Melatonin

Von , Apotheker und Pharmazie-Journalist
und , Medizinredakteurin und Biologin
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Mag. pharm. Christopher Waxenegger

Christopher Waxenegger studierte Pharmazie an der Universität Wien. Es folgten die erfolgreiche Fachprüfung für den Apothekerberuf sowie die freie Mitarbeit in einer Arztpraxis mit dem Schwerpunkt Medikationsanalyse. Seit 2020 widmet er sich dem Fachjournalismus und verfasst Sachtexte zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Im Urlaub erkundet Christopher gerne die schottischen Highlands und genießt die Ruhe der Natur.

Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

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Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Melatonin-Medikamente dienen daher als Einschlafhilfe bei verschiedenen Schlafstörungen. Lesen Sie hier mehr zum Thema: Wo wird Melatonin im Körper hergestellt? Wie wirkt es? Welche Melatonin-Präparate gibt es? Wie wendet man sie an? Ist die Einnahme von Melatonin gefährlich?

Was ist Melatonin?

Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das an der Regulation des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt ist. Es wird umgangssprachlich auch als „Schlafhormon“ bezeichnet. Allerdings beeinflusst es nicht nur den Schlaf, sondern hat auch noch andere Funktionen im Körper.

Verschiedenste Präparate, die Melatonin als Wirkstoff enthalten, werden als Schlafmittel angeboten - etwa als allgemeine Einschlafhilfe oder bei Jetlag. Einige davon sind offiziell als Medikament für bestimmte Anwendungsgebiete zugelassen (siehe unten). Zudem werden in manchen Ländern Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin frei verkauft.

Bildung von Melatonin im Körper

Natürlicherweise bildet der Körper Melatonin hauptsächlich in der Zirbeldrüse des Gehirns (Epiphyse). Geringe Mengen produzieren aber auch die Netzhaut des Auges und der Darm.

Wie viel Melatonin der Körper bildet und ausschüttet, hängt unter anderem von der Lichtintensität der Umgebung ab. Dunkelheit in der Nacht regt die Ausschüttung an. Tagsüber hingegen ist der Melatonin-Spiegel etwa drei- bis zwölfmal niedriger als nachts. Licht stoppt nämlich die Melatonin-Produktion.

Was den Melatonin-Spiegel beeinflusst

Die körpereigene Melatonin-Produktion nimmt natürlicherweise mit zunehmendem Alter ab. Ein niedriger Melatonin-Spiegel beziehungsweise Melatonin-Mangel kann aber auch durch den übermässigen Genuss koffeinhaltiger Getränke, Alkohol oder Nikotin bedingt sein. Sportliche Aktivität am Abend sowie dauerhafter Stress senken den Melatonin-Spiegel ebenfalls. Ein weiterer (sehr) seltener Grund ist ein Mangel an dem Nervenbotenstoff Serotonin.

Zudem können auch Medikamente den Melatonin-Spiegel senken, zum Beispiel Entzündungshemmer und Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR (wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen) bei abendlicher Anwendung.

Umgekehrt kann ein (dauerhaft) erhöhter Melatonin-Spiegel die Folge langer Dunkelphasen in den Wintermonaten mit wenigen Sonnenstunden sein. Möglicherweise ist dieser Effekt am Phänomen des „Winterblues“ oder der „Winterdepression“ beteiligt, vermuten Experten.

Bestimmte Antidepressiva sowie Leberfunktionsstörungen können die Menge an Melatonin im Körper ebenfalls erhöhen.

Welche Melatonin-Präparate gibt es?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind verschreibungspflichtige Melatonin-Präparate zum Schlafen für folgende Anwendungsgebiete (Indikationen) erhältlich:

Schlafstörungen bei Menschen ab 55 Jahren: Zur Verbesserung einer schlechten Schlafqualität kann ein Arzt Melatonin verschreiben, wenn die Schlafstörung keine körperliche oder psychiatrische Ursache hat (primäre Insomnie). Die Anwendung erfolgt nur kurzfristig.

