Gynäkomastie

Von 
Dr. med. Fabian Dupont

Fabian Dupont ist freier Autor in der NetDoktor-Medizinredaktion. Der Humanmediziner ist bereits für wissenschaftliche Arbeiten unter anderem Belgien, Spanien, Ruanda, die USA, Großbritannien, Südafrika, Neuseeland und die Schweiz. Schwerpunkt seiner Doktorarbeit war die Tropen-Neurologie, sein besonderes Interesse gilt aber der internationalen Gesundheitswissenschaft (Public Health) und der verständlichen Vermittlung medizinischer Sachverhalte.

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Die Gynäkomastie ist ein gutartiges Wachstum der Brustdrüse beim Mann. Sie kommt einseitig oder auf beiden Seiten vor. Die Gynäkomastie ist abzugrenzen von der sogenannten Pseudogynäkomastie (Lipomastie), die durch eine vermehrte Bildung von Fettgewebe im Brustbereich bei starkem Übergewicht entsteht. Eine Gynäkomastie ist nicht immer krankhaft, sondern tritt auch ganz natürlich in bestimmten Lebensphasen bei Jungen oder Männern auf. Hier erfahren Sie alles Wichtige dazu.

Nackter Oberkörper eines Mannes mit vergrößerter brust

Kurzübersicht

  • Symptome: Vergrösserte männliche Brust durch Wachstum des Brustdrüsengewebes, ein- oder beidseitig, oft keine Beschwerden, mitunter Spannungsgefühl in den Brüsten, Bewegungseinschränkung oder empfindliche Brustwarzen
  • Ursachen: Physiologische Ursachen durch Ungleichgewicht männlicher und weiblicher Hormone (wie Neugeborenen-, Pubertäts- oder Altersgynäkomastie), krankhafte Ursachen wie Fehler in der Erbsubstanz, chronische Erkrankungen, Krebs, äussere Zufuhr von Hormonen durch Medikamente, Drogen oder Pflegeprodukte
  • Diagnose: Dokumentation der Krankengeschichte, Abtasten der Brust, des Bauchraums und Hodens, bildgebende Verfahren wie Ultraschall, eventuell Blutuntersuchung, bei Verdacht auf eine Krebserkrankung Mammografie, Gebewebeentnahme, mitunter Chromosomenanalyse
  • Therapie: Bei vorübergehenden Formen keine Behandlung oder psychologische Unterstützung, bei bekannter Ursache Korrektur des Hormonhaushaltes wie Verzicht auf versteckte Östrogenquellen, eventuell Einnahme von in den Hormonhaushalt eingreifenden Medikamenten, Operation
  • Prognose: Physiologische Formen bilden sich häufig von selbst zurück, bei pathologischen Formen werden Grunderkrankungen und Hormonstörungen entsprechend behandelt
  • Vorbeugen: Keine vorbeugenden Massnahmen, ist Hormonhaushalt beispielsweise durch übermässiges Essen, starken Alkohol- oder Drogenkonsum aus dem Gleichgewicht, ist es ratsam, diese Auslöser zu vermeiden

Was ist eine Gynäkomastie?

Gynäkomastie bezeichnet ein Brustwachstum beim Mann. Dabei wächst das Drüsengewebe, das ähnlich wie in der Pubertät bei Mädchen verschiedene Stadien durchläuft. Ärzte unterscheiden verschiedene Formen der Gynäkomastie anhand ihrer Ursachen. Je nachdem, ob es sich dabei um einen natürlichen (physiologischen) oder einen krankhaften (pathologischen) Prozess handelt, entscheidet der Arzt über eine geeignete Behandlung.

Wie erkennt man eine Gynäkomastie?

Bei einer Gynäkomastie wächst die Brustdrüse. Dies geschieht entweder einseitig oder beidseitig.

Es gibt Betroffene, die keine Beschwerden haben. Andere klagen über ein Spannungsgefühl in den Brüsten, sind in ihrer Bewegung eingeschränkt oder sind besonders empfindlich bei Berührungen an den Brustwarzen.

Was sind die Ursachen einer Gynäkomastie?

