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Künstliche Befruchtung: Wer bezahlt das alles?

Künstliche Befruchtung: Woher finanzielle Unterstützung?
In Österreich gibt es für Kinderwunschpaare finanzielle Unterstützung. (wildpixel)

Frage: Ich habe Verwachsungen im Unterleib und kann nicht auf natürlichem Wege schwanger werden. Ich würde mich gerne künstlich befruchten lassen. Wer trägt dafür die Kosten?

In Österreich besteht für viele Kinderwunschpaare die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung, wenn Behandlungen durch bestimmte Methoden der medizinisch unterstützten Fortpflanzung (Maßnahmen der In-vitro-Fertilisation) zur Erfüllung des Kinderwunsches notwendig sind. In Ihrem Fall würde wahrscheinlich der sogenannte „IVF Fond“ 70% der Behandlungskosten einer künstlichen Befruchtung übernehmen, wenn aufgrund ihrer Verwachsungen ein sog. medizinische Indikation besteht und sie das Alter von 40 Jahren noch nicht überschritten haben. Die Kosten für die Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch sind allerdings von mehreren Faktoren abhängig und nicht exakt vorherzusagen.

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Autoren:
Dr. med. Eva Lehner-Rothe
Redaktionelle Bearbeitung:
Tanja Unterberger, Bakk. phil.

Aktualisiert am:

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