Schlafstörungen bei Minderjährigen: Ein Melatonin-Medikament ist für die Behandlung von Schlafstörungen bei Kindern (ab zwei Jahren) und Jugendlichen zugelassen, die eine Autismus-Spektrum-Störung und/oder das Smith-Magenis-Syndrom (eine seltene Erbkrankheit) haben. Das Präparat darf verschrieben werden, wenn zuvor andere Massnahmen zur Schlafhygiene nicht geholfen haben (z.B. regelmässige Schlafenszeiten).

Jetlag: In Deutschland (nicht aber in Österreich und der Schweiz) ist auch ein rezeptpflichtiges Melatonin-Medikament zur kurzzeitigen Behandlung von Jetlag bei Erwachsenen zugelassen. Seit März 2022 ist es als Lifestyle-Arzneimittel eingestuft und damit nicht mehr erstattungsfähig.

Neben diesen verschreibungspflichtigen Melatonin-Tabletten bieten Apotheken in Deutschland und Österreich auch frei verkäufliche Melatonin-Präparate als Einschlafhilfe an (z.B. als Kapseln, Spray oder ebenfalls in Tabletten-Form). In der Schweiz sind Melatonin-haltige Nahrungsergänzungsmittel dagegen nicht erlaubt.

Studien zufolge soll äusserlich angewendetes Melatonin bei Haarausfall (Alopezie) helfen können, etwa bei anlagebedingtem oder diffusem Haarausfall bei Frauen.

Wie wird Melatonin angewendet?

Wie viel Milligramm (mg) Melatonin pro Tag man einnehmen kann und wie die Anwendung genau erfolgt, hängt vom Anwendungszweck ab.

Schlafstörungen ab 55 Jahren

Die rezeptpflichtigen Präparate für Schlafstörungen bei Menschen ab 55 Jahren enthalten Melatonin in einer Dosierung von zwei Milligramm. Es handelt sich um Retard-Tabletten, also um Tabletten mit verzögerter Wirkstofffreisetzung.

Betroffene nehmen am Abend eine Melatonin-Tablette zum Einschlafen ein, und zwar nach der letzten Mahlzeit und ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Die Tablette muss im Ganzen geschluckt werden. Wird sie zerdrückt oder zerkaut, verliert sie ihre Retard-Eigenschaften!

Das Melatonin-Präparat eignet sich nicht zur Daueranwendung! Wenden Sie es in Absprache mit dem Arzt maximal 13 Wochen an. Bei weiter bestehenden Schlafstörungen sollten Sie unbedingt erneut mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin sprechen.

Schlafstörungen bei Autismus und/oder Smith-Magenis-Syndrom

Das Melatonin-Präparat für Minderjährige mit Autismus und/oder dem Smith-Magenis-Syndrom enthält ebenfalls Retard-Tabletten. Erhältlich sind zwei Dosierungen: ein und fünf Milligramm.

Die Einnahme wird in der Regel mit zwei Milligramm begonnen. Falls das nicht ausreichend gegen die Schlafstörungen hilft, kann der behandelnde Arzt die Melatonin-Dosis auf fünf Milligramm erhöhen. Die maximale Tagesdosis beträgt zehn Milligramm.

Kinder und Jugendliche nehmen die Tablette(n) eine halbe bis ganze Stunde vor dem Zubettgehen ein, und zwar als Ganzes (nicht zerdrücken, zerbrechen oder zerkauen). Die Einnahme sollte nach einer Mahlzeit erfolgen oder – wenn Probleme beim Schlucken bestehen – zusammen mit Lebensmitteln wie Joghurt, Orangensaft oder Eiscreme. Solche mit den Tabletten versetzte Zubereitungen müssen dann aber sofort eingenommen werden – man darf die Mischung nicht für eine spätere Einnahme aufbewahren.