Der normale Testosteronspiegel liegt bei erwachsenen jungen Männern bei etwa sechs Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml), der normale Östrogenspiegel bei 20 bis 40 Picogramm (pg/ml). Dadurch ergibt sich ein Testosteron/Östrogen-Quotient von etwa 200-300.

Das Brustdrüsengewebe reagiert sehr sensibel auf Schwankungen im männlichen Hormonhaushalt, sodass Störungen des Gleichgewichts ein Brustwachstum begünstigen. Alle Dinge, die in dieses Gleichgewicht eingreifen, gelten daher als Risikofaktoren für die Entstehung einer Gynäkomastie.

Physiologische Gynäkomastie

Eine physiologische Gynäkomastie entsteht durch ein verändertes Gleichgewicht zwischen weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogenen) und dem männlichen Geschlechtshormon (Testosteron). Der Anteil an dem weiblichen Botenstoff, der in geringer Menge auch beim Mann immer im Körper kursiert, nimmt dabei zu. Diese Veränderungen entstehen allerdings nicht immer durch krankhafte Prozesse, sondern treten manchmal in bestimmten Lebensabschnitten natürlicherweise auf:

Neugeborenengynäkomastie

Circa 60 Prozent aller männlichen Neugeborenen haben in den ersten Wochen einen kleinen Brustansatz. Dieser ist vorübergehend und verschwindet nach wenigen Wochen bis Monaten wieder. Männliche Babys kommen während der Schwangerschaft und in den ersten Wochen ihres Lebens in Kontakt mit weiblichen Hormonen: Östrogen wird durch die Plazenta sowie die Muttermilch an das Kind weitergegeben. Die Leber des Kindes baut dieses Hormon zu Beginn noch nicht so effizient ab. Daher kommt es zu einer leichten Brustbildung.

Pubertätsgynäkomastie

Während der Pubertät wächst bei manchen Jungen die Brust, weil sich die Balance der Sexualhormone verändert. Aufgrund der gravierenden Umstellungen des Hormonhaushalts kommt es vor, dass vermehrt auch weibliche Sexualhormone gebildet werden. Da Fettgewebe bei der Umwandlung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron zu weiblichem Östrogen eine Rolle spielt, kommt die Pubertätsgynäkomastie bei übergewichtigen Jugendlichen häufiger vor.

Altersgynäkomastie

Im Alter nimmt der Körperanteil an Fettgewebe zu und die Produktion von Testosteron nimmt ab. Das Enzym Aromatase, welches im Fettgewebe besonders reichlich vorkommt, wandelt Testosteron zu Östrogen um. Beide Effekte begünstigen das Wachstum von Brustdrüsengewebe. Auch diese Form des Brustwachstums kommt bei Übergewichtigen häufiger vor.

Pathologische Gynäkomastie

Ein Brustwachstum bei Männern ist möglicherweise auch ein Hinweis auf einen krankhaften Prozess im Körper, der das Hormongleichgewicht stört, oder der direkt in der Brust selbst stattfindet.

Erbliche Gynäkomastie

Bei manchen Männern liegt ein Problem in der Produktion oder der Weiterverarbeitung von Hormonen vor. So bilden zum Beispiel Enzyme bestimmte Vorstufen des männlichen Hormons nicht, oder beide Hoden – die Hauptproduzenten von Testosteron – fehlen. Erste Hinweise auf diese Form der Gynäkomastie bekommt der Arzt im Patientengespräch, denn „Männer mit Brüsten“ sind dann oft bereits in der Familie bekannt.

Manchmal fehlen auch Abschnitte der Erbsubstanz DNA, oder das (weibliche) X-Chromosom liegt doppelt vor (Klinefelter-Syndrom). Dann kommt es vor, dass sich Brust, Becken und Po weiblich ausbilden und gleichzeitig männliche Geschlechtsmerkmale vorliegen. Solche Abweichungen in der Erbsubstanz entstehen in der Regel bei der Produktion der Spermien und der Eizelle oder bei deren Verschmelzung (Befruchtung).

Chronische Erkrankungen

Die Leber baut unter anderem Hormone ab, insbesondere Östrogen. Eine Lebererkrankung wie zum Beispiel eine Leberzirrhose führt eventuell zu einem Überschuss an weiblichen Hormonen und in der Folge zu einer Gynäkomastie.

