wochen und Monaten immer mehr verbessern.

Langsam öffnet das Baby seine Hände, die bisher stets zur Faust geschlossen waren. Die ersten Greifversuche gehen aber meist noch ins Leere.

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Autoren:

Medizinisches Review:
Priv.-Doz. DDr. Tamás Fazekas
Redaktionelle Bearbeitung:
,

Aktualisiert am:

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