Hinsichtlich Behandlungsdauer gibt es bislang Daten zur Melatonin-Einnahme über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Nach mindestens dreimonatiger Anwendung beurteilt der behandelnde Arzt, ob das Medikament dem minderjährigen Patienten tatsächlich beim Schlafen hilft. Wenn das der Fall ist, wird der Arzt in regelmässigen Abständen prüfen, ob eine weitere Anwendung immer noch notwendig ist.

Jetlag

Erwachsene mit Jetlag-Symptomen nehmen nach Ankunft am Reiseziel einmal täglich zur Ortszeit vor dem Schlafengehen eine Melatonin-Tablette in der Standarddosis von drei Milligramm Melatonin zusammen mit einem Glas Wasser ein – aber nicht vor 20 Uhr abends und nicht nach 4 Uhr nachts. Die Einnahme darf nicht länger als vier Tage erfolgen.

Wenn die übliche Dosierung von drei Milligramm die Jetlag-Symptome nicht ausreichend lindert, kann man das höher dosierte Präparat (Tabletten zu je fünf Milligramm Melatonin) versuchen.

Zwei Stunden vor und nach der Einnahme sollte man nichts essen. Menschen mit erhöhten Blutzuckerwerten oder Diabetes nehmen das Melatonin-Präparat idealerweise frühestens drei Stunden nach dem Essen ein.

Anwendung frei verkäuflicher Melatonin-Präparate

Für die Anwendung von frei verkäuflichen Melatonin-Präparaten (Kapseln, Spray etc.) lesen Sie bitte die Produktinformation und fragen Ihren Apotheker. Die Hormonpräparate können unter Umständen ebenso Nebenwirkungen hervorrufen wie Melatonin-Medikamente – auch wenn sie ohne Beipackzettel verkauft werden.

Achtung: Wer überempfindlich auf Melatonin reagiert, darf entsprechende Präparate (rezeptpflichtig oder frei verkäuflich) nicht einnehmen. Das Gleiche gilt bei einer bestehenden Überempfindlichkeit gegen andere Inhaltsstoffe.

Welche Nebenwirkungen hat Melatonin?

Im Allgemeinen sind Melatonin-Präparate recht gut verträglich. Schädliche Auswirkungen im Sinne von Nebenwirkungen sind aber dennoch möglich. Die Präparate sollten daher nicht bedenkenlos eingenommen werden.

Rezeptpflichtige Melatonin-Präparate für Schlafstörungen bei Menschen ab 55 Jahren verursachen gelegentlich Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Benommenheit, (Ober-)Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Mundgeschwüre, Mundtrockenheit, Hautentzündung, Hautausschlag, trockene Haut, Juckreiz, nächtliches Schwitzen, Schmerzen in Armen, Beinen oder im Brustraum sowie Schwächegefühl.

Auch Wechseljahrsymptome und Gewichtszunahme sind gelegentliche Nebenwirkungen von Melatonin. Das Gleiche gilt für erhöhten Blutdruck, Albträume, Angst, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Nervosität und Rastlosigkeit.

Selten lösen diese Melatonin-Medikamente beispielsweise Depression, Aggression, gesteigerte sexuelle Lust, Prostataentzündung, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen, Verschwommensehen oder Schwindel aus.

Das Melatonin-Präparat für Minderjährige mit Autismus und/oder Smith-Magenis-Syndrom verursacht häufig folgende Nebenwirkungen: Stimmungsschwankungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, plötzliche Schlafattacken, Nasennebenhöhlenentzündung, Erschöpfung und morgendliche Müdigkeit.

Die kurzzeitige Anwendung des Melatonin-Präparats gegen Jetlag kann laut Fachinformation Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Benommenheit, Tagesschläfrigkeit und Desorientierheit hervorrufen.

Macht Melatonin abhängig?

An viele rezeptpflichtige Schlafmittel kann sich der Körper gewöhnen, nicht aber an die Einnahme von Melatonin. Die Gefahr einer Abhängigkeit besteht hier nicht.