Auch eine kranke Niere verursacht möglichweise eine Gynäkomastie. Eine Funktionsstörung (Niereninsuffizienz) verändert die Filterfunktion und wirkt so auf den Hormonhaushalt. Bei einer schweren Unterernährung, wie sie etwa bei einer Magersucht entsteht, fällt der Testosteronspiegel drastisch ab, und die Leber arbeitet nicht mehr mit voller Kraft. Folgt auf eine solche Hungerphase wieder eine normale Ernährung, ist der Hormonspiegel dennoch für eine gewisse Zeit gestört, was eine Gynäkomastie begünstigt.

Auch der Verlust eines oder beider Hoden verändert mitunter das Verhältnis von Testosteron und Östrogen in einem Ausmass, das das Brustdrüsengewebe stärker wachsen lässt. Es gibt auch andere Erkrankungen, die den Hormonhaushalt verändern, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).

Krebserkrankungen

Tumore sind Zellverbände, die ihre normale Aufgabe verloren haben. Manche Tumore produzieren selbst wirksame Mengen von Hormonen, sodass ein Überschuss dieser Botenstoffe im Körper zirkuliert. Bisweilen handelt es sich dabei um Sexualhormone, die unter Umständen das Brustwachstum anregen. Man spricht in diesem Fall von „paraneoplastischen Symptomen“ (Neoplasie = Gewebeneubildung).

Auch beim Mann tritt Brustdrüsenkrebs (Mamma-Karzinom) auf. Dieser ist sehr viel seltener als bei der Frau und wird daher oft erst spät erkannt. Typisch ist das akute, einseitige Auftreten. Im Gegensatz zur Gynäkomastie, bei der das Brustgewebe eher weich, elastisch und gleichmässig um den Warzenhof verteilt ist, ist das Brustgewebe bei einem Mamma-Karzinom meist fest und ungleichmässig verteilt.

Medikamente, Drogen oder Pflegeprodukte

Eine recht häufige Ursache ist die äussere Zufuhr von Hormonen oder Substanzen, die den Hormonhaushalt beeinflussen. Auch einige Herzmedikamente, Antibiotika oder Antidepressiva verändern den Hormonstoffwechsel. Zudem ist langjähriger starker Alkohol- oder Drogenkonsum (Marihuana, Heroin) eine mögliche Ursache für eine Hormonstörung mit Gynäkomastie.

In manchen Haut- und Haarpflegeprodukten kommen kleine Mengen künstlicher weiblicher Hormone vor, die über die Haut oder Kopfhaut in den Blutkreislauf gelangen. So stehen bestimmte chemische Substanzen, die in Lavendel- oder Teebaumöl enthalten sind, im Verdacht, östrogenartig zu wirken. Es sind weitere Studien notwendig, um einen eventuellen Zusammenhang mit einer Gynäkomastie zu bestätigen.

Pseudogynäkomastie (Lipomastie)

Es ist wichtig, eine Gynäkomastie von der Pseudogynäkomastie (Lipomastie) abzugrenzen. Bei der Pseudogynäkomastie vermehrt sich nicht das Drüsengewebe, sondern es lagert sich Fett in die Brust ein. Die Pseudogynäkomastie tritt vor allem bei starkem Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) auf. Anhand des BMI (Body-Mass-Index) lässt sich das Übergewicht selbst einschätzen.

Welche Untersuchungen und Diagnosen erfolgen bei einer Gynäkomastie?

Bei einer vergrösserten männlichen Brust wenden sich Betroffene, je nach Alter und Ursache, an folgende Ärzte: Allgemeinmediziner, Kinder- und Jugendarzt, Facharzt für Urologie, Andrologie (Männergesundheit) oder Endokrinologie (Hormonlehre).

Das wichtigste Werkzeug des Arztes bei der Gynäkomastie ist das Patientengespräch (Anamnese). Hinweise auf eine erbliche Form bekommt der Arzt, wenn in der Familie bereits "Männer mit Brüsten" vorkommen. Er fragt, ob und welche Medikamente oder Drogen regelmässig genommen werden. Handelt es sich um einen natürlichen Wachstumsprozess während der Pubertät, ist bei Jungen unter 15 Jahren meist keine weitere Diagnostik nötig.

