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Wiener Spitäler kämpfen gemeinsam gegen Krebs

Wiener Spitäler kämpfen gemeinsam gegen Krebs.
Wiener Spitäler kämpfen gemeinsam gegen Krebs. (Wavebreakmedia / iStockphoto)

Im Vienna Cancer Center steht allen Wienerinnen und Wienern modernste Krebsmedizin zur Verfügung.

Im Vienna Cancer Center profitieren Krebspatientinnen und -patienten von den Erfahrungen und der Zusammenarbeit aus sechs Wiener Spitälern plus der Universitätsklinik AKH Wien. Diese Kooperation ist einzigartig in Österreich und ermöglicht allen Wienerinnen und Wienern eine schnellere sowie  effizientere Behandlung und macht Wien so zu einem relevanten Krebsforschungszentrum in Europa. 

Überblick behalten

Das Vienna Cancer Center schließt vorerst die internistisch-onkologischen Zentren des AKH Wien und der MedUni Wien sowie fünf KAV-Häuser und das private St.-Josef-Spital in Wien-Hietzing zusammen. Diese Zusammenführung ermöglicht eine bessere Steuerungsmöglichkeit des stetig steigenden Kostendrucks in der Onkologie und die Option im Rahmen von klinischen Studien innovative Medikamente kostengünstig zur Verfügung stellen zu können. Auch die Verfügbarkeit von freien Betten ist auf diese Weise besser zu organisieren.

Gemeinsame Standards im Bereich der Diagnostik, der Therapie und Nachsorge sowie der Rehabilitation nach einer Krebserkrankung sollen außerdem dafür sorgen, dass es keinen Unterschied macht, in welchem der sieben VCC-Spitäler die Patientinnen und Patienten behandelt werden.

Bessere Versorgung

„Durch die mit dem Vienna Cancer Center verbesserte Zusammenarbeit der Expertinnen und Experten profitieren Tumorpatientinnen und -patienten im Rahmen von klinischen Studien direkt vom wissenschaftlichen Fortschritt“, so Christoph Zielinski, Leiter der Uniklinik für Innere Medizin im AKH Wien. In anderen Städten, in denen solche onkologischen Zentren bereits etabliert sind, konnte die Lebenserwartung von Patientinnen und Patienten erheblich verlängert werden.

Gleiche Therapie für alle Patientinnen und Patienten

„Patientinnen und Patienten bekommen nicht nur die modernste Medizin, sondern auch die Chance, die neuesten Medikamente und Therapieformen im Rahmen von klinischen Studien zu erhalten“, so Zielinski.

Im Wien sind derzeit rund 31.000 Menschen wegen Krebs in Behandlung. Jährlich erkranken rund 3.400 Männer und 3.700 Frauen.

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