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Histaminintoleranz (Histaminose, Histaminunversträglichkeit)

Histamin
Am häufigsten kommt es zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. (roobcio / iStockphoto)

Histaminintoleranz bezeichnet primär eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, ausgelöst durch das aus der Nahrung aufgenommene Histamin.

Kurzfassung:

  • Bei einer Histaminintoleranz reagiert der Körper im Sinne einer pseudoallergischen Reaktion, ohne vorausgehende Sensibilisierung durch IgE-Antikörper.
  • Frauen (80%, 40± Jahre) sind deutlich häufiger betroffen als Männer.
  • Eine Rotweinunverträglichkeit ist oft der erste Hinweis.
  • Die Symptome sind unspezifisch und erfordern eine genaue Abklärung der Ursache.
  • Durch Anpassung der Ernährung, Medikamente oder Enzymersatztherapien kann eine Histaminintoleranz gut kontrolliert werden.

 


Was ist eine Histaminintoleranz?

Histaminintoleranz (HIT) ist definiert durch ein Ungleichgewicht zwischen Histamin und den Histamin abbauenden Enzymen Diaminoxydase (DAO) und N-Methyltransferase. Dieses Ungleichgewicht ist meistens durch einen Mangel an DAO bedingt. Es kann aber auch zu viel Histamin vorliegt oder eine Kombination aus beiden. In Summe heißt das, dass histaminhaltige Speisen weniger schnell abgebaut werden können.

Übersichtsarbeiten wurden von Comas-Basté 2020, Jarisch 2012, Zopf 2009 und Maintz 2007 publiziert. Überraschenderweise wird meist zwar die DAO Bestimmung beschrieben, aber der Histamin-Bestimmung wenig Raum eingeräumt.

Grund dafür könnte sein, dass die Histaminbestimmung aufwendig ist (Blut muss sofort in Eiswasser und dann in eine Kühlzentrifuge kommen, die oft nicht vorhanden ist). Daher wird Histamin meist nicht bestimmt. Dadurch ergibt sich logischerweise, dass die alleinige Bestimmung von DAO nur dann richtige Befunde liefert, wenn die Werte niedrig sind.

Normale oder erhöhte Werte können ohne gleichzeitige Bestimmung von Histamin nicht sicher interpretiert werden. Man könnte die HIT auch als Minimalform eines anaphylaktischen Schocks bezeichnen (niedriger Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall).

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Welche Symptome treten bei Histaminintoleranz auf?

Die Beschwerden treten in der Regel nach dem Verzehr von histaminreichen Lebensmitteln auf, wobei die Schwere der Symptome individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann. Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • Unverträglichkeit von Rotwein (oft erstes Symptom an HIT zu denken)
  • Kopfschmerzen und Migräne (Histamin ist ein typischer Auslöser)
  • rinnende Nase speziell nach dem Essen
  • Magen-Darm-Beschwerden (u.a. Blähungen, Blähbauch und Durchfall)
  • Übelkeit und/oder Erbrechen (Seekrankheit und Schwangerschaftserbrechen)
  • niedriger Blutdruck ist typisch (Histamin erweitert in Summe die Gefäße)
  • Hautrötungen im Gesicht (Flush nach Rotweinkonsum)
  • Atemprobleme (Asthma bronchiale kann durch Histamin ausgelöst werden)

Da die genannten Beschwerden auch bei anderen Krankheiten auftreten können, ist eine differentialdiagnostische Abklärung immer notwendig. Häufig ist HIT mit Fruktoseintoleranz (FIT), nicht aber mit Laktoseintoleranz, vergesellschaftet. Niedriger Blutdruck spricht dann für HIT, Heißhunger auf Süßes und Unverträglichkeit von Zwiebeln für FIT. Bei der FIT liegt eine Transportstörung vor, welche durch einen H²-Atemtest diagnostiziert werden kann.

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Wie wird eine Histaminintoleranz diagnostiziert?

  • Eine sorgfältige Anamnese (Krankengeschichte) ist sehr wichtig und gibt dem Arzt erste Hinweise. Rotweinunverträglichkeit, häufige Kopfschmerzen und Hypotonie (niedriger Blutdruck) sind typischerweise verdächtig.
  • Bestimmung von Histamin und DAO im Blut und eventuell Histamin im Stuhl und Methylhistamin im Urin.

