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Geburt: Das sollten Sie zur Entbindungsstation mitnehmen

Schwangerschaft, Entbindung, Koffer
Schwangere Frau bereitet Ihren Koffer für die Entbindung im Krankenhaus vor. (3dvin / Shutterstock)

Je näher der Geburtstermin rückt, umso mehr kreisen die Gedanken um die bevorstehende Entbindung. Viele Frauen fühlen sich beruhigter, wenn sie sich rechtzeitig auf den bevorstehenden Klinikaufenthalt vorbereiten.

Kurzfassung:

  •  Packen Sie schon vorab eine Tasche mit den wichtigsten Utensilien (z.B. Toilettesachen, Nachthemd, Still-BH etc.) und legen Sie sich eine Checkliste zu. Hier finden Sie eine >>>Checkliste<<<.
  • Nehmen Sie unbedingt Ihren Mutter-Kind-Pass und Ihre E-Card mit ins Krankenhaus.
  • Schreiben Sie für Ihren Arzt und Ihre Hebamme eine Wunschliste, auf der Sie Ihre Wünsche für den Geburtsverlauf festhalten.
  • Falls Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie diese am besten mit ins Krankenhaus bringen. 
  • Überlegen Sie sich schon vorher, wen Sie nach der Entbindung informieren möchten und legen Sie sich eine Liste dafür zu.
  • Denken Sie auch an einen Fotoapparat! Sicherlich wollen Sie die ersten Momente mit Ihrem Baby festhalten.

Packen Sie schon im Vorhinein eine Tasche für das Krankenhaus oder legen Sie sich eine Checkliste zu. So stellen Sie sicher alles dabei zu haben, wenn es so weit ist.

++ Checkliste zum Download für die Krankenhaustasche ++

Was sollte man einpacken?

  • Mutter-Kind-Pass, E-Card, Atteste, Anmeldeschein: Sie sollten zunächst an Ihren Mutter-Kind-Pass und an Ihre E-Card denken. Auch eventuelle zusätzliche Atteste Ihres Arztes, die mit der Schwangerschaft in Verbindung stehen, sowie den Anmeldeschein zur Geburt sollten Sie nicht vergessen.
  • Toilettesachen, Nachthemd, Still-BH, Hausschuhe, Morgenmantel: Im Fall einer Klinikentbindung ist es ratsam, einen kleinen Koffer mit den wichtigsten Toilettesachen, ein frisches Nachthemd, das an der Vorderseite geöffnet werden kann, einen Still-BH sowie Hausschuhe und Morgenmantel bereitzustellen.
  • ausreichend Handtücher: Wichtig sind auch ausreichend Handtücher, wobei eines speziell für den Oberkörper wichtig ist und eines für die Genitalregion verwendet wird, um den Kontakt zwischen Wochenfluss (Wundsekret der Gebärmutter nach der Geburt) und Brust zu vermeiden.
  • bequeme Kleidung: Für die Tage nach der Geburt empfiehlt es sich, ein paar bequeme Kleidungsstücke dabei zu haben, in denen Sie sich wohl fühlen. Bedenken Sie, dass die Gebärmutter mehrere Wochen braucht, um sich zurückzubilden, und Sie sich wahrscheinlich in Ihren Schwangerschaftshosen am wohlsten fühlen werden. Packen Sie eine Jogginghose oder Leggings und ein paar T-Shirts zum Wechseln ein. Viele Frauen neigen in der Zeit des Wochenbettes zu vermehrtem Schwitzen und fühlen sich wohler, wenn sie die Kleidung öfter wechseln. Weiters sollte am besten schon vorher die Kleidung, die man zur Entlassung tragen will, vorbereitet werden.
  • Babykleidung: Außerdem sollte in Ihrer Tasche auch die der Witterung angepasste Ausstattung für das Kind enthalten sein. In den meisten Kliniken trägt das Baby während des Aufenthaltes Krankenhaus-eigene Kleidung - in diesem Fall reicht es aus, die Kleidung einzupacken, die das Baby für den Weg aus dem Krankenhaus nach Hause benötigt (also z.B. ein Body, Jäckchen und Höschen, Hauben und eventuell ein Overall).
  • Babytrage: Um das Baby sicher nach Hause zu bringen, benutzen Sie eine Babytrage mit einer Decke. Für den sicheren Transport in Ihrem Auto sollte man die Trage mit den Sitzgurten befestigen können.

+++ Mehr zum Thema: Amtswege vor und nach der Geburt +++

Für die Wartezeit: Musik, Bücher und Zeitschriften

Das Warten auf die Geburt kann ziemlich lange dauern. Wenn sie Musik mögen, nehmen Sie ein paar CDs oder ein paar Kassetten mit. Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik sehr entspannend und beruhigend wirken kann. Sie können auch Bücher und Zeitschriften mitnehmen. Wenn Sie selbst keine Lust zum Lesen haben, liest Ihnen vielleicht Ihre Begleitung etwas vor.

Wer soll Sie begleiten? 

Manche wollen ihr Kind am liebsten allein zur Welt bringen. Andere wiederum möchten von so vielen Menschen wie möglich zu diesem Ereignis begleitet werden. Denken Sie darüber nach und besprechen Sie es mit Ihrer Familie und Ihren Freunden. Auch Kinder können mitgenommen werden, sie sollten jedoch nicht zu klein sein.

Machen Sie eine Wunschliste

Eine Wunschliste, auf der Sie und Ihr Partner Ihre Wünsche für den Geburtsverlauf festhalten, kann sehr hilfreich sein. So z. B.:

  • Möchten Sie gerne gedämpftes Licht?
  • Möchten Sie Ihr Kind gleich zu sich auf Ihren Bauch gelegt bekommen?
  • Möchten Sie schmerzlindernde Mittel verabreicht bekommen? Wie viele Personen sollen bei der Geburt anwesend sein?

Schreiben Sie alles für den Arzt und die Hebamme auf. Wenn Sie selbst zu erschöpft und aufgeregt sind, werden Sie möglicherweise nicht in der Lage sein, Ihre Wünsche zu äußern.

+++ Mehr zum Thema: Geburt – Entscheidungshilfen +++

Nehmen Sie Medikamente ein?

Obwohl man im Allgemeinen Schwangeren empfiehlt, keine Medikamente während der Schwangerschaft einzunehmen, gibt es einzelne Ausnahmen. Teilen Sie es Ihrem Arzt und Ihrer Hebamme mit, wenn Sie Medikamente nehmen, damit dieser Umstand während der Geburt berücksichtigt werden kann. Nehmen Sie eventuell für die ersten Tage ausreichende Mengen mit, falls entsprechende Präparate erst bestellt werden müssen.

+++ Mehr zum Thema: Medikamente in der Schwangerschaft +++

Wen möchten Sie über die Geburt informieren?

Sicherlich möchten viele Freunde und Ihre Familie über die Geburt Ihres Babys informiert werden. Überlegen Sie sich schon vorher, wen Sie nach der Entbindung anrufen oder wem Sie eine SMS schicken möchten und legen Sie sich eine Liste zu. So haben Sie nach der Entbindung mehr Zeit, sich voll und ganz auf Ihr Baby zu konzentrieren.

Fotoapparat nicht vergessen!

Denken Sie auch an einen Fotoapparat! Sicherlich wollen Sie die erste Zeit mit Ihrem Baby festhalten.

+++ Mehr zum Thema: Geburt im Krankenhaus +++

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