Unfruchtbarkeit der Frau

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Dr. Nicole Wendler

Nicole Wendler ist promovierte Biologin aus dem Bereich Onkologie und Immunologie. Als Medizinredakteurin, Autorin und Lektorin ist sie für verschiedene Verlage tätig, für die sie komplizierte und umfangreiche medizinische Sachverhalte einfach, prägnant und logisch darstellt.

Tanja Unterberger

Tanja Unterberger studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien. 2015 begann sie ihre Arbeit als Medizinredakteurin bei NetDoktor in Österreich. Neben dem Schreiben von Fachtexten, Magazinartikeln sowie News bringt die Journalistin auch Erfahrung im Podcasting und in der Videoproduktion mit.

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Eine Frau gilt als unfruchtbar, wenn sie innerhalb eines Jahres trotz regelmässigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht schwanger wird. Die Anzeichen für eine Unfruchtbarkeit (auch Sterilität) bei Frauen sind oft unspezifisch. Hormonstörungen, Alter, Fehlbildungen und Verletzungen der Eierstöcke und Eileiter können mögliche Ursachen sein. Lesen Sie hier mehr zu den Gründen, den möglichen Symptomen und wie sich Unfruchtbarkeit bei Frauen feststellen und behandeln lässt.

Unfruchtbarkeit: Frau

Kurzübersicht

  • Beschreibung: Unfruchtbarkeit (Sterilität) bei der Frau liegt vor, wenn sie innerhalb eines Jahres trotz regelmässigen, ungeschützten Sex nicht schwanger werden kann.
  • Symptome: Die Anzeichen sind meist unspezifisch und reichen von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr über starke Regelblutungen bis hin zu starker Körperbehaarung.
  • Diagnose: u.a. Gespräch mit dem Arzt, körperliche Untersuchung, Ultraschall, Hormonaustestung
  • Ursachen: Häufige Gründe sind das Alter der Frau, Hormonstörungen, Erkrankungen (z.B. Endometriose), genetische Ursachen oder körperliche Fehlbildungen.
  • Behandlung: z.B. Hormonbehandlung, künstliche Befruchtung (z.B. intrauterine Insemination (IUI), In-vitro-Fertilisation (IVF), intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)), gesunder Lebensstil

Wann ist eine Frau unfruchtbar?

Als unfruchtbar gilt eine Frau dann, wenn sie trotz regelmässigen Geschlechtsverkehrs ohne Verhütungsmittel innerhalb von einem Jahr nicht schwanger wird. Ist eine Frau hingegen bereits schwanger, kann aber das Kind nicht bis zur Lebensreife austragen, sprechen Mediziner von Infertilität.

Wie viele Frauen sind unfruchtbar?

Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gelten etwa 186 Millionen Menschen weltweit als unfruchtbar. Der Grund für Unfruchtbarkeit liegt dabei zu etwa einem Drittel bei der Frau und zu einem Drittel beim Partner. In den restlichen Fällen sind die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch bei beiden zu finden oder sie bleiben unbekannt.

Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Beitrag Unfruchtbarkeit.

Anzeichen für Unfruchtbarkeit bei Frauen

Bin ich unfruchtbar? Viele Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch quält diese Frage. Stellt sich trotz ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft ein, ist eine Frau eventuell tatsächlich unfruchtbar. Neben der ungewollten Kinderlosigkeit ist es gar nicht so einfach, weitere Anzeichen auszumachen, die eindeutig auf eine Sterilität der Frau hindeuten. Mögliche Symptome sind unter anderem:

  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • chronische Unterbauchschmerzen
  • starke Regelschmerzen (Dysmenorrhoe)
  • starke und lange Monatsblutungen (Hypermenorrhoe)
  • Fehlbildungen der Geschlechtsorgane (z.B. durch Endometriose, Myome)
  • schwache Blutungen (Hypomenorrhoe)
  • Zwischenblutungen (Metrorrhagie)
  • Fehlgeburten
  • übermässige Behaarung (deutet auf zu viele männliche Hormone hin; Hirsutismus)
  • Austritt von Flüssigkeit aus der Brust (Galaktorrhoe)

Ob es sich dabei allerdings wirklich um Anzeichen für eine Unfruchtbarkeit der Frau handelt, lässt sich erst nach eingehender Untersuchung beim Frauenarzt feststellen.

