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39. Schwangerschaftswoche (39. SSW)

Baby Newsletter
  • 39. SSW

    Die Schwangerschaft geht nun langsam zu Ende, der errechnete Geburtstermin steht vor der Tür. (kak2s , Shutterstock)

  • 39. SSW

    Viele Frauen bemerken einige Veränderungen an Ihrem Körper, die darauf hindeuten können, dass es nun bald losgeht. (Umkehrer , Shutterstock)

  • 39. SSW

    Im zehnten Schwangerschaftsmonat ist die Entwicklung Ihres Kindes abgeschlossen. Die Organe, auch die Lunge, sind nun voll ausgereift und Ihr Baby ist bereit, auf die Welt zu kommen. In der 37. SSW ist es etwa 48 cm groß, in der 40. SSW bzw. zum Zeitpunkt der Geburt sind es etwa 50 bis 53 cm. Auch die Plazenta hat nun ihre endgültige Größe erreicht. Die Menge des Fruchtwassers nimmt immer weiter ab und Ihr Baby hat nur mehr sehr wenig Platz für Bewegungen. Es ist nun insgesamt sehr ruhig geworden. (netdoktor; medizinisches Review: Dr. Martin Metzenbauer)


39. SSW: Entwicklung des Babys

Schematische Darstellung 39. SSW
(Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com)

Die durchschnittliche Größe eines Babys bei der Geburt beträgt 50 bis 52 cm – diese Größe hat es jetzt langsam erreicht.

Es wird bei der Geburt ungefähr 3.250 bis 3.500 Gramm schwer sein. Seine Fußgröße beträgt etwa 8 cm und sein Kopf hat einen Durchmesser von ungefähr 10 cm.

Ihr Baby ist nun ruhiger geworden, da es weniger Platz hat, um sich zu bewegen. Seine Organe und seine Lunge sind voll ausgereift und es ist bereit, auf die Welt zu kommen.

+++ Mehr zum Thema: Geburtsposition +++

39. SSW: Was tut sich bei der Mutter?

Die Schwangerschaft geht nun langsam zu Ende, der errechnete Geburtstermin steht vor der Tür. Vielleicht spüren Sie schon seit einiger Zeit immer wieder Wehen und bemerken auch einige andere Veränderungen an Ihrem Körper.

Anzeichen, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lässt:

  • Viele Frauen berichten in den letzten Tagen vor der Geburt über eine starke innere Unruhe oder schlechten Schlaf.
  • Einige Frauen klagen über Schmerzen im Bereich der Beckenknochen und haben das Gefühl, nicht mehr angenehm sitzen zu können. Ebenso treten häufig ziehende Schmerzen im Kreuz- oder Schambeinbereich auf.
  • Auch das Auftreten von dünnflüssigem Stuhl oder Durchfall kann dem Beginn der Wehen vorangehen.
  • Der vaginale Ausfluss kann sich in den letzten Tagen vor der Geburt verändern. Oft wird er flüssiger oder leicht blutig; eventuell bemerken Sie den Abgang eines weißlich-glasigen Schleimpfropfs – dieses Geschehen wird auch "Zeichnen" genannt. In der Schwangerschaft verschließt dieser Pfropf als Barriere den Gebärmutterhals. Er kann gleichzeitig mit dem Einsetzen der ersten Wehen oder schon einige Tage davor abgehen.

Geburtswehen erkennen

Daran erkennen Sie, ob es sich sich um Geburtswehen oder Senkwehen handelt:

  • Typisch für beginnende Geburtswehen bzw. Eröffnungswehen ist, dass sie regelmäßig auftreten.
  • Die Dauer der einzelnen Wehen nimmt kontinuierlich zu und der Abstand dazwischen wird immer kürzer. Durch die Öffnung des Muttermundes können sie von leichtem Blut- oder Flüssigkeitsverlust begleitet sein.
  • Eine gute Möglichkeit, echte Geburtswehen von Schwangerschaftswehen zu unterscheiden, ist die Reaktion auf Wärme. Schwangerschaftswehen werden bei Wärme schwächer, Geburtswehen nehmen bei Wärme an Intensität zu.
  • Legen Sie sich mit einer Wärmflasche oder einem warmen Kirschkernkissen ins Bett oder nehmen Sie ein warmes Vollbad. Sie sollten allerdings nicht baden, wenn Sie alleine zu Hause sind, da viele Frauen in dieser Zeit an Kreislaufproblemen leiden und es durch das warme Wasser zu einem Blutdruckabfall kommen kann.

