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Unterleibsschmerzen

Schmerzen Unterbauch Behandlung
Unterleibsschmerzen können verschiedene Ursachen haben und betreffen Männer und Frauen gleichermaßen. (leszekglasner / Fotolia.com)

Die Ursachen für Unterleibsschmerzen sind vielfältig. Hier finden Sie häufige Beschwerden und Symptome sowie eine Aufstellung möglicher Krankheiten, bei denen diese Symptome unter anderem auftreten können. Ganzen Text lesen


  • Erfahren Sie hier, bei welchen Krankheiten Gliederschmerzen auftreten und welche weiterführenden Untersuchungen Aufschluss geben können.

  • Tipp 2: Morgenmensch oder Morgenmuffel? Egal. Gönnen Sie sich Ihre Nachtruhe. Versuchen Sie, Ihren Tag- und Nachtrhythmus stabil zu halten. Wenn Sie unter der Woche früh stets früh aus dem Haus müssen, gewöhnen Sie es sich an, auch am Wochenende früh aufzustehen.

    Fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens gelegentlich von Kopfschmerzen betroffen – bis zu 70% der Menschen sogar mindestens einmal im Monat.

  • Akuter Schmerz hat eine Signal- und Warnfunktion. Schmerz kann durch mechanische, chemische und thermische Reize ausgelöst werden.


Kurzfassung:

  • Unterleibsschmerzen, d.h. Schmerzen im Unterbauch, können die Sexualorgane, den Verdauungs- oder den Ausscheidungstrakt betreffen.
  • Beide Geschlechter sind gleichermaßen von Unterleibsschmerzen betroffen.
  • Manche der Ursachen überschneiden sich bei Männern und Frauen.
  • Zur Behandlung von leichten Krämpfen empfehlen sich Kräutertees, das Auflegen von Wärmekissen sowie Bauchmassagen.
  • Bei gröberen Problemen sollte eine Abklärung beim Hausarzt erfolgen.

Was sind Unterleibsschmerzen?

Von Unterleibsschmerzen spricht man, wenn Beschwerden im Bereich des Unterbauches auftreten. Unter Unterleib versteht man den Bereich zwischen den Hüftknochen, der seitlich von den Leisten und oben vom Nabe  begrenzt wird. Da sich hier einige Organe befinden, sind die Ursachen für Unterleibsschmerzen vielfältig. Im Unterleib sind die weiblichen beziehungsweise ein Großteil der männlichen Geschlechtsorgane, die Harnblase mit Harnröhre und Harnleiter und der untere Teil des Darmabschnitts angesiedelt.

Für eine Diagnosestellung ist wichtig, wo und wie die Schmerzen auftreten. Unterleibsschmerzen können entweder einseitig oder über den gesamten Unterbauch auftreten.

Welche Erkrankungen können Unterleibsschmerzen verursachen?

Unterleibsschmerzen betreffen nicht nur Frauen, auch Männer können darunter leiden. Eine Übersicht, welche Krankheiten speziell bei Frauen zu Unterleibsschmerzen führen, finden Sie hier: Unterleibsschmerzen bei Frauen.

Welche Krankheiten bei Männern zu Unterleibsschmerzen führen, lesen Sie hier: Unterleibsschmerzen bei Männern.

Bitte beachten Sie: Die Liste der möglichen Krankheiten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen, und/oder Behandlungen zu beginnen. Die Auflistung soll einen groben Überblick über die Bandbreite an möglichen Ursachen für einzelne Beschwerden vermitteln. Die Informationen sind keinesfalls als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete Ärzte anzusehen.

Welche Unterleibsschmerzen können bei Männern und Frauen auftreten?

  • Blasenentzündung: Bei einer Blasenentzündung (Zystitis) ist die Schleimhaut, die die Blase auskleidet, entzündet.
  • Blasenkrebs: Unter Blasenkrebs versteht man die Entwicklung eines bösartigen Tumors an der Schleimhaut der Harnblase.
  • Blinddarmentzündung: Die Appendizitis ist eine Entzündung des Wurmfortsatzes, dem kleinen Anhängsel des Blinddarms.
  • Colitis Ulcerosa: Dabei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Darms.
  • Darmpolypen: Darmpolypen sind Schleimhautgeschwülste, die in den Hohlraum des Darms hineinragen. Sie können unterschiedliche Formen und Größen haben, und einzeln, oder in größerer Zahl auftreten.
  • Darmverschluss: Als Darmverschluss bezeichnet man einen kompletten oder inkompletten Stillstand des Darminhaltes.
  • Divertikulitis: Dabei handelt es sich um eine bakterielle Entzündung der Darmschleimhaut.
  • Harnblasensteine: Auf dem Weg durch den Harnleiter können abgehende Nierensteine zu Unterleibsschmerzen führen.
  • Harnwegsinfekt: Wenn nicht nur die Blase, sondern auch die Harnwege von einer Entzündung betroffen sind, spricht man von einem Harnwegsinfekt.
  • Leistenbruch: Ein Leistenbruch ist eine Aussackung des Bauchfells in den Leistenkanal, die auch Darmabschnitte betreffen kann.
  • Morbus Crohn: Dabei handelt es sich – ebenso wie bei Colitis ulcerosa – um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung.
  • Nierenkolik: Von einer Nierenkolik spricht man, wenn Nierensteine die Harnleiter verlegen und starke Schmerzen auslösen.
  • Rektumkarzinom: Ein Rektumkarzinom ist ein bösartiger Tumor im unteren Darmabschnitt.

+++ Mehr zum Thema: Unterleibsschmerzen bei Frauen +++

Behandlung von Unterleibsschmerzen

Die Art der Therapie richtet sich nach der Ursache der Schmerzen. Bei leichten Krämpfen kann Wärme helfen. Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen sind gute Schmerzlöser. Bei leichten Harnwegsinfekten oder Darmproblemen wirken Fenchel-, Anis- oder Kamillentee beruhigend. Auch eine Bauchmassage bringt bei Verdauungsprobleme zu Weihnachten - was tun?Unterleibsschmerzen oft Linderung.

Bei starken oder länger anhaltenden Schmerzen, oder wenn zusätzlichen Symptome wie Fieber, Erbrechen oder Übelkeit auftreten, sollten Sie zur Klärung einen Arzt aufsuchen.

+++ Mehr zum Thema: Unterleibsschmerzen bei Männern +++

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