Hundstage

Hitzschlag, Sonnenstich
Zu viel Sonne kann auch gefährlich werden. (RapidEye / iStockphoto)

Kommentar von Dr. Ludwig Kaspar zu den Themen Hitzschlag und Sonnenstich.

Heiß ist es in Österreich! Die einen freut‘s, die anderen stöhnen ob der drückenden Temperaturen. Aus medizinischer Sicht ist Sonnenlicht unverzichtbar: Es hebt die Stimmung, sorgt für die Bildung von Vitamin D und wird sogar als künstliches Licht bei psychischen Krankheiten eingesetzt. 
Zuviel des Guten kann aber gefährlich werden. Im Hochsommer sind Sonnenstiche oder gar Hitzeschläge häufig. Sie sind nicht dasselbe, sondern zwei gänzlich unterschiedliche Zustände! Während es beim Sonnenstich zu einer Reizung der Hirnhäute durch direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf kommt, ist der Hitzeschlag eine Störung des Allgemeinzustands durch Wärmestau. Ein Sonnenstich ist meist harmlos, Symptome wie Kopfschmerzen oder Schwindel legen sich in der Regel, wenn der Betroffene in den Schatten wechselt, viel trinkt und sich ausruht. Ein Hitzeschlag braucht rasches Handeln: Die Körpertemperatur kann auf 43°C ansteigen, ein lebensbedrohlicher Schockzustand droht. Bei Verdacht daher sofort die Rettung rufen!

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von netdoktor.ch


Autoren:

Redaktionelle Bearbeitung:
Mag. Julia Wild

Aktualisiert am:

Weitere Artikel zum Thema

Ein Sonnenstich ist eine Reizung der Gehirnhäute. Was kann man dagegen tun? Und wie lässt er sich vermeiden? Alle Informationen finden Sie hier.

In einer lebensbedrohlichen Situation heißt es für Eltern, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das Kind muss spüren, dass man alles unter Kontrolle hat.

Bei sehr hohen Temperaturen besteht die Gefahr eines Hitzeschlags - Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet.

Hitzeschlag