Couperose

Von , Medizinredakteurin
Lisa Vogel

Lisa Vogel hat Ressortjournalismus mit dem Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften an der Hochschule Ansbach studiert und ihre journalistischen Kenntnisse im Masterstudiengang Multimediale Information und Kommunikation vertieft. Es folgte ein Volontariat in der NetDoktor-Redaktion. Seit September 2020 schreibt sie als freie Journalistin für NetDoktor.

Alle NetDoktor-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft.

Couperose ist eine chronische Hauterkrankung, die sich besonders im Gesicht und am Dekolle­tee zeigt. Die Haut der Betroffenen ist trocken und empfindlich. Trigger wie scharfe Speisen oder Hitze können Juckreiz, Hautbrennen und eine plötzliche Hautrötung auslösen. Typisch sind auch sichtbar erweiterte, rötliche Äderchen im Gesicht. Lesen Sie mehr über die Symptome der Couperose, ihre Ursache und Behandlung sowie hilfreiche Tipps!

Frau mit Couperose im Gesicht

Kurzübersicht

  • Definition: Couperose ist eine chronische Hautkrankheit, die hauptsächlich Erwachsene betrifft. Experten diskutieren, ob es sich um ein Frühstadium von Rosacea handelt.
  • Symptome: Meist betrifft Couperose das Gesicht. Häufige Symptome sind etwa trockene, empfindliche, gespannte Haut, plötzliche Rötung (ausgelöst durch Trigger wie scharfes Essen), sichtbar erweiterte, rötliche Äderchen im Gesicht.
  • Ursache: Unklar. Möglicherweise wirken mehrere Faktoren bei der Krankheitsentstehung zusammen. Mögliche Auslöser (Trigger) der Symptome: UV-Licht, Hitze, Kälte, scharfe Speisen, Alkohol, Nikotin, Substanzen aus (Haut-)Pflegeprodukten, mechanische Reize, Stress.
  • Behandlung: Gel mit Brimonidin, Laserbehandlung, Psychotherapie,
  • Hautpflege: nicht zu häufig und zu heiss waschen/duschen/baden; sanfte Reinigungsmilch für das Gesicht verwenden, Reste mit Wattepad abtupfen; Hautpflegeprodukte mit geeigneten Inhaltsstoffen (wie NMF, Urea, Vitamin E, Ceramiden, Pflanzenölen) verwenden.
  • weitere Tipps: bekannte Triggerfaktoren meiden, kühlende Auflagen (Kühlpacks, kalter Waschlappen, kaltes Körnerkissen) bei akuter Gesichtsrötung

Was ist Couperose?

Couperose ist eine chronisch verlaufende Hautkrankheit, deren Ursache noch nicht genau bekannt ist. Betroffene haben sehr empfindliche Haut. Besonders im Gesicht und am Dekolletee reagiert diese auf Berührungen und Pflegeprodukte mit Trockenheit, Rötung, Spannung und Juckreiz. Durch lokale Entzündungsreaktionen erweitern sich kleinste Blutgefässe im Gesicht, sodass sie freiem Auge sichtbar werden (Teleangiektasien).

Couperose tritt meist erstmals ab dem 30. bis 40. Lebensjahr auf. Frauen sind etwas häufiger von diesem Hautleiden betroffen als Männer.

Experten sind sich uneins, ob Couperose ein eigenständiges Krankheitsbild oder eine Vorstufe der Hautkrankheit Rosacea ist.

Wie sind die Symptome von Couperose?

Das auffälligste Symptom ist die plötzlich auftretende Rötung der Haut im Gesicht ("Flush" oder "Flushing" genannt): Unter bestimmten Umständen wie zum Beispiel bei hohen Aussentemperaturen oder nach dem Verzehr scharfer Speisen kann das Gesicht von Betroffenen nahezu "glühen". Meistens zeigt sich die Couperose an Nase und Wangen. Es kann aber auch die Haut am De­kolle­tee betroffen sein.

Im weiteren Krankheitsverlauf erweitern sich kleinste Blutgefässe im Gesicht: Besonders an den Wangen und rund um die Nase schimmern dann feine, bläulich-rote Äderchen durch die Haut. Aus grösserer Entfernung sehen diese Hautstellen einheitlich und bleibend gerötet aus.

