Richtiger Ablauf in der Sauna

Wir informieren Sie, wie der richtig Ablauf in der Sauna, von der Dusche bis zum Kaltwasser, funktioniert.

Der erste Weg führt in die Dusche.

Nach einer gründlichen Reinigung sollten Sie sich kräftig abfrottieren. Wichtig ist, nicht nass in die Saunakammer zu gehen. Das verzögert das Schwitzen.

Erste, zweite oder dritte Bank?

Hier gilt die Devise, "kurz und intensiv" schwitzen, deshalb sollte auch ein Anfänger eher die mittlere Bank benutzen. Das ist schonender für Herz und Kreislauf, als auf der untersten Bank langsam vor sich hin zu schwitzen.

Sitzen oder liegen?

Die beste Position ist die Rückenlage. Der Körper befindet sich in einer Temperaturzone und auch die Muskeln entspannen sich so am besten. Ist dafür nicht ausreichend Platz vorhanden, empfiehlt sich die Sitzhaltung mit angewinkelten Beinen. Also die Beine nicht auf die untere Bank aufstellen, das belastet den Kreislauf.

Wie lange tut gut und was ist pure Übertreibung?

Der erste Saunagang darf zwischen acht und zwölf Minuten dauern. Beim zweiten Gang können es dann 15 Minuten sein - aber nicht mehr, denn es gilt wiederum das Motto, "kurz und intensiv" ist besser. Wer einmal pro Woche in die Sauna geht, sollte zwei Gänge einplanen und sich nie mehr als drei Gängen unterziehen. Wer jeden Tag in die Sauna geht, sollte nur einen Gang durchführen.

Aufguss - ja oder nein?

Der Aufguss ist sicher der Höhepunkt des Saunabesuchs, aber auch ohne ihn ist das Schwitzbad ein vollwertiger Saunagang mit allen positiven Auswirkungen auf den Körper. Macht man den Aufguss mit, sollte man nicht erst unmittelbar davor in die Kammer gehen. Beim Aufguss steigt der Wassergehalt in der Luft um ca. 50 Prozent, dadurch erhält der Körper einen zusätzlichen Hitzereiz.

++ Mehr zum Thema: Der Aufguss ist keine Notwendigkeit ++

Abkühlung muss sein!

Nach dem Saunagang sollte man zur Abkühlung erst mal an die frische Luft. Um den Kreislauf auf Touren zu bringen, gehen Sie auf und ab, und bewegen Sie sich! Noch bevor Ihnen kalt wird, ab unter die kalte Dusche, oder spritzen sich mit dem Kaltwasser-Schlauch ab, z. B. beim Bein beginnen und Richtung Herz gehen. Wer will und aus medizinischer Sicht auch darf, kann ins kalte Wasserbecken eintauchen. Das Tauchbecken ist nicht jedermanns Sache und muss auch nicht unbedingt sein.

Anschließend empfiehlt sich ein warmes Fußbad. Das erweitert die Blutgefäße und ermöglicht so den Wärmetransport aus dem Körperinneren an die Hautoberfläche.

Ruhepause & Trinken

Jetzt haben Sie sich eine Ruhepause verdient - mindestens 15 Minuten.

Trinken Sie nicht zwischen den Saunagängen - das würde den Entschlackungsprozess zunichte machen.

Nach dem letzten Saunagang

Nach dem letzten Saunagang keinesfalls mehr duschen. Ihre Haut ist jetzt absolut sauber, eine nochmalige Dusche würde die Haut nur austrocknen. Wichtig ist jetzt, Ihre Haut mit einer fettreichen Creme ausgiebig zu verwöhnen.

++ Mehr zum Thema: Wissenswertes über Sauna, Dampfbad & Hamam ++

++ Mehr zum Thema: So wirkt die Sauna auf den Körper ++

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von netdoktor.ch


Autoren:

Aktualisiert am:

Weitere Artikel zum Thema

Schwerpunkt Haare und Kopfhaut: Alles zum Thema Haarausfall sowie der Pflege von trockenem, fettigem und strapaziertem Haar.

Etwa die Hälfte aller 50- bis 70-Jährigen leidet unter sehr trockener Haut, die auch als Altershaut bezeichnet wird. Dies ist bedingt durch die …

zur Übersicht