Matomo pixel

Babys 7. Woche

1. - 12.Woche
4. - 12. Monat
Babys Lebenswoche
Babys Lebensmonat
Baby Newsletter

Ein Kind ist da – und mit ihm viele Fragen! netdoktor.at begleitet Sie Woche für Woche durch das erste Lebensjahr.

An Verhütung denken!

Spätestens jetzt ist es für Eltern an der Zeit, sich über die Verhütung Gedanken zu machen. Sechs bis acht Wochen nach der Entbindung setzt bei den meisten Müttern, die nicht stillen, die Regelblutung wieder ein. Sie ist meist stärker oder dauert länger, außerdem können die ersten zwei bis drei Zyklen nach der Geburt noch unregelmäßig sein.

Bei stillenden Müttern bleibt die Regelblutung meist noch aus, da das Hormon Prolaktin neben der Milchproduktion auch für eine Unterdrückung der Eizellreifung sorgt. Stillen ist jedoch keinesfalls eine zuverlässige Verhütungsmethode!

Körperhaltung

Die Muskeln des Babys werden nun immer kräftiger und die Bewegungen fließender. Liegt es auf dem Bauch, kann es seinen Kopf und die Schultern schon für einen kurzen Moment anheben. Bald wird es auch versuchen, sich von einer Seite auf die andere zu drehen. Wann genau dies sein wird, lässt sich nicht genau vorhersagen. Daher sollten Babys ab jetzt nicht mehr unbeaufsichtigt auf erhöhten Flächen wie etwa dem Wickeltisch liegen.

Die Hände sind nun nicht mehr zur Faust geschlossen, sondern öffnen sich zusehends. Das Baby beginnt, seine Hände ausgiebig zu betrachten, und nimmt sie eventuell schon in den Mund. Findet es Gefallen an einem Gegenstand, streckt es die Hand nach ihm aus, kann ihn aber wahrscheinlich noch nicht greifen.

Babyspeck

Viele Kinder haben in diesem Alter schon den typischen „Babyspeck“: kleine Fettpölsterchen im Gesicht, an den Schultern, den Oberschenkeln und am Gesäß. Das ist kein Grund zur Sorge und kein Zeichen für Übergewicht.

Interaktion

Wenn das Baby vertraute Gesichter erblickt, strampelt es wild mit Armen und Beinen und zeigt so seine Freude. Es beginnt nun, die typischen Babylaute von sich zu geben: Gurgeln, Glucksen, Gurren und Brabbeln. All diese Lautäußerungen werden noch unbewusst abgegeben, dienen aber bereits dem späteren Spracherwerb. Eltern reagieren darauf intuitiv richtig: Sie animieren das Kind, zu „sprechen“, und unterhalten sich mit ihm. Babys in diesem Alter sind bereits gute Zuhörer. Sie sind stets daran interessiert, was Mama und Papa sagen, auch wenn sie das Gesagte noch gar nicht genau verstehen. Langsam erkennen sie auch, dass sie mit der eigenen Stimme Aufmerksamkeit erregen können.

Alltag mit dem Baby

In vielen Familien wird der Alltag nun möglicherweise etwas vorhersehbarer. Manche Babys haben bereits einen – vorläufigen – Rhythmus: Tagsüber sind sie schon deutlich aktiver und möchten unterhalten werden. Mehrere Schlafphasen wechseln sich mit immer längeren Wachphasen ab, zwischen den einzelnen Schläfchen ist das Baby bereits ein bis zwei Stunden wach. Viele finden auch schon in einen Tag-Nacht-Rhythmus.

Haut

Weiße, krustige Beläge am Kopf, auf der Stirn und an den Augenbrauen können auf Milchschorf oder Kopfgneis hindeuten. Üblicherweise stört das die Babys nicht, sodass diese Beläge belassen werden können.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von netdoktor.ch


Autoren:

Medizinisches Review:
Priv.-Doz. DDr. Tamás Fazekas
Redaktionelle Bearbeitung:
,

Aktualisiert am:

Weitere Artikel zum Thema

Säuglingen und Kindern sind sie sogar die Hauptursache für schwere Brechdurchfall-Erkrankungen (Gastroenteritiden).

Babys 8. Woche
Newsletter-Anmeldung
×
Newsletter Anmeldung Hintergrund