Weitere Couperose-Symptome sind:

  • brennendes Hautgefühl
  • Juckreiz
  • trockene, gespannte und empfindliche Haut

Die Symptome von Couperose ähneln vor allem im Anfangsstadium denen einer allergischen Reaktion. Solche Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems können bei allen Hauttypen auftreten! Couperose dagegen betrifft vor allem Menschen mit trockener und empfindlicher Haut. Umgekehrt leidet aber nicht jeder Mensch mit trockener, empfindlicher Haut an Couperose. Im Zweifelsfall sollten Sie mit Ihrem Dermatologen sprechen und Ihre Haut untersuchen lassen.

Couperose und Rosacea: Wo ist der Unterschied?

Die Symptome von Couperose ähneln denen der Rosacea sehr. Die Haut reagiert auch bei Rosacea auf äussere Einflüsse (wie Pflegeprodukte, Reibung, Stress, Hitze) mit Rötung, Jucken, Spannungsgefühl, Kribbeln - und später mit entzündeten, eitrigen Pusteln.

Solche Pusteln oder Knötchen im Gesicht entstehen bei Couperose nicht. Zudem verläuft diese milder. Die Beschwerden treten eher anfallsartig auf und verschwinden wieder. Bei der Rosacea ist die Haut hingegen permanent gerötet und in fortgeschritteneren Stadien von starken Entzündungen geplagt.

Mehr über Rosacea, ihre Symptome und die Behandlung erfahren Sie hier.

Couperose: Was ist die Ursache?

Die genaue Ursache von Couperose ist noch nicht klar. Ärzte gehen von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren bei der Entstehung dieser Hautkrankheit aus.

Da die Betroffenen häufig an fettarm-trockener Haut leiden, sehen manche Experten hier eine mögliche Ursache. Ist die Haut zu trocken und wird nicht ausreichend versorgt, ist ihre Barrierefunktion gestört. Die Haut nimmt dadurch vermehrt Stoffe aus der Umwelt auf - auch solche, die nicht gut für sie sind.

Das führt zu einer Irritation der tieferen Hautschichten und kann Entzündungs- und Immunreaktionen auslösen. Das wiederum steigert die Empfindlichkeit der Haut auf normalerweise gut verträgliche Stoffe, etwa aus Pflegeprodukten.

Auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche sowie zu hoher Blutdruck könnten Ursachen für Couperose sein.

Couperose: Trigger

Die plötzliche Hautrötung, die bei Couperose auftritt, kann durch verschiedene Trigger ausgelöst werden. Welche das sind, kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. Mögliche Trigger sind zum Beispiel:

  • scharfe oder stark gewürzte Speisen
  • Koffein
  • Nikotin
  • mechanische Reizung der Haut durch Reibung (z.B. nasses Gesicht mit dem Handtuch trocken rubbeln) oder Druck
  • gewisse Inhaltsstoffe in Hautpflegeprodukten
  • übermässige Hautpflege
  • Waschmittel
  • bestimmte Medikamente
  • Hitze
  • Kälte
  • UV-Strahlung

Ausserdem kann es bei Couperose seelische Ursachen haben, wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert: Stress und seelische Belastung können negative Auswirkungen auf das Hautbild haben. Sie machen die Haut weniger widerstandsfähig und empfindlicher gegenüber äusseren Einflüssen. Das ist häufig der Beginn eines Teufelskreises: Denn die rote und spannende Haut belastet die Betroffenen noch mehr, was wiederum den Hautzustand verschlechtert.

Couperose: Diagnose

Bei unerklärlichen Hautsymptomen wie Rötung, Juckreiz, Brennen und trockenen Stellen im Gesicht sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Er kann einschätzen, ob es sich um eine gewöhnliche Hautirritation handelt oder Couperose, Rosacea oder eine andere Hauterkrankungen hinter Ihren Beschwerden stecken könnte. Bei Bedarf wird er Sie an einen Hautarzt (Dermatologen) überweisen.

Der Arzt wird Ihre Haut im Gesicht, am Hals und am De­kolle­tee genau untersuchen. Meist reicht diese fachliche Begutachtung der betroffenen Hautstellen aus, um eine Couperose zu diagnostizieren.

