Oma 2.0

Hilfe per Telefon: Mit 1450 hat Österreich eine neue Rufnummer für Gesundheitsfragen. Dr. Kaspar über das Service, das Ambulanzen entlastet.

Früher war alles besser. Na gut, nicht alles. Aber zumindest waren die Ambulanzen nicht so überfüllt. Wer ein Wehwehchen hatte, griff erst einmal zu Omas Hühnersuppe oder anderen bewährten Geheimtipps aus der Familie. Die Nachbarin hatte essigsaure Tonerde daheim, man ging nicht wegen jedem Gelsenstich ins Spital.

Darüber, dass Patienten hier ein Stück ihrer Eigenverantwortung an das Gesundheitssystem abgeben, wurde schon oft geschrieben und geklagt. Andererseits: Was sollen sie denn sonst tun?! Noch nie waren wir mit einer derartigen Nachrichtenflut konfrontiert, darunter ausreichend Meldungen, die Furcht schüren, die verunsichern. Hat die Gelse möglicherweise Malaria übertragen? Lieber einen Profi fragen...

Genau das kann man jetzt telefonisch! Unter 1450 berät geschultes Personal anhand eines erprobten Abfrage-Protokolls. Das erspart unnötige Wege und entlastet die Ambulanzen. Die Erfahrungen zeigen nämlich: Nur 18% der Anrufe sind Notfälle, die rasch versorgt werden müssen. In den meisten Fällen können die Anrufer beruhigt zuhause bleiben. Fast wie zu Omas Zeiten: Mit Hühnersuppe, aber medizinisch abgesichert.

+++ Mehr zum Thema finden Sie unter 1450.at +++

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Autoren:

Redaktionelle Bearbeitung:
Nicole Kolisch

Stand der Information: Januar 2018

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