Hausmittel gegen den Winterblues

Was Sie tun können, damit sich Verstimmungen dunkler Wintertage nicht zum Winterblues auswachsen.

Das kann sich wahrlich auf die Stimmung schlagen: In der Früh schon vor Sonnenaufgang außer Haus und abends nach dem Büro erst nach Sonnenuntergang wieder heimkommen. Verminderte Lebensfreude, Heißhungerattacken und Antriebslosigkeit können da die Folge sein.

Frische Luft und Vitamin D

Was kann man jetzt selbst dagegen Gutes tun? Ganz wichtig und an oberster Stelle steht viel Bewegung im Freien. Auch wenn die Sonne nicht sehr stark scheint, so kommen doch immer einige UV-Strahlen durch. Diese sind das beste Mittel, um die körpereigene Produktion von Vitamin D anzuregen.

Sollte das zu wenig sein, so macht es in unseren Breitengraden auch durchaus Sinn, Vitamin D von außen zuzuführen.

Den Stoffwechsel mit Nährstoffen versorgen

Psychische Balance und ausgeglichene Nerven haben auch sehr viel mit einer optimalen Nährstoffversorgung des Stoffwechsels zu tun - allen voran die B-Vitamine, Kupfer und Magnesium. Achten Sie darauf, dass sie mit diesen Nährstoffen immer gut versorgt sind!

Johanniskraut – Stimmungsaufheller der Natur

Als der Stimmungsaufheller der Natur gilt das Johanniskraut, eine alte Heilpflanze, die seit Jahrhunderten schon verwendet wird. Johanniskraut gilt als hochwirksames Therapeutikum bei Stimmungsveränderungen und depressiver Stimmungslage.

Obwohl Johanniskrautextrakte rein pflanzlichen Ursprungs sind, gilt er doch als hochwirksam und hat auch ein Wechselwirkungspotenzial mit vielen anderen Medikamenten. Sprechen Sie daher vor der Einnahme des Johanniskrauts mit Ihrer Apothekerin und Ihrem Apotheker darüber.

Ab zum Arzt bei anhaltender Verstimmung

Klingen die Beschwerden nicht ab oder verschlimmern sich sogar, ist ein Arztbesuch unbedingt angesagt, da es sich um eine ausgewachsene Depression handeln könnte. Hier ist, wie bei jeder Erkrankung, eine entsprechende Behandlung notwendig. Zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen – rund jeder Fünfte ist einmal im Leben von einer Depression betroffen!

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Redaktionelle Bearbeitung:
Katrin Derler, BA

Aktualisiert am:

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