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Vorreiter in Sachen Corona: Einkaufen in Österreich nur noch mit Schutzmaske

Schweiz Österreich Corona
In Österreich gilt Maskenpflicht im Supermarkt, allen anderen Geschäften, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und in Taxis. (kmatija / iStockphoto)

Die Regierung Österreichs präsentierte neue Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus. Das Land gilt als Best Practice Beispiel in der Umsetzung von Massnahmen zur Verhinderung der Virus-Verbreitung, auch die Schweiz schaut ins Nachbarland.

«Wir stehen am Beginn eines Marathons!», erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz zur Eindämmung von COVID-19 am 30. März 2020. Der Schein trüge, dass in Österreich alles in Ordnung sei. «Was wir jetzt sehen, ist die Ruhe vor dem Sturm», so Kurz.

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Keine Lockerung der Massnahmen

Eine Lockerung der Massnahmen und somit eine Rückkehr zum gewohnten Leben ist noch nicht in Sicht – im Gegenteil – die Regierung verschärft die Massnahmen um 3 weitere Punkte:

  • Risikogruppen sollen vermehrt geschützt werden. Konkrete Empfehlungen der Regierung folgen in den nächsten Tagen. Die Gruppe soll vom Job freigestellt oder auf Homeoffice umgestellt werden.
  • Die Einhaltung der Massnahmen wird verstärkt kontrolliert und gestraft werden.
  • Tragen von Schutzmasken in Supermärkten wird Pflicht! Sobald eine grössere Lieferung von Schutzmasken eingetroffen ist, wird dies umgesetzt (voraussichtlich ab Mittwoch). Diese werden vor den Supermärkten verteilt werden. Diese sind kein Schutz für den Träger und ersetzen die Abstands-Regel von einem Meter nicht, sie sollen aber die Verbreitung über die Luft eindämmen.

Höhepunkt Mitte April bis Mitte Mai

Experten gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Pandemie in Österreich zwischen Mitte April und Mitte Mai liegen wird. Die Ausbreitung der Erkrankung ist unbedingt weiter einzudämmen, da kein Gesundheitssystem der Welt eine so rasche Ausbreitung stemmen kann. «Es werden viele Menschen sterben, aber es sollen nicht mehr Menschen sterben, als sterben müssen», so Kurz. «Mitte April können wir in einer Situation sein, wo es zu einer Überforderung der Intensivmedizin kommt. Deshalb: Glauben Sie nicht den Beschwichtigern. Das Virus wird nicht von alleine verschwinden.»

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