Das Darm-ABC: N

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Als Nahrungsmittelunverträglichkeit bezeichnet man das Unvermögen des Organismus, bestimmte Nahrungsbestandteile zu verdauen bzw. über den Stoffwechsel zu verwerten. Der Körper reagiert daraufhin mit meist typischen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall und Verstopfung. Häufig treten auch Symptome auf, die von den Betroffenen nicht sofort in direkten Zusammenhang mit dem Verzehr bestimmter Speisen gebracht werden: Kopfschmerz, Herzrasen und Erröten im Gesichts- und Halsbereich. Nahrungsmittelunverträglichkeiten treten meist als Intoleranz gegen Laktose, Fruktose oder Histamin in Erscheinung. Im Gegensatz zur Nahrungsmittelallergie handelt es sich bei einer Unverträglichkeit nicht um eine allergische Reaktion, sondern um einen angeborenen oder erworbenen Enzymdefekt.

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Autoren:

Medizinisches Review:
Prim. Univ.Doz. Dr. Michael R. Gschwantler
Redaktionelle Bearbeitung:
Mag. Julia Wild

Aktualisiert am:

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