Üblicherweise werden zur Bestätigung einer Erkrankung Provokationstests durchgeführt. Dies ist aber bei Histamin gefährlich und kann zu einem anaphylaktischen Schock führen und wird daher nicht empfohlen. Durch eine Provokation würde sich das Krankheitsbild verschlechtern und somit die Verdachtsdiagnose bestätigen. Eine Verschlechterung des Krankheitsbildes durch Zufuhr von Histamin kann aber nicht im Interesse eines Patienten sein.

Wenn es durch eine Zufuhr zu einer Verschlechterung kommt, dann muss im Umkehrschluss eine Reduktion von Histamin logischerweise zu einer Besserung führen. Deshalb wird eine histaminfreie Diät für 14 Tage empfohlen. Im Anschluss folgt wieder eine Blutabnahme für Histamin und DAO. Liegt eine HIT vor, dann bessert sich/verschwindet das Krankheitsbild und die Histamin und DAO-Werte bessern/normalisieren sich.

Auch eine sogenannte Kartoffel/Reis-Diät für eine Woche hat sich seit Jahrzehnten in der Dermatologie bei Urtikaria (Nesselsucht, durch Histamin bedingt) sehr bewährt.

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Wie wird eine Histaminintoleranz behandelt?

  • eine histaminarme Ernährung ist die wichtigste Maßnahme bei der Behandlung einer Histaminintoleranz (Importstopp).
  • weiters kann die Gabe von Antihistaminika empfohlen werden.
  • Enzymersatztherapie

Das Enzym Diaminoxidase, das hauptsächlich im Darm produziert wird und Histamin abbaut, kann man auch als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform zu sich nehmen. Die Einnahme empfiehlt sich vor dem Verzehr von besonders histaminhaltigen Nahrungsmitteln. Allerdings sollten entgegen den Empfehlungen der Hersteller nicht eine, sondern zwei bis drei Kapseln genommen werden, um eine Wirkung zu erzielen.

Histamin wird aber nicht nur enzymatisch durch die DAO und N- Methyltransferase abgebaut, sondern kann auch dosisabhängig durch Vitamin C abgebaut werden. Diese Wirkung kann bei Seekrankheit und Schwangerschaftsübelkeit (beides histaminbedingt) durch Vitamin C-haltiges Kaugummi erreicht werden. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass Allergiker einen erniedrigten Vitamin C Spiegel aufweisen und bei diesen das Histamin durch hochdosierte Vitamin-C-Infusionen abgebaut werden kann. Patienten mit Mastozytose (Anhäufung von Mastzellen) haben ein Histaminproblem und einen signifikant erniedrigten Vitamin C-Spiegel.

Eine deutsche Studie bei Gesunden zeigt bei 20% der Getesteten einen niedrigen Vitamin-C-Spiegel und bei 8% Werte an der Skorbut-Grenze. Dazu passen die Ergebnisse einer Operationsstudie (PONV = post operative nausea and vomiting): Bei jeder Operation in Vollnarkose kommt es zu einem Anstieg von Histamin. In Folge dessen sinken die Werte der Histamin-abbauenden Mechanismen DAO und Vitamin C. Vitamin C sinkt sogar hochsignifikant um den halben Wert an die untere Grenze der Norm, so dass nach einer Operation eine Vitamin-C-Infusion gegeben werden sollte, um normale Werte wiederherzustellen. Dies ist auch deshalb sinnvoll, da Vitamin C für die Wundheilung notwendig ist.

  • Da die DAO ein kupferabhängiges Enzym ist, kann bei DAO-Mangel die Bestimmung von Kupfer im Serum weiterhelfen.

+++ Mehr zum Thema: Behandlung von Histaminintoleranz +++

Vermeidung von Nahrungsmitteln mit hohem Histamingehalt

Nahrungsmittel, die vergleichsweise wenig Histamin enthalten, verursachen bei Menschen mit Histaminintoleranz keine oder kaum Beschwerden. Es gibt aber bestimmte Nahrungsmittel, die eine hohe Histamin-Konzentration aufweisen und binnen Minuten starke Symptome verursachen können. Nahrungsmittel die gut vertragen werden, gilt es zu kennen und Nahrungsmittel, die Beschwerden verursachen zu vermeiden.

