Video: Risiko Vorhofflimmern

Ein Drittel aller Schlaganfälle wäre durch regelmäßige Pulskontrolle vermeidbar. Dr. Ludwig Kaspar über Vorhofflimmern, die unterschätzte Gefahr.

Vorhofflimmern ist für ein Drittel aller Schlaganfälle verantwortlich. Sie sind in der Regel heftiger und folgenschwerer als Schlaganfälle anderer Ursachen. Rund 30% dieser Schlaganfälle wären vermeidbar, wenn Patienten im Vorfeld über ihre Herzrhythmusstörung Bescheid wüssten. Das "taktlose Herz" bleibt jedoch in vielen Fällen unbemerkt, da die Betroffenen keine Anzeichen oder Symptome wahrnehmen.

Regelmäßige Pulsmessung kann Leben retten

Nur wenn Vorhofflimmern rechtzeitig erkannt wird, ist eine zielgerichtete Behandlung zur Senkung des Schlaganfallrisikos möglich. Um dieses sogenannte "stille" Vorhofflimmern zu erkennen, ist es ratsam, regelmäßig selbst seinen Puls am Handgelenk, am Hals oder mit dem Blutdruckgerät zu messen und bei Unregelmäßgikeiten einen Arzt aufsuchen. Einmal erkannt, kann es mit blutverdünnenden Medikamenten gut und einfach behandelt  werden.

Dr. Ludwig Kaspar, medizinischer Leiter von netdoktor.at, erklärt im Video, wie Vorhofflimmern entsteht und worauf es bei der Pulskontrolle ankommt.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von netdoktor.at


Autoren:
,
Redaktionelle Bearbeitung:
Nicole Kolisch

Stand der Information: Juli 2017
Aktuelles aus dem netdoktor Forum

Weitere Artikel zum Thema

Jeder vierte über 40-Jährige erleidet im Laufe seines weiteren Lebens zumindest eine Episode mit Vorhofflimmern. Grund genug hier mehr darüber zu …

Das therapeutisches Ziel bei Vorhofflimmern ist, den auch als Sinusrhythmus bezeichneten, normalen Herzrhythmus wiederherzustellen. Lesen Sie hier …

Vorhofflimmern