Couperose: Behandlung

Couperose ist in der Regel ein kosmetisches Problem. Die Hautrötungen sind vielen Betroffenen unangenehm. Andere Symptome wie Juckreiz und Brennen können ebenfalls sehr störend sein. Kein Wunder, dass dass Betroffene meist dringend wissen wollen: "Was hilft gegen Couperose?".

Tatsächlich kennt die Medizin einige Behandlungsmöglichkeiten bei Couperose, wenn der Leidensdruck von Betroffenen sehr hoch ist:

Medikamente

Ärzte können bei Couperose ein Gel mit dem Wirkstoff Brimonidin verschreiben. Dieser sorgt dafür, dass sie sich die geweiteten Gefässe im Gesicht wieder verengen. Dann werden sie weniger durchblutet - die Rötung geht zurück.

Betroffenen sollten das Brimonidin-Gel genau nach ärztlicher Anweisung anwenden. Wichtig ist es, die Augen, Lippen, Mund und Nasenöffnungen auszusparen.

Ist die Haut trocken, wenn Sie das Gel aufgetragen haben, können Sie anschliessend eine sanfte feuchtigkeitsspendende Creme anwenden.

Anders als bei Rosacea helfen antibiotikahaltige Cremes bei Couperose nicht. Die Cremes sollen die Hautentzündungen bei Rosezea lindern. Solche Entzündungen fehlen aber bei Couperose.

Laserbehandlung

Abhängig von der Ausprägung der Couperose und dem Leidensdruck des Patienten lässt sich auch mit einem Laser die Couperose entfernen:

Mit einer sogenannten IPL-Blitzlampe (IPL = Intensed Pulsed Light) behandelt der Arzt den entsprechenden Hautbereich. Das intensive Licht dringt in das Gewebe ein und verödet die geweiteten Äderchen. Ist die Behandlung erfolgreich, werden diese Gefässe nicht mehr durchblutet, sodass die Rötung zurück geht. Die abgestorbenen Gefässe baut der Körper von allein ab.

Für eine wirksame Entfernung der Couperose sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig. Allerdings kann die Couperose später erneut auftreten.

Die Laserbehandlung ist kein Ersatz für die medikamentöse Therapie oder die Anwendung von Hautpflegeprodukten, sondern vielmehr eine Ergänzung.

Psychotherapie

Viele Patienten leiden sehr unter den Hautveränderungen im Gesicht. Unsicherheit, Angstzustände und depressive Verstimmungen können sich entwickeln. Das wiederum hat einen negativen Einfluss auf den Hautzustand.

Einzelne Fallstudien zeigen, dass eine Verhaltenstherapie und Entspannungsübungen die psychischen Beschwerden der Betroffenen lindern können. Wenn auch Sie sehr unter Ihrer Couperose leiden, sollten Sie sich unbedingt Hilfe suchen und mit einem Therapeuten sprechen!

Hausmittel gegen Couperose im Gesicht

Bei einer akuten Rötung des Gesichts kann es helfen, die Haut zu kühlen. Dadurch ziehen sich die geweiteten Blutgefässe im Gesicht zusammen und werden weniger durchblutet. Das reduziert häufig die Rötung. Zum Kühlen eignet sich zum Beispiel ein in kaltem Wasser getränkter Waschlappen, ein Kühlpack (in ein dünnes Handtuch gewickelt) oder ein kaltes Körnerkissen.

Lassen Sie die kühlende Auflage nur solange auf der Haut, wie Sie es als angenehm empfinden. Wenn die Kälte Schmerzen verursacht oder die Beschwerden verschlimmert, nehmen Sie die Auflage sofort ab.

Was kann man selbst gegen Couperose tun?

Wenn Sie an Couperose leiden, können Sie mit ein paar Tipps die Beschwerden selbst lindern. Eine wichtige Hilfe gegen Couperose ist die richtige Hautpflege. Auch die Ernährung und das psychische Wohlbefinden spielen eine Rolle. Hier die wichtigsten Tipps:

Couperose: Richtige Pflege

Das Ziele der Pflege bei Couperose ist es, die Barrierefunktion der Haut wiederherzustellen und sie ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dadurch regeneriert sich die Haut, und die Beschwerden wie Juckreiz und Brennen lassen nach. Auch die Blutgefässe können durch die richtige Pflege abschwellen und sind dadurch weniger gut sichtbar.