Überdosierung oder falscher Einnahmezeitpunkt

Nehmen Sie nicht zu viel Melatonin ein! Eine Überdosis löst laut Fachinformationen am häufigsten Benommenheit beziehungsweise Schläfrigkeit aus. Für das Medikament gegen Jetlag werden auch Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit als mögliche Symptome einer Überdosierung genannt.

Darüber hinaus kann eine zu hohe Melatonin-Dosis den Schlaf-Wach-Rhythmus erst recht durcheinanderbringen – ebenso wie ein falscher Einnahmezeitpunkt. Wenn Sie das Melatonin-Medikament etwa mitten in der Nacht einnehmen, spüren Sie die schlaffördernde Wirkung möglicherweise noch am darauffolgenden Vormittag. Das kann unter Umständen gefährlich werden, wenn Sie zum Beispiel am Morgen mit dem Auto fahren.

Wie wirkt Melatonin?

Das Hormon kann an bestimmte Bindungsstellen (Rezeptoren) im Körper „andocken“. Diese befinden sich im Gehirn, aber auch an den Blutgefässen sowie an einigen Zellen des Immunsystems. Bindet Melatonin an diese Rezeptoren, signalisiert dies dem Körper, nun die Schlafphase einzuleiten.

Zudem hat Melatonin eine Wirkung auf die Schilddrüse: Die Produktion der Schilddrüsenhormone wird gehemmt. Dies verlangsamt den Stoffwechsel, senkt den Energieverbrauch, reduziert die Körpertemperatur und beeinflusst die Ausschüttung von Sexualhormonen.

Darüber hinaus wirkt Melatonin antioxidativ, das heisst: Es kann „freie Radikale“ unschädlich machen. Das sind zellschädigende Verbindungen, die bei Stoffwechselprozessen in den Körperzellen entstehen. Äussere Faktoren wie Zigarettenrauch oder UV-Strahlung können ihre Bildung fördern.

Nutzen einer Melatonin-Einnahme

Die Einnahme von Melatonin-Präparaten als Schlafmittel oder Einschlafhilfe soll einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus normalisieren, die Zeit bis zum Einschlafen verkürzen und sogar den Schlaf verbessern. Doch stimmt das wirklich?

Übersichts-Analysen zu vorhandenen Studien ergeben kein einheitliches Bild, was die Wirksamkeit einer Melatonin-Einnahme bei Schlafstörungen allgemein betrifft. Beispielsweise konnte in manchen, aber nicht allen Studien Melatonin die Einschlafzeit objektiv oder zumindest subjektiv verkürzen. Teils verbesserte sich auch die Schlafqualität.

Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugelassenen Melatonin-Medikamente sind jeweils für ein bestimmtes Anwendungsgebiet und eine bestimmte Patientengruppe vorgesehen. Für diesen genau definierten Zweck konnte ihre Wirksamkeit in Studien belegt werden - eine der Voraussetzungen für die Zulassung als Medikament.

Das heisst aber nicht, dass alle Patienten gleichermassen gut auf die rezeptpflichtigen Melatonin-Tabletten ansprechen. Schliesslich ist die Schlafregulation ein hochkomplexer Mechanismus, an dem neben Melatonin auch noch viele andere Faktoren beteiligt sind.

Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin müssen keine Studien zur Wirksamkeit ihres Präparats vorlegen, bevor sie dieses in den Handel bringen dürfen.

Schlafstörungen verschwinden oft von allein, wenn der Auslöser (wie Stress) wegfällt und eine gute Schlafhygiene eingehalten wird (z.B. regelmässige Schlafenszeiten). Wenn nicht, sollten Sie sie ärztlich abklären lassen. Das gilt besonders auch bei Kindern mit Schlafstörungen.

Diese Wechselwirkungen können bei Melatonin auftreten

Vor der Einnahme von Melatonin-Präparaten sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt Rücksprache halten. Melatonin kann nämlich in Wechselwirkung mit anderen Arzneistoffen treten. In der Folge kann sich die Wirkung von Melatonin oder jene der anderen Arzneistoffe verringern oder verstärken. Eventuell treten auch vermehrt Nebenwirkungen auf.

