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Babys 4. Woche

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Regeneration

Nach drei Wochen haben sich frischgebackene Eltern und ihre Kinder meist schon gut aneinander gewöhnt. Auch die körperliche Regeneration der Mutter schreitet voran: Eventuell vorhandene Geburtswunden sind verheilt, der Wochenfluss wird schwächer oder ist bereits vollständig versiegt, die Gebärmutter verkleinert sich zusehends.

Dennoch sollten sich Mütter weiterhin schonen – und beispielsweise keine schweren Gegenstände wie Einkaufstaschen schleppen. Das Tragen des Kindes ist hingegen unbedenklich. Moderate Bewegung wie ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft tun Mama und Kind gut, bringen den Kreislauf in Schwung und machen den Kopf frei.

Haut

Das Baby sieht nun nicht mehr so „verknittert“ aus, die Gesichtszüge glätten sich zunehmend. Bei manchen Babys wird um die dritte oder vierte Woche die sogenannte Neugeborenenakne sichtbar. Dabei handelt es sich um einen völlig harmlosen, hormonell bedingten Hautausschlag auf den Wangen und im Brustbereich, manchmal auch am ganzen Körper. In der Regel bedarf er keiner Behandlung und verschwindet innerhalb weniger Wochen von selbst.

Interaktion

Auch wenn es noch lange dauern wird, bis das Kind sein erstes Wort spricht, wird intensiver Sprachkontakt immer wichtiger. Kinder fühlen sich geborgen und behütet, wenn mit ihnen kommuniziert wird. Zudem entwickeln sie dadurch ein erstes Gefühl für Sprache und prägen sich immer wiederkehrende Silben wie „ei-ei-ei“ gut ein.

Bislang haben Babys nur begrenzte Möglichkeiten, sich auszudrücken: Sie teilen sich hauptsächlich durch Weinen mit. Dabei stehen Eltern oft vor der Herausforderung, zu erkennen, warum ihr Kind gerade weint. Oft sind es Hunger, Bauchschmerzen, eine volle Windel oder einfach nur Langeweile und der Ruf nach Aufmerksamkeit. In manchen Fällen jedoch lässt sich gar kein Grund eruieren. Die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse machen so manches Baby müde und überreizt – vor allem abendliches Weinen kann ein Hinweis darauf sein. Vorbeugend ist es wichtig, untertags eine Reizüberflutung des Kindes zu vermeiden.

Sinne

Gegenstände, die sich unmittelbar vor den Augen des Kindes befinden, können nun schon für einige Sekunden fixiert werden. Erstmals versucht das Baby, vertraute Menschen nachzuahmen, etwa indem es mit den Augen blinzelt und die Zunge herausstreckt.

Körperhaltung

Die meisten Babys können den Kopf in Bauchlage bereits für einige Sekunden halten. Das lässt sich gut trainieren, indem das Baby einmal täglich für ein paar Minuten auf den Bauch gelegt wird („tummy time“). Der Greifreflex ist noch vorhanden: Legt man dem Baby etwas in die Hand, greift es instinktiv zu und lässt nicht freiwillig locker.

Rituale

Die Einführung von Abendritualen ist nun sehr hilfreich, denn sie beruhigen, geben Sicherheit und erleichtern dem Baby, in einen Tag-Nacht-Rhythmus zu finden. Das Anziehen des Schlafanzugs, gedämmtes Licht und eine ruhige Atmosphäre signalisieren dem Kind, dass es nun Zeit zum Ausruhen ist. Manche Kinder lassen sich besonders gut durch ein abendliches Bad beruhigen.

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Autoren:

Medizinisches Review:
Priv.-Doz. DDr. Tamás Fazekas
Redaktionelle Bearbeitung:
,

Aktualisiert am:
Quellen

https://www.kinder.de/themen/baby/babykalender/artikel/das-erste-jahr-mit-baby-die-vierte-woche/so-veraendert-sich-ihr-koerper-41.html

http://www.schwangerundkind.de/baby-1-monate.html
 

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