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Babys 11. Monat

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Ein Kind ist da – und mit ihm viele Fragen! netdoktor.at begleitet Sie durch das erste Lebensjahr.

Mobilität

Viele Kinder können bereits freihändig auf eigenen Beinen stehen, die Knie beugen und sich selbstständig aus dem Stand hinsetzen. Manche können an der Hand sogar schon ein paar Schritte gehen. Besonders gerne laufen sie an Möbelstücken entlang und üben so, das Gleichgewicht zu halten. Ist diese Hürde geschafft, wird es nicht mehr lange dauern, bis das Kind seine ersten freien Gehversuche startet. Die neue Mobilität des Kindes erfordert von den Eltern aber auch besondere Aufmerksamkeit.

Alltag

Das Kind kennt nun die gewohnten Tagesstrukturen und Rituale. Sich immer wiederholende Abläufe helfen ihm, sich zu orientieren, und vermitteln ein Gefühl der Sicherheit.

Feinmotorik

Der Pinzettengriff zum Aufheben kleinster Gegenstände wird perfektioniert: Das Objekt der Begierde wird mit der Spitze von Daumen und Zeigefinger aufgenommen und mit großer Wahrscheinlichkeit anschließend in den Mund gesteckt.

Sobald Kinder frei sitzen können, sind sie auch – im eigenen Hochstuhl gesichert – bereit für das gemeinsame Essen am Familientisch. Die Kinder genießen die Gesellschaft und lernen, selbstständig zu essen. Weil essen mit Besteck in diesem Alter zu schwierig ist, werden die Lebensmittel noch mit den Fingern zum Mund geführt. Gut geeignet sind jetzt Obststücke und klein geschnittenes Brot. Einige Kinder können sogar schon aus einem Becher trinken.

Interaktion

In der sprachlichen Entwicklung macht das Baby ebenfalls große Fortschritte: Die meisten Kinder können jetzt schon gezielt „Mama“ und „Papa sagen“. Einfache und oft gehörte Begriffe wie etwa „Ball“ können möglicherweise bereits ausgesprochen werden. Andere Begriffe wie einzelne Körperteile sind noch zu schwierig, um sie zu sagen, können aber am eigenen Körper gezeigt werden.

Babys lieben Kinderreime und -lieder. Diese sind auch für die Sprachentwicklung besonders förderlich, da sie sich gut einprägen und gleichzeitig das Erinnerungsvermögen schulen. Das Kind kann nach und nach einzelne Wörter mit Gegenständen und Handlungen in Verbindung bringen. Es erkennt die Bedeutung von „ja“ und „nein“ und kann darauf reagieren. Allerdings hat es mittlerweile auch schon seinen eigenen Willen und damit manchmal andere Vorstellungen als seine Eltern.

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Autoren:

Medizinisches Review:
Priv.-Doz. DDr. Tamás Fazekas
Redaktionelle Bearbeitung:
,

Aktualisiert am:

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