Hier eine Übersicht über Wirkstoffe, die nicht und nur mit Vorsicht gleichzeitig mit Melatonin eingenommen werden sollten:

Ausserdem sollten Sie die Einnahme von Melatonin nicht mit Alkohol kombinieren. Bier, Wein & Co. können nämlich die Wirksamkeit von Melatonin auf den Schlaf verringern.

Diese Liste ist nur eine Auswahl. Es sind auch Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen (zumindest) denkbar. Halten Sie daher vor der Einnahme von Melatonin-Präparaten idealerweise Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Melatonin in Schwangerschaft und Stillzeit

Es ist noch nicht hinreichend bekannt, welche Auswirkung Melatonin-Tabletten in der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind haben könnten. Untersuchungen an Tieren zufolge kann das Hormon über die Plazenta zum Ungeborenen gelangen. Vorsichtshalber raten Experten Schwangeren von einer Melatonin-Anwendung ab.

Natürliches Melatonin kann in die Muttermilch übertreten. Das gilt wahrscheinlich auch für von aussen zugeführtes Melatonin. Über die Muttermilch kann das Hormon in den Körper des Babys gelangen. Die möglichen Auswirkungen sind bislang nicht bekannt. Von einer gleichzeitigen Melatonin-Einnahme und Stillen raten Experten vorsichtshalber ab.

Autoren- & Quelleninformationen

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Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Vorlage:
Benjamin Clanner-Engelshofen, Apotheker, Arzt
Autoren:
Christopher Waxenegger
Mag. pharm.  Christopher Waxenegger

Christopher Waxenegger studierte Pharmazie an der Universität Wien. Es folgten die erfolgreiche Fachprüfung für den Apothekerberuf sowie die freie Mitarbeit in einer Arztpraxis mit dem Schwerpunkt Medikationsanalyse. Seit 2020 widmet er sich dem Fachjournalismus und verfasst Sachtexte zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Im Urlaub erkundet Christopher gerne die schottischen Highlands und genießt die Ruhe der Natur.

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für NetDoktor - zuerst als Redakteurin und seit 2012 als freie Autorin.

Quellen:
  • Aktories, K. et al.: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013
  • Bekanntmachung eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie: Anlage II (Lifestyle-Arzneimittel) – Melatonin vom 18.03.2022, unter: www.bundesanzeiger.de
  • Crönlein, T. et al.: Schlafmedizin 1 x 1, Springer-Verlag, 2. Auflage, 2020
  • Dellas, C.: Kurzlehrbuch Pharmakologie, Elsevier Health Sciences, 3. Auflage, 2022
  • Einsatz von Melatonin bei Kindern mit Schlafstörungen – Stellungnahme der Arbeitsgruppe Pädiatrie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM), unter: www.dgsm.de
  • Geisslinger, G. et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen - Pharmakologie, Klinische Pharmakologie, Toxikologie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 11. Auflage, 2020
  • Liptak, J. et al.: "Diffuser Haarausfall und klinische Endokrinologie: Neue Erkenntnisse“, in: Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel – Austrian 2013; 6(1), 27-33
  • Produkt- und Fachinformationen zu Melatonin-Medikamenten unter: www.ema.europa.eu, www.pharmnet-bund.de und www.swissmedicinfo.ch
  • Rémi, C. et al.: Arzneimitteltherapie in der Palliativmedizin, Elsevier Helath Sciences, 4. Auflage, 2021
  • S1-Leitlinie "Nichtorganische Schlafstörungen" (Stand: 2018) der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, unter: www.awmf.org
  • S3-Leitlinie "Nicht erholsamer Schlaf / Schlafstörungen - Insomnie bei Erwachsenen" (Stand: 2017) der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, unter: www.awmf.org
  • Sönnichsen, A.: "Hilft Melatonin bei Schlafstörungen?", in: ZFA Ausgabe 3/2019; DOI: 10.3238/zfa.2019.0103-0105
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