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FSME-Hotspots in Europa verschieben sich

Zecken, Europa
Die FSME-Hotspots in Europa verschieben sich. (RolfAasa / iStockphoto)

Die FSME-Hotspots in Europa haben sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder stark verändert. Der Klimawandel und die steigenden Temperaturen spielen dabei eine zentrale Rolle, aber auch Tiertransporte könnten dazu beitragen.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, Hirnhautentzündung) wird meist von Zecken übertragen. Die Zahl der diagnostizierten Frühsommer-Meningoenzephalitis-Infektionen in Europa ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Das liegt aber nicht am Rückgang der infizierten Zecken, sondern an der hohen Durchimpfungsrate. 

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Keine Herdenimmunität bei FSME

Das Erkrankungsrisiko für Ungeimpfte ist jedoch gleich hoch wie vor Einführung der Impfung. Dennoch sollte die Möglichkeit einer FSME-Infektion nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Im Unterschied zu anderen Krankheiten führt die FSME-Impfung nur zu einem individuellen Schutz, das eigene Erkrankungsrisiko lässt sich nicht dadurch verringern, dass sich alle Personen in der Umgebung impfen lassen. In diesem Fall hilft nur die eigene Impfung. Bei FSME gibt es also keine sogenannte Herdenimmunität. 

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FSME-Hotspots verschieben sich in ganz Europa

Europaweit gesehen steigen die FSME- Fallzahlen allgemein an und in Gebieten, die bisher als virusfrei galten, entstehen neue Hotspots. Beispiele dafür sind die Schweiz, aber auch Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Gründe dafür könnten laut Experten der Klimawandel, aber auch Zugvögel oder größere Säugetiere, die als Transportvehikel für infizierte Zecken dienen, sein. 

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