Zu den Nahrungsmitteln mit sehr hohem Histamingehalt zählen:

  • reifer Käse (z.B. Parmesan, Camembert)
  • Salami und haltbare Würste
  • alkoholische Getränke (z.B. Rotwein, Champagner).
  • geräucherter/gepökelter Fisch
  • einige Gemüsesorten (z.B. Melanzani, Sauerkraut, Tomaten)

Der Weißwein "Grüner Veltliner“ enthält typischerweise wenig Histamin und ist meistens gut verträglich.

Da durch eine längere Lagerung bzw. Aufbewahrung von Lebensmitteln der Histamingehalt steigt, sollte auf möglichst frische Lebensmittel geachtet und Fertiggerichte sowie Kantinenessen so weit als möglich vermieden werden. Alle haltbaren Nahrungsmittel sind ebenso zu meiden.

Tiefgefrorenes ist hingegen meist unbedenklich. Zusätzlich sollte auf Nahrungsmittel, die andere biogene Amine enthalten (z.B. Ananas) oder die im Körper gespeichertes Histamin freisetzen können (z.B. Erdbeeren), geachtet werden. Zu den Lebensmitteln, die eine Freisetzung von Histamin fördern können, zählen außerdem:

  • Zitrusfrüchte
  • Papaya
  • Tomaten
  • Schokolade

Der Grund diese Nahrungsmittel zu meiden, liegt an deren Gehalt an Putrescin, das primär von der DAO abgebaut wird. Somit wird Histamin erst später von der DAO abgebaut und kann sich im Körper anhäufen.

+++ Mehr zum Thema: Welche Lebensmittel enthalten viel Histamin? +++

Medikamente können die Histaminfreisetzung steigern

Auch Medikamente können zu histaminspezifischen Symptomen führen. Zu den Medikamenten, die das Enzym DAO hemmen oder bei Allergikern die Histaminfreisetzung steigern können, zählen unter anderem zahlreiche Schmerzmittel, ein Antibiotikum und Präparate gegen Husten bzw. Bronchitis:

  • Acetylcystein
  • Acetylsalicylsäure
  • Ambroxol
  • Amitriptylin
  • Clavulansäure
  • Diclofenac
  • Ibuprofen
  • Kontrastmittel bei Röntgenuntersuchungen (fälschlich als Jodallergie bezeichnet)
  • Mefenaminsäure
  • Metamizol

Bei vorbekannter Histaminintoleranz sollte der Arzt vor der Verschreibung von Medikamenten und vor Operationen darüber informiert werden. In den meisten Fällen kann man meist problemlos auf ein anderes Präparat zurückgreifen. Allerdings kann man zur Sicherheit vorher ein Antihistaminikum nehmen.

+++ Mehr zum Thema: Unerwünschte Arzneimittelwirkung +++

Prognose und Verlauf einer Histaminintoleranz

Wie lange eine HIT bestehen bleibt ist unklar. Durch eine Anpassung der Ernährung lassen sich die Symptome jedoch oft so weit reduzieren, dass sie die Lebensqualität nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Behandlung der Histaminintoleranz sollte von einem Spezialisten überwacht werden.

Vorbeugende Maßnahmen

Bei einer Allergieimpfung (AIT, Allergen-Immuntherapie) wird nun auch international eine Antihistaminika-Prämedikation vor jeder Injektion empfohlen. Grundsätzlich ist eine Antihistaminika-Prämedikation auch bei allen anderen Impfungen (z.B. Corona) zu empfehlen.

Da die AIT bei HIT in 9/10 Fällen nicht wirkt, ist vor Beginn der AIT eine HIT zu behandeln und dann erst mit der AIT zu beginnen. Röntgenkontrastmittel werden bei HIT oft nicht vertragen. Der Röntgenologe ist im Vorfeld zu informieren und eine Antihistaminikagabe ist vor der Untersuchung notwendig.

Ebenso sollte vor jeder Operation und auch vor jedem Zahnarztbesuch zur Sicherheit ein Antihistaminikum genommen werden, da bei jeder Operation Histamin frei wird. Insektenstiche (Biene/Wespe) mit anamnestisch verstärkten Reaktionen sind auf HIT aber auch Mastozytose (erhöhter Tryptasewert im Blut) zu untersuchen.

+++ Mehr zum Thema: Allergen-spezifische Immuntherapie gegen Allergie +++

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Autoren:
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Medizinisches Review:
Univ. Prof. Dr. Reinhart Jarisch
Redaktionelle Bearbeitung:
,

Stand der medizinischen Information:
Quellen

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