+++ Mehr zum Thema: Geburtsschmerz +++

Geburt: Wann sollte ich ins Krankenhaus fahren?

Ins Krankenhaus fahren sollten Sie in folgenden Situationen:

  • Wenn die Wehen über einen Zeitraum von etwa 1 bis 1,5 Stunden in regelmäßigen Abständen wiederkehren (etwa alle 5 bis 10 Minuten) und die Dauer der einzelnen Wehen länger wird (mehr als 40 bis 50 Sekunden).
  • Bei starken Blutungen
  • Bei einem Blasensprung; danach sollten Sie optimalerweise liegend ins Krankenhaus transportiert werden (Gefahr eines Nabelschnurvorfalls).

Sind Sie unsicher oder fühlen Sie sich unter der Betreuung Ihrer Hebamme oder Ihres Arztes wohler fühlen, können Sie natürlich auch schon früher oder bei anderen Anzeichen ins Krankenhaus fahren!

Überlegen Sie schon im Vorhinein, wen Sie bei der Geburt dabeihaben möchten bzw. wer schnell zur Stelle sein könnte, um etwa auf Ihre anderen Kinder aufzupassen, sobald es losgeht.

Besprechen Sie mit Ihrem Partner oder einer Freundin, ob er/sie bei Einsetzen der Wehen oder bei einem Blasensprung jederzeit erreichbar ist und Sie ins Krankenhaus begleiten kann.

+++ Mehr zum Thema: Wann beginnt eine Geburt? +++

Die 39. SSW im Überblick

Die 39. SSW Baby Mama Untersuchung
Die Geburt steht kurz bevor! Ist die Krankenhaustasche schon gepackt? Wer begleitet Sie ins Krankenhaus? Wer kümmert sich um Geschwisterkinder?

Das Baby ist in etwa 50 bis 52 cm groß. Bei der Geburt wird es in etwa 3.250 bis 3.500 Gramm.

Es wird nun ruhiger, da es schon sehr wenig Platz hat.

Manche Schwangere werden so kurz vor der Entbindung ruhiger, andere verspüren eine gewisse innere Unruhe. Wärme kann bei Senkwehen lindernd wirken. Je nach Situation kann nun ein CTG oder ein Ultraschall oder eine vaginale Untersuchung zur Überprüfung des Muttermundes durchgeführt werden.

 

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Autoren:
,
Medizinisches Review:
OÄ Dr. Angela Ramoni
Redaktionelle Bearbeitung:

Aktualisiert am:
Quellen

 Weyerstahl T., Stauber M.: Gynäkologie und Geburtshilfe, Duale Reihe; Georg Thieme Verlag KG Stuttgart; 4. Auflage 2013

Huch R.: Glücklich schwanger von A bis Z - Gut beraten in 280 Alltagsfragen: von Autofahren bis Zunehmen; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2011

Jahn-Zöhrens U.: Entspannt erleben – Schwangerschaft und Geburt; Hrsg: Deutscher Hebammenverband e.V.; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2011

Huch R., Largo R.: Schwangerschaft, Geburt und erste Babymonate; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2009

Sonntag K.: Schwanger! Tag für Tag: Mein Kalender für eine aufregende Zeit; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2009

Ulfig N.: Kurzlehrbuch Embryologie; Georg Thieme Verlag KG Stuttgart; 2.Auflage 2009

Sadler T.W.: Medizinische Embryologie; Georg Thieme Verlag Stuttgart; 11.Auflage 2008

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