Wie kann man Unfruchtbarkeit bei Frauen feststellen?

Meist sind mehrere Untersuchungen und Tests nötig, um eine Unfruchtbarkeit bei der Frau festzustellen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Gespräch mit dem Arzt (z.B. über Regelmässigkeit, Stärke und Dauer der Regelblutung, bestehende Erkrankungen, Medikamenteneinnahme)
  • gynäkologische Untersuchung (z.B. Untersuchung der äusseren Geschlechtsorgane, der Bauchdecke und der Brust)
  • Ultraschall (Sonographie)
  • gynäkologischer Abstrich: Pap-Test, Beschaffenheit des Zervixsekrets (Farnkrauttest), Untersuchung auf Bakterien
  • Basaltemperaturkurve oder Zyklusmonitoring (zur Überprüfung des Eisprungs)
  • Hormonuntersuchung: Östrogene, luteinisierendes Hormon (LH), follikelstimulierendes Hormon (FSH), Androgene (Testosteron, DHEA-S), Prolaktin, Progesteron, Schilddrüsenhormone, Anti-Müller-Hormon
  • Eileiteruntersuchung: Ultraschalluntersuchung (Hysterosalpingo-Kontrastsonografie) und Röntgen der Eileiter (Hysterosalpingografie) zur Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit, Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie)
  • evtl. genetische Untersuchung mittels Blutuntersuchung

Nicht immer liegt die Ursache für Unfruchtbarkeit bei der Frau. Der Grund für Unfruchtbarkeit kann auch beim Partner liegen oder bei beiden gemeinsam. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich sowohl die Frau als auch der Mann auf eine mögliche Unfruchtbarkeit untersuchen lassen.

Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Beitrag Unfruchtbarkeit des Mannes.

Ursachen für Unfruchtbarkeit der Frau

Neben Faktoren, die eine Sterilität bei beiden Geschlechtern gleichermassen begünstigen (z.B. Übergewicht, Nikotin, Drogen, Alkohol oder Stress) gibt es geschlechtsspezifische Ursachen, die bei Frauen zu Problemen beim Schwanger werden führen können.

Wenn eine Frau nicht schwanger werden kann, liegt dies häufig an folgenden Gründen:

Fortgeschrittenes Alter

Heutzutage entscheiden sich Paare immer später dazu, eine Familie zu gründen. Allerdings erhöht sich schon ab dem 30. Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit für eine Unfruchtbarkeit der Frau: So liegt die Chance von Frauen, mit 30 Jahren innerhalb eines Jahres erfolgreich schwanger zu werden, bei 75 Prozent; mit 35 Jahren sinkt der Wert auf 66 Prozent. Mit 40 Jahren beträgt er nur noch 44 Prozent. Der Grund: Anzahl und Qualität der Eizellen gehen mit dem Alter zurück, und es steigt die Wahrscheinlichkeit für Chromosomenschäden, Fehlgeburten, Komplikationen und Unfruchtbarkeit. Eine Frau sollte daher mit dem Kinderkriegen nicht allzu lange warten.

Hormonelle Störung

Bei rund 30 bis 40 Prozent der betroffenen Frauen ist eine hormonelle Störung Grund für ihre Unfruchtbarkeit. Läuft der weibliche Hormonhaushalt nicht reibungslos, führen folgende Probleme zur Unfruchtbarkeit:

  • Die Frau produziert zu wenig oder keine Eizellen.
  • Der Eisprung findet nicht statt (Anovulation).
  • Der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung einer befruchteten Eizelle bleibt aus.
  • Die Konsistenz des Zervixschleims (im Gebärmutterhals) erschwert das Eindringen der Samenzelle.

Hormonell bedingte Zyklusstörungen können unterschiedlicher Art sein: Manchmal ist der Zyklus verlängert (Oligomenorrhoe) oder verkürzt (Polymenorrhoe) oder die Regelblutung bleibt komplett aus (Amenorrhoe).