Der Arzt diagnostiziert eine Gynäkomastie, wenn der Durchmesser des Brustwarzenhofs über drei Zentimeter beträgt. Anhand der Form und Grösse der Brustwarze lässt sich das Wachstum der Brust in Stadien (sogenannte Tanner-Stadien) einteilen:

  • Stadium B1: Kein Brustdrüsenkörper tastbar
  • Stadium B2: Warzenhof vergrössert, Brustdrüsen vorgewölbt
  • Stadium B3: Brustdrüsenkörper grösser als Warzenhof
  • Stadium B4: Solider Brustdrüsenkörper, Warzenhof hebt sich ab
  • Stadium B5: Entspricht der ausgereiften weiblichen Brust

Um zu unterscheiden, ob eine echte Gynäkomastie oder Pseudogynäkomastie vorliegt, ist das Abtasten (Palpation) der Brust hilfreich. Auf diese Weise unterscheidet der Arzt Drüsengewebe schnell von einfachem Fettgewebe und beurteilt, ob ein abnormes Wachstum des Brustdrüsengewebes vorliegt. Manche Ärzte bevorzugen es, diesen Unterschied mit dem Ultraschallgerät festzustellen.

Darüber hinaus bestimmt der Arzt im Blut insbesondere die Leber- und Nierenwerte sowie die Hormonspiegel  von Östrogen und Testosteron und deren Abbauprodukten.

Eine Ultraschalluntersuchung der Hoden und des Bauchraumes ist wichtig, um die Produktionsorte der Hormone zu beurteilen. Zusätzlich tastet der Arzt die Hoden ab und prüft, ob zum Beispiel Strukturveränderungen oder Knoten vorliegen. Bei Jugendlichen wird gleichzeitig die Entwicklung des Penis und des Körperbaus beurteilt. Dies erlaubt Rückschlüsse auf die körperliche Entwicklung und das Stadium der Pubertät. Mitunter setzt der Mediziner auch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder eine CT (Computertomografie) ein.

Bei einer einseitigen Gynäkomastie mit harten Gewebsanteilen (Knoten) wird bei dem Betroffenen eine Mammografie zum Ausschluss von Brustkrebs durchgeführt. Bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor ordnet der Arzt eine Gewebeentnahme an.

Lässt sich keine Ursache für die Gynäkomastie finden oder besteht diese seit der Geburt beziehungsweise Pubertät, ist möglicherweise eine Chromosomenanalyse hilfreich, um Störungen im Erbgut auszuschliessen. Aus Kostengründen wird diese Untersuchung nur bei weiteren Anhaltspunkten für eine genetische Erkrankung gemacht.

Wie wird eine Gynäkomastie behandelt?

Bei der Gynäkomastie richtet sich die Behandlung entsprechend nach der Ursache der Erkrankung. Handelt es sich um ein vorübergehendes Problem, wie zum Beispiel bei der Pubertätsgynäkomastie, bildet sie sich von selbst zurück. Es ist nur dann eine Behandlung notwendig, wenn Schmerzen auftreten oder sich psychische Probleme aufgrund kosmetischer Gründe aufbauen. Ist der Leidensdruck sehr hoch, empfiehlt es sich, einen klinischen Psychologen hinzuzuziehen.

Ist die Ursache bekannt und behandelbar, zielt die Behandlung darauf ab, den Hormonhaushalt zu korrigieren. Gelingt das nicht­­ mit einfachen Mitteln wie einer Umstellung der Ernährung oder dem Verzicht auf versteckte äussere Östrogenquellen, verschreibt der Arzt Medikamente, die in den Hormonhaushalt eingreifen. Dies erfolgt entweder durch direkte Gabe von Testosteron oder indem die Umwandlung, Herstellung und Wirkung des weiblichen Hormons Östrogen blockiert wird.

Eine solche medikamentöse Therapie ist aber umstritten. Zudem besteht die Annahme, dass diese Therapie höchstens in den ersten Monaten nach Beginn des Brustwachstums eine Wirkung zeigt.