Grundsätzlich gilt für die Hautreinigung und Hautpflege am ganzen Körper:

  • Gehen Sie sparsam mit Wasser und Reinigungsprodukten um.
  • Die Wassertemperatur beim Duschen oder Baden sollte unter 36 Grad Celsius liegen, um die empfindliche Haut nicht zu reizen.
  • Benutzen Sie zur Hautreinigung keine Fettsäuresalze (Seifen, Pflanzenseifen) und auch keine Tenside der Alkylsulfat-Gruppe (Fettalkoholsulfate).
  • Greifen Sie stattdessen zu milden Tenside, z. B. Betaine, Kollagen-Tenside, Alkylpolyglycoside.
  • Verwenden Sie Produkte, die zusätzliche Fette enthalten (z.B. hautverträgliche Duschöle mit einem besonders hohen Lipidanteil).
  • Spülen Sie alle Reinigungsprodukte gründlich ab, sodass keine Rückstände auf der Haut verbleiben.
  • Achten Sie auf den richtigen pH-Wert: Alle Reinigungs- und Pflegeprodukte sollten leicht sauer und somit hautneutral sein (pH-Wert 5,9 bis 5,5).
  • Verzichten Sie auf Produkte mit Duft- und Konservierungsstoffen.

Nutzen Sie zur Reinigung des Gesichts bei Couperose am besten eine sanfte Reinigungsmilch oder -creme. Tragen Sie die Milch gleichmässig auf und spülen Sie diese anschliessend mit wenig Wasser ab. Wenn das Wasser Ihre Haut zu sehr austrocknet oder strapaziert, tupfen Sie die Reinigungsmilch mit einem Wattepad ab.

Bei besonders empfindlicher Haut sollten Sie maximal einmal am Tag kurz duschen. Besser wäre es, nur jeden zweiten Tag zu duschen und nur stark schwitzende Körperstellen zu waschen.

Geeignete Inhaltsstoffe für Pflegeprodukte

Bei Couperose ist es wichtig, die richtigen Pflegeprodukte zu verwenden, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Nutzen Sie am besten Produkte mit NMF (Natural Moisturizing Factor) und Harnstoff (Urea).

  • NMF: Der Natural Moisturizing Factor besteht hauptsächlich aus freien Aminosäuren, Salzen, Milchsäure und Harnstoff. Er spendet der Haut Feuchtigkeit. Das macht sie elastischer und widerstandsfähiger und unterstützt die Barrierefunktion.
  • Harnstoff: Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut. Er bindet Feuchtigkeit in den oberen Hautschichten und hält sie dadurch elastisch und geschmeidig.

Zur Pflege trockener und strapazierter Haut ist auch ihre Versorgung mit Vitaminen, Fetten und Wachsen wichtig. Neben Vitamin E (Tocopherol) und Ceramiden sind Oliven-, Sonnenblumen-, Jojoba-, Soja-, Mandel-, Nachtkerzen- und Borretschöl geeignete Inhaltsstoffe für Produkte der täglichen Hautpflege.

Testen Sie ein neues Hautpflegeprodukt zuerst auf Ihrem Handrücken, bevor Sie es grossflächig auftragen. Wenn keine Reaktion (wie Rötung etc.) auftritt, können Sie es im Gesicht und Dekolletee anwenden.

Trigger identifizieren und meiden

Wenn Sie (stärkeren) Beschwerden einer Couperose vorbeugen möchten, sollten Sie Triggerfaktoren meiden. Dazu müssen Sie aber zuerst herausfinden, welche Faktoren bei Ihnen Flushs hervorrufen können.

Dabei hilft Ihnen eine Tagebuch, in dem Sie eine Zeit lang jeden Tag notieren, was Sie gegessen und getrunken und welche Reinigungs- und Pflegeprodukte Sie verwendet haben. Schreiben Sie auch andere mögliche Einflüsse auf, beispielsweise Wetterfaktoren (wie Temperatur), Schwimmbad- und Saunabesuche sowie die Anwendung von Medikamenten. Zusätzlich tragen Sie in das Tagebuch alle auftretenden Symptome ein.