Hormonelle Störungen als Ursache der weiblichen Unfruchtbarkeit betreffen in vielen Fällen die Geschlechtshormone wie etwa Östrogen, Prolaktin, Gonadotropin und das Gelbkörperhormon Progesteron. Beispielsweise weisen Frauen mit starkem Übergewicht (Adipositas) oft erhöhte Blutspiegel für Testosteron und Östrogen auf. Genauso kann auch Untergewicht die Fruchtbarkeit infolge Störungen der Geschlechtshormone negativ beeinflussen. Manchmal steckt hinter einer Unfruchtbarkeit der Frau das Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom). Mitunter führt ein sogenanntes Porlaktinom – ein gutartiger Tumor der Hypophyse – dazu, dass Prolaktin im Gehirn ausgeschüttet wird und so den Eisprung stört.

Neben Geschlechtshormonen sind auch sehr oft Schilddrüsenhormone für die Unfruchtbarkeit der Frau verantwortlich: Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) führt vor allem zu Fehlgeburten (Aborten). Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bringt die Hormone Prolaktin und das luteinisierende Hormon durcheinander, was Problemen beim Eisprung verursachen kann.

Darüber hinaus löst mitunter auch ein gestörter Insulinstoffwechsel bei Diabetes eine weibliche Unfruchtbarkeit aus (Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon).

Organische Ursachen

Es kommt vor, dass eine hormonelle Störung eine organische Ursache hat. Gründe dafür sind unter Umständen aber auch eine angeborene Fehlbildung, eine Operation oder Krankheiten. Frauen mit verklebten, vernarbten bzw. verwachsenen oder verschlossenen Eileitern beispielsweise haben oft Probleme, schwanger zu werden. Auslöser dafür können sein:

  • Entzündungen (z.B. Eileiterentzündung)
  • Infektionen (z.B. Chlamydien)
  • Endometriose (wenn Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutterhöhle in andere Unterleibsorgane wächst)
  • Verwachsungen nach Operation
  • Spirale
  • Eierstockzysten
  • gutartiger Tumor der Gebärmutter (Myom)
  • hormonproduzierende Tumore

Immunologische Sterilität

Manchmal ist auch das Immunsystem schuld daran, dass eine Frau unfruchtbar ist. Frauen produzieren in diesem Fall Antikörper, die sich gegen die eigenen Eizellen oder gegen die Samenzellen des Partners richten: Die Abwehrzellen binden an den Keimzellen und blockieren sie so. Eine erfolgreiche Befruchtung ist dann nicht möglich.

Psyche, Stress oder Sexualstörung

Oftmals ist organisch alles in Ordnung, dennoch wird die Frau nicht schwanger. In diesem Fall gilt es, mögliche innere Konflikte genauer zu analysieren, denn die Psyche trägt nicht unwesentlich zu einer erfolgreichen Fortpflanzung bei. Ängste, Stress, Anspannung sowie starke körperliche Belastung bringen den weiblichen Hormonhaushalt schnell durcheinander. Auch Sexualstörungen (z.B. Libidoverlust, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) in der Paarbeziehung erschweren die Fortpflanzung.

Genetische Defekte

Als mögliche Ursache für die Unfruchtbarkeit der Frau kommen auch genetische Veränderungen in Frage. Diese können beispielsweise zu Problemen bei der Zellteilung führen, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht weiterentwickelt und auch nicht in der Gebärmutter einnistet. Auch das sogenannte Turner-Syndrom, bei dem Betroffene nur ein Geschlechtschromosom besitzen, resultiert in der Unfruchtbarkeit der Frauen.

Mehrere Fehlgeburten

Viele Frauen werden zwar schwanger, erleiden aber immer wieder eine Fehlgeburt (Abort). Gründe können Fehlbildungen der Gebärmutter, eine Chromosomenstörung beim Kind, Infektionen, Myome oder Schilddrüsenstörungen sein. Nicht immer lässt sich die Ursache jedoch finden.