Operation einer Gynäkomastie

Wenn Medikamente nicht helfen, schlägt der Arzt möglicherweise eine chirurgische Entfernung der Brust vor. Lesen Sie dazu alles im Beitrag Gynäkomastie-OP.

Krankheitsverlauf und Prognose

Bei der physiologischen Gynäkomastie ist eine Behandlung nur dann nötig, wenn die Veränderungen den Patienten belasten. Zudem handelt es sich häufig um ein vorübergehendes Erscheinungsbild, welches sich nach einiger Zeit von selbst zurückbildet. Die Pubertätsgynäkomastie beispielsweise bildet sich in aller Regel bis zum 20. Lebensjahr wieder zurück. Wurde die Gynäkomastie durch eine Hungerphase, gefolgt von einer Phase der normalen Ernährung ausgelöst, ist sie meist innerhalb von ein bis zwei Jahren wieder verschwunden.

Handelt es sich um eine pathologische Gynäkomastie, helfen verschiedene Untersuchungen dabei, mögliche Grunderkrankungen und Hormonstörungen zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Liegt eine Pseudogynäkomastie vor, ist diese für die Patienten mitunter kosmetisch belastend, hat aber keinen Krankheitswert. Oft handelt es sich auch um Mischformen, denn Fettgewebe spielt eine wichtige Rolle im Hormonhaushalt des Mannes und deshalb auch bei der Gynäkomastie.

Kann man einer Gynäkomastie vorbeugen?

Eine Gynäkomastie hat vielfältige Auslöser, die einen natürlichen oder krankhaften Ursprung haben. Es gibt keine gesicherten Massnahmen, um eine Gynäkomastie gezielt zu verhindern.

Ist der Hormonhaushalt zum Beispiel durch übermässiges Essen, Alkohol- oder Drogenmissbrauch aus dem Gleichgewicht und stellen Betroffene ein Brustwachstum fest, ist es ratsam, Gewicht zu reduzieren beziehungsweise den starken Alkohol- oder Drogenkonsum zu beenden.

Autoren- & Quelleninformationen

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Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Vorlage:
Dr. med. Astrid Fahrleitner
Autor:
Dr. med. Fabian Dupont
Dr. med.  Fabian Dupont

Fabian Dupont ist freier Autor in der NetDoktor-Medizinredaktion. Der Humanmediziner ist bereits für wissenschaftliche Arbeiten unter anderem Belgien, Spanien, Ruanda, die USA, Großbritannien, Südafrika, Neuseeland und die Schweiz. Schwerpunkt seiner Doktorarbeit war die Tropen-Neurologie, sein besonderes Interesse gilt aber der internationalen Gesundheitswissenschaft (Public Health) und der verständlichen Vermittlung medizinischer Sachverhalte.

ICD-Codes:
N62
ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.
Quellen:
  • Ärzteblatt: Präpubertäre Gynäkomastie: Endokrine Disruptoren in Lavendel- und Teebaumöl. Deutsches Ärzteblatt (Stand 20.03.2018), unter: www.aezteblatt.de (Abrufdatum 19.11.2021)
  • Berger, A., Hierner, R.: Plastische Chirurgie. Springer Verlag, 2006
  • Bieber, C.: Duale Reihe Innere Medizin. Thieme Verlag, 4. Auflage, 2018
  • Block, B.: Innere Medizin. Leitlinien 2007/2008; Zusammenstellung evidenzbasierter Leitlinien und Empfehlungen. Thieme-Verlag, 2007
  • Henley, D.V. et al.: Prepubertal Gynaecomastia Linked to Lavender and Tea tree Oils. N Engl J Med 2007; 356: 479-485, unter: www.nejm.org (Abrufdatum 29.11.2021)
  • Nawroth, P., Ziegler, R.: Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel. Springer Verlag, 2001
  • Piper, W.: Innere Medizin. Springer, 2. Auflage, 2013
  • S1-Leitlinie: Gynäkomastie im Erwachsenenalter (03/2016), AWMF-Register Nr. 013-039, unter: www.dgpraec.de (Abrufdatum: 29.11.2021)
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