Die Auswertung dieser Aufzeichnungen kann Ihnen helfen, bei Ihnen wirksame Triggerfaktoren für Couperose-Beschwerden zu identifizieren. Wenn Sie sich dabei unsicher sind, können Sie Ihren Arzt um Hilfe bitten.

Identifizierte persönliche Triggerfaktoren gilt es dann künftig zu meiden. Das kann zum Beispiel bedeuten...

  • auf intensives Sonnenbaden, Besuche im Solarium, in der Sauna oder im Dampfbad zu verzichten
  • weniger / andere Hautpflegeprodukte zu verwenden
  • mit dem Rauchen aufzuhören
  • den Koffein-Konsum einzustellen oder zu reduzieren
  • auf bestimmte Gewürze zu verzichten (siehe auch nächster Punkt)

Couperose: Ernährung

Bestimmte Ernährungsfaktoren können ebenfalls ein Trigger bei Couperose sein.

Sehr oft trifft das etwa auf heisse Speisen zu. Wenn das auch für Sie gilt, sollten Sie Mahlzeiten kurz abkühlen lassen, bevor Sie mit dem Essen beginnen. Das reduziert das Risiko für einen "Flush".

Auch starke Gewürze können bei Couperose kritisch sein, weshalb manche Betroffene grundsätzlich beim Kochen nur leicht würzen (wenn jemand mitessen soll, der keine Couperose hat, kann derjenige ja seine Portion auf dem Teller nach Belieben nachwürzen). Alle Gewürze vom Speiseplan zu streichen, ist aber nicht nötig. Besser ist es, man probiert einzeln aus, welche Gewürze (und evtl. auch deren Menge) man verträgt und welche nicht.

Koffein und Alkohol sind weitere häufige Triggerfaktoren bei Couperose. Meiden Sie diese Genussmittel also weitestgehend - davon profitiert Ihre Haut. Das Gleiche gilt für Nikotin.

Couperose: Verlauf und Prognose

Der Krankheitsverlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Couperose kann ein Leben lang bestehen bleiben. Mit der Zeit kann sie sich zu Rosacea weiterentwickeln.

Couperose ist nicht heilbar, aber ungefährlich. Sie kann allerdings zu einem kosmetischen Problem werden: Für manche Betroffene sind die Hautveränderungen im Gesicht seelisch sehr belastend. Mit der richtigen Pflege und Behandlung lassen sich die Beschwerden der Copuperose aber mildern.

Autoren- & Quelleninformationen

Jetzt einblenden
Datum :
Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Autor:

Lisa Vogel hat Ressortjournalismus mit dem Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften an der Hochschule Ansbach studiert und ihre journalistischen Kenntnisse im Masterstudiengang Multimediale Information und Kommunikation vertieft. Es folgte ein Volontariat in der NetDoktor-Redaktion. Seit September 2020 schreibt sie als freie Journalistin für NetDoktor.

ICD-Codes:
L71
ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.
Quellen:
  • Blount, B.W. & Pelletier, A.L.: Rosacea: a common, yet commonly overlooked, condition. Am Fam Physician. 2002 Aug 1;66(3):435-40.
  • Dahan, S.: Laser and intense pulsed light management of couperose and rosacea. Ann Dermatol Venereol. 2011, Sep;138 Suppl 2: S. 167-70.
  • Ellsässer, S.: Körperpflegekunde und Kosmetik, Ein Lehrbuch für die PTA-Ausbildung und die Beratung in der Apothekenpraxis, 3. Auflage, Springer Verlag, 2020
  • Moll, I.: Dermatologie, Duale Reihe, 8. Auflage, Georg Thieme Verlag, 2016
  • S1-Leitlinie "Psychosomatische Dermatologie (Psychodermatologie)" der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft et al. (Stand: 2018)
Teilen Sie Ihre Meinung mit uns
Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie NetDoktor einem Freund oder Kollegen empfehlen?
Mit einem Klick beantworten
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
0 - sehr unwahrscheinlich
10 - sehr wahrscheinlich