Unfruchtbarkeit der Frau: Behandlung

Abhängig von der Diagnose sind folgende Behandlungen möglich:

  • hormonelle Stimulation der weiblichen Eierstöcke mit Medikamenten (z.B. in Form von Tabletten oder Spritzen)
  • Hormontherapie: Hemmung oder Gabe von bestimmten Hormonen (z.B. Östrogen, Prolaktin, Gonadotropin, Progesteron)
  • Kryokonservierung (Einfrieren) der Eizellen
  • Operation (z.B. der Arzt entfernt Verwachsungen), um die Durchgängigkeit der Eileiter zu verbessern
  • Intrauterine Insemination (IUI): Der Arzt bringt Spermien direkt mithilfe einer Spritze oder indirekt mit einem Plastikschlauch in die Gebärmutter, den Gebärmutterhals oder die Eileiter ein.
  • Künstliche Befruchtung bei Eileiterverschluss, Endometriose oder immunologischer Sterilität: z.B. In-vitro-Fertilisation (IVF: künstliche Befruchtung), intratubarer Gametentransfer (GIFT: sowohl Samenzellen als auch Eizellen werden gleichzeitig in den Eileiter eingebracht), In-vitro-Maturation (IVM) (Eizellen reifen in einem Reagenzglas, bevor sie befruchtet und anschliessend direkt in den Eileiter eingebracht werden)

Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung sowie Stressabbau (z.B. durch Meditation, autogenes Training, Biofeedback, Atemübungen oder progressive Muskelrelaxation) begünstigen den Behandlungserfolg.

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Wissenschaftliche Standards:

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Vorlage:
Martina Feichter
Autoren:
Dr. Nicole Wendler
Dr.  Nicole Wendler

Nicole Wendler ist promovierte Biologin aus dem Bereich Onkologie und Immunologie. Als Medizinredakteurin, Autorin und Lektorin ist sie für verschiedene Verlage tätig, für die sie komplizierte und umfangreiche medizinische Sachverhalte einfach, prägnant und logisch darstellt.

Tanja Unterberger
Tanja Unterberger

Tanja Unterberger studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien. 2015 begann sie ihre Arbeit als Medizinredakteurin bei NetDoktor in Österreich. Neben dem Schreiben von Fachtexten, Magazinartikeln sowie News bringt die Journalistin auch Erfahrung im Podcasting und in der Videoproduktion mit.

Quellen:
  • BKiD - Deutsche Gesellschaft für Kinderwunschberatung e.V.: "Psychosoziale Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch" unter: www.bkid.de (Abruf: 14.01.2021)
  • Bundesministerium für Justiz (BMJ): Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetz 2015 – FMedRÄG 2015), unter: www.parlament.gv.at (Abgerufen am 12.05.2022)
  • Bundesverband der Frauenärzte e.V.: "Ungewollt kinderlos & Fruchtbarkeitsstörungen" unter: www.frauenaerzte-im-netz.de (Abruf: 14.01.2021)
  • European Society of Human Reproduction and Embryology: ESHRE Guideline Female Fertility Preservation (2020), unter: www.eshre.eu (Abgerufen am 12.05.2022)
  • European Society of Human Reproduction and Embryology: Factsheet on infertility – prevalence, treatment and fertility decline in Europe (2021), unter: www.eshre.eu (Abgerufen am 12.05.2022)
  • Garolla et al.: Practical Clinical and Diagnostic Pathway for the Investigation of the Infertile Couple. In: Front. Endocrinol., 19 January 2021, unter: www.frontiersin.org (Abgerufen am 12.05.2022)
  • Gätje R. et al: Kurzlehrbuch Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 2. Auflage, 2015
  • Infoportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: "Fruchtbarkeitsstörungen bei der Frau" unter: www.familienplanung.de (Abruf: 14.01.2021)
  • Infoportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: "Wartezeiten" unter: www.familienplanung.de
  • S2k-Leitlinie: Psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen (Stand 2019)
  • Universitätsklinikum Bonn, Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin: "Kinderwunsch" unter: www.kinderwunsch-uni-bonn.de (Abruf: 14.01.2021)
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO): Unfruchtbarkeit (Stand: September 2020), unter: www.who.int (Abgerufen am 12.05.2022)
  • Weyerstahl, T. & Stauber, M.: Duale Reihe – Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2013
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